21. Februar 2013

Flimmerkasten “Submarine”

Submarine
Dramedy 2010/11

Oliver Tate hat es nicht leicht: Sein Vater leidet an Depressionen, seine Mutter bandelt mit dem neuen Nachbarn, einem New-Age-Guru, an. Und dann ist er auch noch zum ersten Mal verliebt: In Jordana, die alles andere als einfach zu verstehen ist. Der 15-jährige Waliser stolpert so von einer skurillen Situation zur anderen – mit Dufflecoat und unbewegter Miene.

“Submarine” sah ich zum ersten Mal im Jahr 2011 in der Sneak – und war von der ersten Sekunde an restlos begeistert. Bei dem Regiedebüt von Richard Ayoade stimmt einfach jedes Detail. Der Soundtrack ist kompett von Alex Turner, Sänger der Arctic Monkeys. Die Bilder sind teilweise sehr schräg, aber voller Herz. Und der britische Humor ist in der Tat zum Brüllen. Obwohl streckenweise die Thematik tieftraurig ist (Jordanas Mutter hat Krebs), wird der Film nicht sentimental, sondern bleibt leicht – ohne dabei einfach zu sein. “Submarine” steht längst in meinem DVD-Regal und gehört zu meinen Lieblingsfilmen. Ich sah ihn inzwischen schon einige Male und hatte immer wieder große Freude daran. Die Katastrophen von Oliver Tate sind mir sehr ans Herz gewachsen.

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Hallo, ich bin Miriam

Stets bin ich auf der Reise: durch Karlsruhe, die Kultur und die Welt. Dabei begegnen mir immer wieder interessante Menschen, Bücher, Filme und anderer Krimskrams. Damit all diese Erfahrungen und Eindrücke nicht einsam in meinem Kopf schwirren, gibt es diesen Blog. Aus Grau wird Kunterbunt.

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