2. April 2013

Flimmerkasten: “Mademoiselle Populaire”

Kinostart: 11. April

Wenn es einen Film gäbe, der nur für mich gemacht wurde, dann ist das wohl  “Mademoiselle Populaire”.

Frankreich 1958: Die etwas tolpatschige Rose möchte raus aus dem Dorf, hinein in die Stadt. Ihre Talente sind begrenzt, aber eins kann sie ungeheim gut: auf der Schreibmaschine tippen. Das macht sie zwar etwas unkonventionell, das Zehn-Finger-System beherrscht sie nicht, das macht aber nix. Denn sie ist wahnsinnig schnell.  Der smarte Versicherungsagent Louis stellt sie deshalb als Sekretärin ein. Eine Woche auf Probe.
Rose kann mit ihren beruflichen Kompetenzen letztlich nicht überzeugen. Zu schusselig ist sie. Louis erkennt aber ihr Potenzial im Maschinen-Schnellschreiben und meldet sie bei einem Wettbewerb an. Sein sportlicher Ehrgeiz ist geweckt und er animiert sie zum üben, üben und üben….Liebesverwicklungen inklusive.

“Mademoiselle Populaire” ist angelehnt an die typische Hollywood-Komödie der 1950er-Jahre. Da ist der große, charmante Herr (Roman Duris) und das junge, blonde Mädchen (Déborah Francois). Wie es ausgeht, ist schnell voraussehbar. Das ist aber völlig egal. Der Retro-Film überzeugt mit seiner wunderbaren Nostalgie-Ausstattung. Allein die vielen schönen Outfits der Damen und die tollen Schreibmaschinen ließen mein Herz schneller schlagen.

Regissieur Régis Roinsard schafft es in seinem Debüt eine gelungene Mischung aus viel Humor, Ironie, aber auch Gefühlen herzustellen. Ein wenig Kitsch gehört wohl dazu. Aber das macht den Film letztlich auch aus. Wunderbares französisches Popcorn-Kino, das ein rundum Wohlfühlgefühl erzeugt.

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Hallo, ich bin Miriam

Stets bin ich auf der Reise: durch Karlsruhe, die Kultur und die Welt. Dabei begegnen mir immer wieder interessante Menschen, Bücher, Filme und anderer Krimskrams. Damit all diese Erfahrungen und Eindrücke nicht einsam in meinem Kopf schwirren, gibt es diesen Blog. Aus Grau wird Kunterbunt.

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