31. März 2016

Melodien: „Ein Abend mit ,Small Fires'“

„Small is beautiful“

Der Weg zu „Small Fires“ führt über den Backstage-Bereich des Tollhauses. Eine halbe Stunde vor ihrem Auftritt haben mich die drei Herren zu einem Interview eingeladen. Als Support von „Boy“ tourten sie wochenlang durch Deutschland, in Karlsruhe ist nun ihr letztes Konzert. Ben und Ruben machen es sich auf einer Couch bequem, Lars sitzt ihnen auf einem Hocker gegenüber, ich zwischendrin, das Aufnahmegerät läuft, los geht es.

Das sind Ruben, Ben und Lars (von links).

Das sind Ruben, Ben und Lars (von links).

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28. Mai 2015

Flimmerkasten: „A most wanted Man“

Spannender Thriller mit Philip Seymour Hofmann

In der tiefschwarzen Nacht schwimmt er durch die Elbe. Issa Karpov sucht Asyl. Er betritt die Hansestadt Hamburg mit Narben am Rücken und mächtigem Bart. Der Tschetschene mit muslimischem Glauben wurde in russischen und türkischen Gefängnissen gefoltert. Doch auch in Hamburg ist er keineswegs sicher. Sowohl Verfassungsschutz, CIA als auch eine autonom operierende Anti-Terroreinheit haben ihn im Visier – und verfolgen dabei ihre ganz eigenen Strategien. „A most wanted Man“ mit Philip Seymour Hofmann ist ein äußerst spannender Thriller. Weiterlesen »

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19. August 2013

Fernweh: Hamburg

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Reise fürs Herz

Konfetti und Flamingos auf dem Dockville, shoppen im Karolinenviertel und mit Gummistiefeln am Elbstrand entlang: Fünf Tage in Hamburg haben mein Herz erfüllt.
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2. Mai 2013

Fernweh: „Airbnb“

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Südengland

Verreisen mit Airbnb

Es war ein Roadtrip nach Südengland, der mich zum ersten Mal in Kontakt mit Airbnb brachte. Da wir (vier Mädels) einen gemeinsamen Termin finden mussten, jeder andere Zwänge bei der Arbeit hatte, blieb letztlich nur der Zeitraum Anfang August. Ein Stopp in London musste aber auf jeden Fall sein. Das Problem: die Olympischen Spiele. Ein Platz in einem 8-Bett-Zimmer im Hostel kostete horrende 80 Euro pro Nacht und pro Person. Viel zu viel. So beschlossen wir, über Airbnb eine Unterkunft zu suchen. Weiterlesen »

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19. März 2013

Flimmerkasten: „Heute bin ich blond“

Kinostart 28. März

Krebs. Sophie ist 21 Jahre alt, lebenslustig und hat gerade in Hamburg mit ihrem Studium begonnen, als sie die schreckliche Diagnose trifft.  Nur bei 15 Prozent liegen ihre Chancen, dass sie wieder gesund wird. Chemotherapie und Bestrahlung stehen an. Krankenhaus statt wildem Studentenleben. Die Haare fallen ihr aus, Übelkeit übermannt sie. Doch Sophie lässt sich nicht unterkriegen und sagt der Krankheit den Kampf an – mit verschiedenen Perücken und Identitäten. Immer für sie da: Freunde und Familie.

Der Film „Heute bin ich blond“ basiert auf dem autobiografischen Bestseller von  Sophie van der Stap. Eigentlich wollte ich den Film überhaupt nicht sehen. Am Wochenende hatte ich bereits in der Zeitung  gelesen, dass sich Hauptdarstellerin Lisa Tomaschewsky (ein Model) extra für die Rolle die Haare abrasieren ließ. Der Film soll unter die Haut gehen, stand da. Bewegend sein, aufrichtig. Doch aufgrund des schweren Themas zog ich es vor, auf diesen Film zu verzichten. Aber dann kam die Sneak dazwischen. Schon als die ersten Bilder auf der Leinwand zu sehen waren, wusste ich, was mir blüht. „Verdammt“, dachte ich. „Rausgehen, bleiben?“ Ich entschied mich für letzteres. Und habe es nicht bereut.

Auch wenn die Dialoge teilweise übertrieben sind, ein wenig sehr jugendhaft und konstruiert wirken, ist es ein Film, der Mut macht. Sophie kämpft bis zum Umfallen um ihr Leben, um ein wenig Spaß und Normalität.  Immer wieder wird es zwar sehr emotional. Den Film zu Ende zu schauen, ist streckenweise auch ein Kampf,  aber er bringt einem wieder näher, was so oft im Alltag verdrängt wird: Das Leben ist endlich. Vielmehr sollte jeder Moment bewusst genossen werden.

Es ist kein Film, den ich bedingungslos weiterempfehle. Ein wenig fehl am Platz und hölzern wirkt auch Jasmin Gerat, die eine Frau mit Brustkrebs spielt. Aber letztlich bleibt nach einer Nacht darüber schlafen ein gutes Gefühl zurück – trotz des schweren Themas.

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Hallo, ich bin Miriam

Stets bin ich auf der Reise: durch Karlsruhe, die Kultur und die Welt. Dabei begegnen mir immer wieder interessante Menschen, Bücher, Filme und anderer Krimskrams. Damit all diese Erfahrungen und Eindrücke nicht einsam in meinem Kopf schwirren, gibt es diesen Blog. Aus Grau wird Kunterbunt.

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