25. Februar 2013

Melodien: “Leslie Clio”

Eine interessante Stimme

Sie klingt ein bisschen nach Retro, Soul und Pop: Leslie Clio. Es war im Spätsommer, als ich sie auf der Fahrt von der Arbeit nach Hause zum ersten Mal hörte. Ich saß im Auto, schaltete das Radio ein und “I told you so” tönte es mir entgegen. “Wer ist diese junge Dame?”, fragte ich mich. Der Moderator verweigerte mir eine Antwort. Schade, sie gefiel mir. Ich wollte mehr wissen. Also begab ich mich im Internet auf die Suche – und wurde fündig.

Ganz schön bunt

Wenige Monate später kam die zweite Single “I Couldn’t Care less” heraus. Ein quietschbuntes, lebensfrohes Video erschien dazu. “I couldn’t care less, what broke me this time”, singt sie da. “The past ain’t now”, wenige Zeilen später. Als kurz darauf die Tour-Daten veröffentlicht wurden, beschloss ich, sofort Karten für das Konzert in Stuttgart zu kaufen – noch bevor ich das Album gehört hatte. Es war die richtige Entscheidung. Das Konzert ist mittlerweile ausverkauft.

Ein wirklich tolles Album

“Gladys” ist mithilfe von Tomte-Bassist und Muff Porter-Produzenten Nikolai Potthoff entstanden. Die Zusammenarbeit ist mehr als geglückt. Es ist eines der nettesten Alben, das ich in den vergangenen Monaten hörte. Außer den zwei veröffentlichten Singles sind mir besonders “Twist the knife”, “Gotta stop loving you” und “Island” ans Herz gewachen. Vor allem letzteres überzeugt. Es ist eine Ballade, die nicht erdrückt, sondern leicht ist, aber trotzdem die emotionalen Abgründe erahnen lässt (“My heart is like an island and I’m standing all alone”).
Wegen Leslie Clio schaute ich vor kurzem sogar Inas Nacht – trotz Ina und David Garrett. Aber Leslie Clio hat es erträglich gemacht.

(Visited 42 time, 1 visit today)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Hallo, ich bin Miriam

Stets bin ich auf der Reise: durch Karlsruhe, die Kultur und die Welt. Dabei begegnen mir immer wieder interessante Menschen, Bücher, Filme und anderer Krimskrams. Damit all diese Erfahrungen und Eindrücke nicht einsam in meinem Kopf schwirren, gibt es diesen Blog. Aus Grau wird Kunterbunt.

Etwas verloren?
Vergangenes
Facebook
Instagram
Instagram@mademoiselle_miriam