28. März 2013

Heimat: “Pâtisserie Ludwig”

 

Miriam Kungl

Das ist Miriam Kungl.

Es ist wie eine Reise in ein kleines französisches Café: Eclairs und Macarons liegen hübsch drapiert in der Glasvitrine, Croissants, Brioches und Pain de Chocolat warten in Körbchen auf Hungrige und Genießer. Am 22.Februar hat Konditormeister Sven Ludwig mit seiner Freundin Miriam Kungl in der Amalienstraße 39 sein kleines Geschäft eröffnet – eine Kombination aus Pâtisserie, Confiserie und Café. (Anmerkung: Inzwischen ist die Patisserie Ludwig in die Waldstraße 85 umgezogen).

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Nur wenige Wochen nach der Eröffnung herrscht bereits ein munteres Treiben in dem kleinen Lädchen. “Die Resonanz ist toll”, sagt Konditorin Miriam Kungl erfreut. Sie kümmert sich an diesem Morgen um den Verkauf und berät die Kunden. An sieben kleinen Tischen ist Platz, um in der Pâtisserie einen Kaffee zu trinken und eine kleine Köstlichkeit zu probieren.
Sven Ludwig steht wenige hundert Meter weiter im Karlshof in der Backstube und sorgt mit Josia Ockert für Nachschub. “Wir machen alles selbst”, betont Miriam Kungl. Von der Schokolade über die Konfitüre bis hin zu leckeren Keksen. Sven Ludwig wurde für seine Arbeit mit dem Titel “Deutscher Meister im Konditorenhandwerk” belohnt.

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Auch die Osterhasen, die im weißen Holzregal stehen, sind selbst kreiert – sowohl von der Optik als auch vom Geschmack. Ein Knickohr und große Kulleraugen machen sie besonders. Neben ihnen liegen Pralinenostereier. “Es gibt sie in verschiedenen Geschmacksrichtungen”, verrät die 23-jährige Konditorin. Unter anderem in Himbeer/Rosé/Litchi und in Passionsfrucht/Karamell.

Keine Mogelpackung: “Der Geschmack ist uns sehr wichtig”, sagt sie. Die Törtchen sollen nicht nur schön aussehen, sondern auch gut sein. Sie arbeiteten viel mit saisonalen Lebensmitteln. “Im Sommer beispielsweise mit Erdbeeren und Himbeeren.” Außerdem wird es selbstgemachtes Eis geben. “Wir bereiten kleine Schächtelchen mit zwei verschiedenen Sorten und Soße vor und bieten sie dann in einem Kühlschrank zum Verkauf an”, erläutert sie.

Kennengelernt haben sich Miriam Kungl und Sven Ludwig bei der Arbeit in Köln. Selbstständig machen wollten sie sich aber in Karlsruhe. “Ich mag die Stadt”, sagt Miriam Kungl. Auch die Nähe zu Frankreich schätze sie sehr.

Wer selbst einmal versuchen möchte, Törtchen, Macarons oder Pralinen zu backen, kann freitagabends bei einem Kurs in der Pâtisserie teilnehmen. Die Dauer beträgt zwischen drei und vier Stunden. Mitgebracht werden muss nichts – außer guter Laune, sagt Miriam Kungl schmunzelnd. Eine Anmeldung ist erforderlich. Auf der Homepage sind außerdem Rezepte abrufbar: www.patisserie-ludwig.de.

Schön, dass es sowas in Karlsruhe gibt. Ein Besuch lohnt!

Die Pâtisserie hat auch am Karfreitag und Ostersonntag von 11 bis 18 Uhr geöffnet.
Ansonsten sind die Öffnungszeiten von dienstags bis samstags von 9 bis 18 Uhr. Sonn- und feiertags von 11 bis 18 Uhr. Montags ist geschlossen.

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One thought on “Heimat: “Pâtisserie Ludwig”

  1. Ein toller Beitag.
    Die Törtchen in der Patisserie Ludwig sind unbeschreiblich <3

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Hallo, ich bin Miriam

Stets bin ich auf der Reise: durch Karlsruhe, die Kultur und die Welt. Dabei begegnen mir immer wieder interessante Menschen, Bücher, Filme und anderer Krimskrams. Damit all diese Erfahrungen und Eindrücke nicht einsam in meinem Kopf schwirren, gibt es diesen Blog. Aus Grau wird Kunterbunt.

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