12. Mai 2014

Fernweh: „Berlin – Kaffee, Kuchen, Kleider I“

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Drei Tage re:publica, drei Tage Vergnügen mit Fabi. So lautete die Aufteilung für die Berlin-Woche. Der Übergang war fließend, dank des letzten Vortrags mit dem Titel: „Über das Entlieben in Zeiten des Internets“. Eva Horn berichtete, dass der „gelesen“-Status bei Facebook und whatsapp bereits für einige Beziehungskrisen sorgte und dass Trennungen oft auch virtuell Auswirkungen haben. Bleiben wir Facebook-Freunde? Stalk ich dir auf Twitter hinterher? Und folge ich dir weiter auf Instagram? Fragen über Fragen, die das Ende einer Beziehung inzwischen mit sich bringen.

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Nach diesen informativen und sehr realtitätsnahen Ausführungen, schnappte ich mir meinen Koffer und zog ihn in Richtung Schlesisches Tor. Da unser Airbnb-Gastgeber, Henrik, erst um 19.30 Uhr zu Hause sein konnte, legte ich noch einen Zwischenstopp bei „Burgermeister“ ein. Einer der vielen Tipps, die Fabi und ich ans Herz gelegt bekamen. Den Imbiss direkt unter der U-Bahn-Station konnte ich dabei nicht verfehlen – es roch schon von weitem nach Burgern und Pommes. Ich stellte mich in die lange Schlange und musste einige Zeit warten, es lohnte sich aber. Mein Chilli-Cheeseburger schmeckte hervorragend.

Nur wenige Hundert Meter davon entfernt, wohnt Henrik. Ein Blick in seine Wohnung: https://www.airbnb.de/rooms/1706946 Die drei Tage bei ihm waren eine Freude. Er gab uns unter anderem einen tollen Frühstücks-Tipp für den nächsten Morgen.

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Danach landeten wir in einigen Läden in der Oranienstraße, liefen weiter am Maybachufer entlang, quetschten uns durch die Menschenmassen beim türkischen Markt und kamen irgendwann in Neukölln an. Dort suchten wir uns ein nettes Café: das Myxa (Lenaustraße 22). Der Kuchen mit Limetten war fabelhaft.

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Von Susi hatten wir für Kreuzberg noch Second-Hand-Tipps erhalten. Wir stöberten erfolgreich im Dress Code in der Gneisenaustraße 9. Ich ergatterte dort ein rot-weiß-gepunktetes Schmink-Täschchen und ein Oberteil mit Glitzerfäden. Zusammen für 20 Euro.

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Nur wenige Meter weiter, Bergmannstraße 102, ist im Hinterhof ein weiteres, riesiges Second-Hand-Geschäft: Colours. Das Angebot ist enorm. Aber in diesem Fall war es uns zu experimentell. So war es letztlich nur ein Jute-Beutel, der an der Kasse mein wurde.

Was essen wir am Abend? Diese Frage trieb uns dann um. Henrik half uns weiter. Er empfahl uns ein kleines, aber sehr nettes Restaurant: Il Golosi Briganti in der Falckensteinstraße 33. Dort ist es tatsächlich ein bisschen wie in Italien. Eine ältere Dame steht hinter der Gourmet-Theke, schneidet vom Schinken ab, Straßenmusiker kommen rein, trällern Lieder und die männlichen Bedienungen sind äußerst charmant. Einziger Nachteil: Es ist laut und eng. Aber die Pizzen schmeckten so toll, dass wir das gerne in Kauf nahmen. 10320569_10203296460599961_3340405940977841179_n

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Hallo, ich bin Miriam

Stets bin ich auf der Reise: durch Karlsruhe, die Kultur und die Welt. Dabei begegnen mir immer wieder interessante Menschen, Bücher, Filme und anderer Krimskrams. Damit all diese Erfahrungen und Eindrücke nicht einsam in meinem Kopf schwirren, gibt es diesen Blog. Aus Grau wird Kunterbunt.

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