Budapest

Posted on March 26, 2013

Drei Tage Budapest im März = kalt, aber wundervoll.

Gebucht haben wir unsere Unterkunft in Budapest über Airbnb. Insgesamt 140 Euro bezahlten wir zu zweit für die drei Nächte in der 2-Zimmer-Wohnung von Marianna in der Nähe der Margareteninsel. Kennen gelernt haben wir sie nicht, die Schlüsselübergabe lief über ihre Mutter – eine sehr nette ältere Ungarin, die leider gar kein Englisch und nur sehr brüchig Deutsch sprach. Geklappt hat trotzdem alles. Drei Haltestellen waren wir vom Zentrum entfernt.

Unterkunft

Unsere Unterkunft

Unsere Unterkunft

Unsere Unterkunft

Unsere Unterkunft

Unsere Unterkunft

Viel angeschaut haben wir uns -trotz der eisigen Kälte und des Schnees am letzten Tag. Darunter: das Burgviertel und der Burgpalast.

Im Burgviertel

Matthiaskirche

Matthiaskirche

Im Burgviertel befindet sich unter anderem die Matthiaskirche. Sie hieß einst Liebfrauenkirche und ihr Ursprung liegt im 13. Jahrhundert. Im 16. Jahrhundert verwandelten sie die Türken in eine Moschee. Ihre heutige Gestalt nahm die Kirche zwischen 1874 und 1896 an.

Die Fischerbastei ist nahe der Matthiaskirche. Sie hat ihren Namen von der ursprünglichen Funktion des Ortes.

Die Fischerbastei

Die Fischerbastei

Im südlichen Teil des Burgviertels ist der Burgpalast. Dort sind zahlreiche wichtige Kultureinrichtungen angesiedelt – unter anderem das Historische Museum und die Nationalgalerie. Außerdem steht dort der Matthiasbrunnen. Er wurde 1904 von Alajos Strobl geschaffen und erzählt die Geschichte von Matthias Corvinus und des Mädchens Ilonka. Sie stirbt am Ende aufgrund ihrers gebrochenen Herzens.

Der Matthiasbrunnen

Der Matthiasbrunnen

Gut beschützt wird dort auch der Präsident.

Garde

Garde

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Blick auf das Burgviertel

Das Parlament

Außerdem imposant: das Parlament

Viel zu entdecken gab es im Jüdischen Viertel. Dort sind viele kleine Lädchen und tolle Kneipen und Bars.

Jüdisches Viertel

Jüdisches Viertel

Jüdisches Viertel

Jüdisches Viertel

Jüdisches Viertel

Ruinen-Kneipe im Jüdischen Viertel

Jüdisches Viertel

Leckeres Restaurant im Jüdischen Viertel

Essen im Jüdischen Viertel

Essen im Jüdischen Viertel

Allgemein war das Essen hervorragend in Budapest.

Unter anderem waren wir in einem der ältesten und wohl schönsten Kaffeehäuser Europas, dem Gibeaud. Allein die Einrichtung ist ein Erlebnis. Die Sachertorte aber auch.

Kaffeehaus Gibeaud

Kaffeehaus Gibeaud

Das Kontrastprogramm gab es im „Sugar“

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Die heimischen Lebensmittel haben wir uns in der Markthalle angeschaut.

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Außerdem gibt es tolle Einkaufsmöglichkeiten (ein wunderhübsches ungarisches Vintage-Kleid flog mit nach Karlsruhe).

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Designermarkt Wamp

Vintage-Laden im Jüdischen Viertel

Vintage-Laden im Jüdischen Viertel

Aber auch die kulturellen Bedürfnisse werden befriedigt.

Herr Liszt

Herr Liszt

Liszt-Museum

Liszt-Museum

Oper

Oper

Kultur-Festival

Kultur-Festival

An der Donau gibt es außerdem ein Holocaust-Denkmal

Holocaust-Denkmal

Holocaust-Denkmal

Budapest ist wunderbar, wohl aber noch mehr im Frühling/Sommer als bei Minusgraden im März. Nochmals hinfahren steht deshalb auf der To-Do-Liste.

Bis bald.

Bis bald.

Danke Valerie.

Posted on March 11, 2013

Istanbul

Vier Tage Istanbul – ein Kurztrip in eine wunderbare Welt.

  • Sultanahmet
Sultanahmet

Am Morgen

Sultanahmet

Am Abend

Spaziergang durch Sultanahmet

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Spaziergang durch Sultanahmet

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Spaziergang durch Sultanahmet

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Aussicht auf den Bosporus

  • Sightseeing
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Blaue Moschee

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Hagia Sophia, früher größte Kirche der Christenheit. Sie liegt der Blauen Moschee gegenüber.

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Topkapi Palast
Von hier aus wurde jahrhundertelang das Osmanische Reich regiert.

