13. September 2013

Fernweh: “Roadtrip Teil IV”

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Zweiter Stopp: Insel Møn

Dänemark. Endlich war es soweit. Um 8 Uhr klingelte in unserer Seniorenunterkunft in Travemünde der Wecker, schnell standen wir auf, packten unsere Koffer und machten uns mit dem Auto auf den Weg – nach Puttgarden. Dort wartete die Fähre. Alles klappte ohne Probleme. Wir parkten unser Auto auf dem Schiff und setzten uns auf dem Deck in die Sonne, frühstückten in Ruhe. Und nach 45 Minuten waren wir in Dänemark.DSC_0775

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Unser erstes Ziel: die Insel Møn. Dort hatten wir auf einem Bauernhof zwei Zimmer für zwei Nächte gebucht. Wie uns der Reiseführer mitteilte, lohnt es sich auf dem Weg dorthin bei dem Naturschutzgebiet „Borremosen“ Halt zu machen. Diesen Rat befolgten wir. Doch wie es sich herausstellte, war es gar nicht so einfach, den sehenswerten Teil dieses Naturschutzgebietes zu finden.

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Um ein Faltblatt sollten sich Besucher kümmern, hieß es in unserem Reiseführer. Das stellte sich an diesem Mittag aber als unmöglich heraus. Alle Klapp-Kästen rund um den Wald waren leer, unser Navigationssystem kannte das Naturschutzgebiet nicht, lediglich eine große Wanderkarte am Wegrand informierte uns, wo wir ungefähr waren.

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Als wir dachten, einen Fixpunkt gefunden zu haben, liefen wir los. Wir waren mitten in einem Wald, um uns herum Ruhe, reine Natur. Nur eine einzige Reiterin kreuzte unseren Weg. Jedoch klappte es mit unserer Orientierung eher mäßig. Letztlich haben wir das komplette Naturschutzgebiet einmal komplett durchlaufen und waren 90 Minuten unterwegs, bis wir endlich am schönen Teich mit Seerosen waren. Ein kleines Abenteuer am Rande.

DSC_0739Danach ging es weiter Richtung Borre, wo unsere Unterkunft war. Der Bauernhof von Suse war ein Traum.  Wir hatten zwei wunderbare Zimmer in einem alten Herrenhaus. Rund um das schmucke Anwesen gab es einen riesigen Garten mit Schaukeln und einem Teehaus, wo wir unsere Lebensmittel unterbringen konnten. Unsere Gastgeberin gab uns Flyer, die uns über die Sehenswürdigkeiten in der Nähe informierten.

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DSC_0765Wir entschlossen uns dazu, am Hafen Klintholm zu Abend zu essen. Nur wenige Restaurants gab es dort. Und in diesen bestand das Angebot hauptsächlich aus Fisch. Eher suboptimal für unsere zwei Vegetarier. So landeten wir auch an diesem Abend wieder bei einem Italiener. Dort war es aber total nett. Der Koch setzte sich in seinen Pausen kurz an sein E-Piano, die Kellnerin gesellte sich dazu und sang – unter anderem Songs von Adele.

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Wunderbar war es anschließend am Strand, es war bereits dunkel, der Wind war enorm, aber der Anblick und das Rauschen der Wellen war ein Genuss. Wir sahen dem Mond beim Aufsteigen zu – bevor wir uns wieder auf den Heimweg machten. Und im Salon des Herrenhauses ein Puzzle-Duell starteten. Zwei Teams, zwei König-der-Löwen-Editions und insgesamt 200 Puzzleteile. Der Abend ging spannend zu Ende.

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Hier geht es zur Unterkunft: http://www.tiendegaarden.dk/de/

und hier zum fünften Teil: https://dieschreibmaschine.net/2013/09/24/fernweh-roadtrip-v/

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Stets bin ich auf der Reise: durch Karlsruhe, die Kultur und die Welt. Dabei begegnen mir immer wieder interessante Menschen, Bücher, Filme und anderer Krimskrams. Damit all diese Erfahrungen und Eindrücke nicht einsam in meinem Kopf schwirren, gibt es diesen Blog. Aus Grau wird Kunterbunt.

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