12. November 2015

Melodien: „Ein Abend mit Friska Viljor“

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Tanz dich glücklich

Das Konzert beginnt mit einem Hit. Kaum stehen sie auf der Bühne, stimmen die schwedischen Herren von Friska Viljor „Shotgun Sister“ in Akustik-Version an. Das Publikum in der Alten Feuerwache in Mannheim klingt sich sofort textsicher ein. Die Stimmung ist prächtig – vom ersten bis zum letzten Ton. Die knapp zwei Stunden mit der Indie-Rock-Band verfliegen wie im Nu. Zurück bleiben Schweißperlen auf Stirnen und glückliche Gesichter.

Ganz in Weiß

Das neueste Album von Friska Viljor erschien im Sommer. Einmal habe ich es angehört, dann vergessen. Macht aber nichts. Das Konzert ist trotzdem ein Muss. Die Herren unterhalten in bester Manier. Alles ist an diesem Abend in Weiß gehalten: die T-Shirts, Hosen, Gitarren. Drei Background-Sängerinnen gibt es außerdem. Hübsch sehen sie aus. Um Stimmen geht es aber gar nicht, vielmehr um positive Energie und Freude. Auf und vor der Bühne.

Gitarren, Mandoline, Ukulele: Die erste Hälfte des Konzerts ist eine Mischung aus großen Hits wie „Gold“ oder „Wohlwill“ (mit Trompete) und den neuesten Songs vom Album „My Name is Friska Viljor“. Die Titel sind mir alle leider unbekannt. Zum Tanzen eignen sie sich trotzdem.

Are you happy?

Bereits nach einer Stunde verabschieden sich die Herren an diesem Abend von der Bühne. Irritation. Und der lautstarke Ruf nach Zugaben. Die Schweden lassen sich nicht lange bitten. Sie kommen dreimal zurück – singen eine knappe Stunde weiter. Auch die Sängerin Mo Kenney, die als Support auftreten durfte, kommt auf die Bühne und stimmt mit ein. Party am Mittwochabend. Zum Schluss gibt es nochmals „Shotgun Sister“. Der Kreis schließt sich. „Mannheim, are you happy now?“, tönt es von der Bühne. „Yes!“ zurück.

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Hallo, ich bin Miriam

Stets bin ich auf der Reise: durch Karlsruhe, die Kultur und die Welt. Dabei begegnen mir immer wieder interessante Menschen, Bücher, Filme und anderer Krimskrams. Damit all diese Erfahrungen und Eindrücke nicht einsam in meinem Kopf schwirren, gibt es diesen Blog. Aus Grau wird Kunterbunt.

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