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Topkapi Palast

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Unter dem Galata-Turm

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Beyoglu

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Beyoglu

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Beyoglu

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Ausflug auf eine Prinzeninsel

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Politik in Istanbul

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Auf dem Basar

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Und von hier fuhr der Orient Express…

Posted on February 19, 2013

Krakau/Auschwitz April/Mai 2012

Nostalgie-Café

Denkmal am Plac Bohaterów

Denkmal am Plac Bohaterów

Auschwitz

Auschwitz

Auschwitz II

Auschwitz II

Auschiwtz II

Auschwitz II

Auschwitz I

Auschwitz I Auschwitz I

April/Mai 2012
Mein Urgroßvater war Jude. Rechtzeitig schaffte er es in die USA zu emigrieren. Sein Bruder und dessen Frau überlebten den Zweiten Weltkrieg dagegen nicht. Schon als Kind interessierten mich die Themen Nationalsozialismus und Holocaust. Als ich vor zwei Jahren das Buch „Der Junge im gestreiften Pyjama“ las, stand für mich fest: Ich muss Auschwitz sehen.
Ende April 2012 war es dann soweit, mit einer Freundin buchte ich drei Tage Krakau mit Tagesausflug nach Auschwitz. Wir flogen von Stuttgart aus los. Gewohnt haben wir in einem Hostel in Kazimierz. In diesem Krakauer Stadtteil lebten bis 1941 viele Juden, danach wurden sie von den Deutschen nach Podgórze transportiert. Dort wurde auf 20 Hektar Fläche das jüdische Ghetto eingerichtet. Wir schauten uns diesen Stadtteil besonders genau an, waren unter anderem am Plac Bohaterów. Metallene Stühle erinnern dort heute an die Zerstörung des Ghettos im März 1943. Außerdem war in Podgórze die Emaillefabrik von Oscar Schindler, im Gebäude ist heute ein Museum.
Nach Auschwitz-Birkenau fuhren wir eine gute Stunde mit einem Kleinbus. Es war ein sonniger Tag – was alles noch bedrückender machte. Es stand sehr im Widerspruch zu den Verbrechen, die dort geschahen. Wir besuchten in Auschwitz sowohl das Museum als auch die Gedenkstätte.
In Auschwitz I ist gleich am Eingang der Satz „Arbeit macht frei“ zu lesen. Trotz der Sonne fröstelte es mich. Mit einem Guide schauten wir uns die Wohnbaracken, die Gefängnisse und auch die Todeszellen an. Hinter großen Glasscheiben sind unter anderem die Original-Koffer der jüdischen Menschen zu sehen, aber auch Schuhe und andere Kleidung.
In Auschwitz II waren die Gaskammern und die Wohnbaracken aus Holz. Die Gleise, auf denen die Züge einfuhren, sind noch vorhanden. Die riesige Fläche, die zerbombten Gaskammern – es war zutiefst berührend. Allein in Auschwitz waren mehrere Tausend an der Massenvernichtung beteiligt – es ist für mich nicht nachvollziehbar, wie aus Menschen solche Monster werden konnten und wie viele danach wieder in den gewöhnlichen Alltag integriert wurden.
Viel Zeit haben wir in Krakau am nächsten Tag in der nördlichen Altstadt verbracht, wo in der Mitte des Marktplatzes die Tuchhallen sind – ein imposantes Gebäude mit Arkaden, das im 14. Jahrhundert entstand. Auch die Marienkirche schauten wir uns genauer an. Es ist eine gotische Basilika, die ebenfalls aus dem 14. Jahrhundert stammt. In der südlichen Altstadt erkundeten wir später das Wawelschloss. Bei einem Spaziergang durch Kazimierz entdeckten wir außerdem zahlreiche Synagogen und warfen einen Blick hinein.
Toll ist an Krakau die Café-Kultur. Wir waren in einigen kleinen Cafés, die mit viel Liebe zum Detail eingerichtet wurden und sehr viel Nostalgie versprühen. Der Kaffee schmeckt fein und die selbstgemachten Kuchen sind ein wahrer Genuß.
Es war auf eine gewisse Art eine anstrengende Reise, aber eine sehr bereichernde und beeindruckende. Krakau als Stadt lohnt sich, wenn auch zwei Tage genügen, um einen Überblick zu bekommen. Auschwitz ist schockierend, aber mir war es eine wichtige Erfahrung, eine Dimension dieses Grauens zu spüren.

Hallo, ich bin Miriam

Stets bin ich auf der Reise: durch Karlsruhe, die Kultur und die Welt. Dabei begegnen mir immer wieder interessante Menschen, Bücher, Filme und anderer Krimskrams. Damit all diese Erfahrungen und Eindrücke nicht einsam in meinem Kopf schwirren, gibt es diesen Blog. Aus Grau wird Kunterbunt.

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