11. Oktober 2013

Fernweh: “Roadtrip Teil VI – Kopenhagen”

3. Stopp: Kopenhagen

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Kopenhagen. Endlich war es soweit. Wir packten am Morgen in Tiendegaarden wieder unsere Koffer, verstauten sie im Auto und fuhren los. Auf dem Weg in die dänische Hauptstadt wollten wir noch einen Zwischenstopp an den Kreidefelsen von Møn einlegen. Dass dieser Ausflug eine sportliche Herausforderung werden sollte, das war uns allen vorher nicht ganz klar.

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Zuerst hatten wir mit den Info-Faltblättern aber erneut Pech. Die Boxen waren wie im Naturschutzgebiet Boremosen leer, also orientierten wir uns an der Tafel. Einen drei Kilometer langen Rundweg gab es unter anderem, für diesen entschieden wir uns. Um von unserem Startpunkt, dem Geocenter, nach unten zum Wasser zu gelangen, mussten wir insgesamt 1000 Stufen überstehen. Nach unten kein Problem, wieder zurück nach oben jedoch ein wenig anstrengend. Letztlich schafften wir es aber ganz gut.

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DSC_1102Und es lohnte sich sehr. Da wir großes Glück mit dem Wetter hatten und die Sonne schien, war es einfach nur sehr schön, am Strand entlang zu spazieren. Beim Anblick des Kreidefelsens kamen Erinnerungen an Dover hoch, wo wir vergangenes Jahr unseren Roadtrip durch Südengland starteten.

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DSC_1182DSC_1165DSC_1181DSC_1197Danach ging es dann über Landstraßen weiter nach Kopenhagen.

DSC_1281DSC_1293DSC_1294DSC_1286Dort hatten wir über Airbnb eine Wohnung bei Simone gebucht. Dieses Appartement mitten im Zentrum der Stadt war ein Traum. Wir haben uns dort sehr wohlgefühlt.  https://www.airbnb.de/rooms/1182262

DSC_1335DSC_1325Einziges Problem war die Parksituation. Eine Abstellmöglichkeit für unser Auto gab es nicht, lange überlegten wir hin und her, was wir tun sollen. Letztlich fiel die Entscheidung dann darauf, dass wir es vor dem Haus stehen lassen und die gewöhnlichen Parkgebühren bezahlen – ein nicht ganz billiger Spaß.

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Nachdem wir unsere Koffer ausgepackt hatten, wollten wir etwas Essen gehen. Nach dem Reinfall bei dem Asiaten in Stege beharrten die Mädels darauf, dass wir uns an diesem Abend für eine Restaurant-Empfehlung aus dem Reiseführer entscheiden. Ok. Wir wählten ein Lokal am Park Rosenborg aus, machten uns auf den Weg – und hatten Pech. Sonntags war es am Abend geschlossen. Einfach ein anderes Restaurant in der Nähe suchen, das wollten die Mädels aber nicht, es musste unbedingt eins aus dem Reiseführer sein. Dieser Starrsinn verwunderte mich, aber nun gut, darüber diskutieren wollte ich nicht.

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Letztlich landeten wir etwa eine Stunde später in einem gemütlichen griechischen Restaurant an einem Platz in der Altstadt und setzten uns nach draußen. Kaum hatten wir die Getränke bestellt, stand plötzlich eine junge Dame an unserem Tisch. „Ist hier noch ein Platz frei?“, fragte sie. Ich fiel fast vom Stuhl, vor uns stand Fabienne. Sie hatte mit den anderen Mädels heimlich einen Plan ausgeheckt, um mich zu überraschen und mit mir am nächsten Tag in meinen 30. Geburtstag rein zu feiern. Keine Sekunde hatte ich nur annähernd etwas geahnt. Sprachlos war ich. Die Freude war groß. Nun waren wir zu fünft. Schön.    

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Hier geht es zum letzten Teil: https://dieschreibmaschine.net/2013/11/26/fernweh-roadtrip-part-vii/

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Hallo, ich bin Miriam

Stets bin ich auf der Reise: durch Karlsruhe, die Kultur und die Welt. Dabei begegnen mir immer wieder interessante Menschen, Bücher, Filme und anderer Krimskrams. Damit all diese Erfahrungen und Eindrücke nicht einsam in meinem Kopf schwirren, gibt es diesen Blog. Aus Grau wird Kunterbunt.

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