9. November 2013

Heimat: “Sven Eric Maier”

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Das ist Sven Eric. Sein Filmtipp: “Rush” mit Daniel Brühl.

Ganz am Anfang von Sven Eric Maiers Geschichte steht „Psycho“, der Klassiker von Alfred Hitchcock. „Als ich diesen Thriller zum ersten Mal sah, stand für mich fest: Ich möchte Filme drehen“, erzählt der 27-Jährige. Das war zu Beginn seines Studiums in Offenburg. Für Medien- und Informationswesen hatte er sich dort eingeschrieben, ein Filmanalyse-Seminar weckte seine Leidenschaft – sie hält bis heute.

Sven Eric Maier ist seit 2010 mit dem Studium fertig und hat unter dem Label „ergocinema” bereits mehrere Kurzfilme veröffentlicht. Gerade arbeitet er an einem Drehbuch zu seinem ersten Spielfilm.

Die Stadt Karlsruhe ist für den 27-Jährigen dabei Dreh- und Angelpunkt. „Hier habe ich mein Netzwerk, kenne Schauspieler, weiß, wo ich welche Szene am besten drehen kann.“ 2010 entstanden in der Fächerstadt die Aufnahmen für seinen ersten Kurzfilm „Rabenschwarz“. „Es war die Abschlussarbeit für mein Studium“, erzählt er. Es geht darin um einen todkranken Schauspieler, der seinen letzten Film dreht. Auf den „Independent Filmdays“ war das 17-minütige Werk zu sehen, in diesen Tagen wurde es außerdem mit in das Programm eines Festivals in Kanada genommen.

Mit „The Long Walk“ hat Sven Eric  gerade seinen ersten englischsprachigen Kurzfilm geschaffen. Hintergrund: „So kann ich ihn problemlos weltweit auf Festivals einreichen und brauche keine Untertitel“, erklärt er. Erscheinen soll er noch in diesem Jahr, Sven Eric möchte ihn dann 500 mal verschicken. „Es geht mir dabei nicht primär um Preise, sondern darum, dass der Film gesehen wird“, sagt er. „The Long Walk“ ist ein romantisches Drama. Gedreht wurde dafür unter anderem in der Karlsruher Strandbar „P10“ und im Club „Die Stadtmitte“. Frank Sollmann, der am Sandkorntheater Schauspieler ist, hat eine Rolle darin. Hinter der Kamera stand Joachim Wossidlo.

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Um sich all die Projekte und sein Leben finanzieren zu können, drehte Sven Eric in der Vergangenheit außerdem zwei Imagefilme für die Verkehrsbetriebe Karlsruhe (VBK) und gibt Workshops für Schulklassen. „Das machte große Spaß“, betonte er. An der Film- und Medienakademie Karlsruhe bietet er darüber hinaus Weiterbildungskurse an. Für den Film „Tanz mit mir“ von Inna Dietz war er zum ersten Mal als Kameramann aktiv. „Premiere ist am Nikolaustag in Stuttgart – ich bin gespannt.“

Sein Herz hängt derzeit aber besonders am Drehbuch für seinen ersten Spielfilm. Es soll eine sogenannte „Buddy“-Geschichte werden, verrät er. „Eine Freundschaft zwischen zwei sehr unterschiedlichen Männern steht im Mittelpunkt.“ Als Regisseure inspirieren ihn besonders Tom Tykwer –  und Alfred Hitchcock.

Internet:

www.sven-eric-maier.de
www.ergocinema.de

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Hallo, ich bin Miriam

Stets bin ich auf der Reise: durch Karlsruhe, die Kultur und die Welt. Dabei begegnen mir immer wieder interessante Menschen, Bücher, Filme und anderer Krimskrams. Damit all diese Erfahrungen und Eindrücke nicht einsam in meinem Kopf schwirren, gibt es diesen Blog. Aus Grau wird Kunterbunt.

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