2. Mai 2013

Fernweh: “Airbnb”

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Südengland

Verreisen mit Airbnb

Es war ein Roadtrip nach Südengland, der mich zum ersten Mal in Kontakt mit Airbnb brachte. Da wir (vier Mädels) einen gemeinsamen Termin finden mussten, jeder andere Zwänge bei der Arbeit hatte, blieb letztlich nur der Zeitraum Anfang August. Ein Stopp in London musste aber auf jeden Fall sein. Das Problem: die Olympischen Spiele. Ein Platz in einem 8-Bett-Zimmer im Hostel kostete horrende 80 Euro pro Nacht und pro Person. Viel zu viel. So beschlossen wir, über Airbnb eine Unterkunft zu suchen.

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Altbauten, Villen oder Abenteuer

Hinter Airbnb verbirgt sich eine Online-Plattform, über die hauptsächlich Privatpersonen ihre Zimmer, Wohnungen oder Häuser zur Verfügung stellen. Die Auswahl ist riesig. Es gibt schmucke Altbauten in Hamburg, schnieke Villen in Baden-Baden und abenteuerliche Unterkünfte in Berlin. Bezahlt wird im Voraus. Manche Gastgeber verlangen eine Provision.

In London schliefen wir für 40 Euro pro Person bei einer Moderedakteurin in einem zentrumsnahen Stadtteil. Wir hatten ihre komplette Wohnung für uns, die Dame bekamen wir nie zu sehen. Der Schlüssel lag im Vorgarten, dort versteckten wir ihn bei der Abreise wieder. Die Dusche ließ ein wenig zu wünschen übrig, auch das W-Lan funktionierte nicht. Aber es war insgesamt in Ordnung und einem überteuerten Hostelzimmer definitiv vorzuziehen

Sehr günstig!

Wenige Monate später buchten wir deshalb für unseren Mailand-Urlaub wieder eine Unterkunft über Airbnb. Dieses Mal wohnten wir bei Gianluca. Einem temperamentvollen Italiener Mitte/Ende 20, der uns freudig begrüßte. Sein Englisch war ein wenig holprig, aber verständlich und er gab uns Tipps zum Essen gehen und wie wir mit welcher Bahn wohin kommen. Die Unterkunft war total nett, zwei Zimmer und ein Bad. Alles war sehr sauber. Lediglich die Straßenbahn vor dem Haus raubte uns ein wenig den Schlaf. Das Preis-Leistungs-Verhältnis aber stimmte: Wir bezahlten weniger als 25 Euro.

Ende März ging es nach Budapest. Eine Wohnung war wieder schnell über Airbnb gefunden. Dort bezahlten wir pro Person 21 Euro und hatten zu zweit 48 Quadratmeter. Die Gastgeberin bekamen wir nie zu Gesicht. Ihre Mutter brachte uns den Schlüssel, wir ließen ihn im Briefkasten zurück. Die Wohnung war sehr gemütlich, sauber und zentral.

Besuch bei Malte

Und nun geht es im August zu Malte. Er bietet im Schanzenviertel in Hamburg ein Zimmer in seiner Wohnung an. Außerdem macht er morgens Frühstück, schreibt er. 19 Euro kostet das pro Person. Stadt-Tipps inklusive.

Ich bin großer Fan von dieser Online-Plattform und kann jedem Reisefreudigen nur raten, es auszuprobieren.Es lohnt sich sehr. Es ist spannend, in anderen Ländern in fremden Wohnungen zu übernachten, die Bücher- und DVD-Sammlungen zu bestaunen und Accessoires zu betrachten. Nur kann ich sehr empfehlen, die Kritiken der Vorgänger genau zu lesen. So bekommt man einen guten Eindruck davon, was einen tatsächlich erwartet – und böse Überraschungen können vermieden werden.

Infos:
https://www.airbnb.de

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Hallo, ich bin Miriam

Stets bin ich auf der Reise: durch Karlsruhe, die Kultur und die Welt. Dabei begegnen mir immer wieder interessante Menschen, Bücher, Filme und anderer Krimskrams. Damit all diese Erfahrungen und Eindrücke nicht einsam in meinem Kopf schwirren, gibt es diesen Blog. Aus Grau wird Kunterbunt.

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