31. Januar 2014

Heimat: “Ein Nachmittag mit Sabrina Kuhn von KULØR”

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Das ist Sabrina.

Becher, Vasen, Schmuck sowie Lichtschalen in klarer und schlichter Formsprache – der Ursprung von KULØR liegt in Dänemark. Konkret: in Kopenhagen. Sabrina Kuhn hatte im Jahr 2012 die skandinavische Stadt ausgewählt, um dort ihr Auslandssemester zu verbringen. An der Karlsruher Hochschule für Gestaltung (HfG) ist die 25-Jährige seit 2008 in Produktdesign eingeschrieben, arbeitete bereits seit dem ersten Semester  gerne mit Porzellan. „Das Material ist fragil, eigenwillig, zerbrechlich, aber auch hart – typisch feminine Eigenschaften eben“, sagt sie und lacht.  Die Hochschule in Kopenhagen habe sie deshalb besonders gereizt, da dort die Fachrichtung „Keramikdesign“ angeboten wird.

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Die Idee hinter der Kollektion: „Geschirr und kleine Dinge, die den Alltag ein wenig schöner machen, faszinieren mich“, erklärt Sabrina. Bereits mit 14 Jahren kaufte sie auf Flohmärkten billige Teller, zerschlug sie Zuhause und setzte die Stücke neu zusammen. „So entstanden meine ersten selbst gefertigten Gegenstände.“ Große Freude verspüre sie dabei, Dinge mit der Hand herzustellen, ein konkretes Ergebnis zu produzieren.  „Dass ich etwas im kreativen Bereich studieren möchte, war mir früh klar.” So fiel die Entscheidung nach dem Abitur auf die HfG.

Die Design-Hochschule in Kopenhagen erschien ihr als die perfekte Ergänzung zu dem Studium in Karlsruhe. „Ich schickte 2011 die Bewerbung los, zitterte und bangte.“ Die Studentin hatte Glück, wurde angenommen. Sie zog nach Dänemark, lernte die Sprache und  war voller Vorfreude auf die bevorstehenden Erfahrungen.

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Sabrina wurde nicht enttäuscht, die Arbeitsbedingungen waren traumhaft, die Inspiration groß: „In einer großen Keramikwerkstatt experimentiere ich viel, hatte tolle Professoren um mich“, erzählt die gebürtige Ludwigsburgerin. Die Idee für KULØR (zu Deutsch: Farbe) kam auf. „Um zu testen, wie die Sachen ankommen, mietete ich mir einen Stand auf einem Markt in Kopenhagen.“ Die Resonanz war toll gewesen, erinnert sie sich. „Besonders den persönlichen Kontakt mit den Kunden und deren direktes Feedback waren eine wichtige Erfahrung.“

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2013 kam Sabrina wieder zurück nach Deutschland. „Mir fehlte zwar ein wenig die umfangreiche Ausstattung, aber ich wollte meine KULØR-Kollektion unbedingt fortsetzen.”  “Lametta”, “Support The Underground”, “Schöne Bescherung” – auf  verschiedenen Kunsthandwerkermärkten in der Region war die 25-Jährige in den vergangenen Monaten anzutreffen. „Es läuft alles fabelhaft an, vor allem das Weihnachtsgeschäft war gut”, sagt Sabrina glücklich.

In dem Gemeinschaftsbüro „Fettschmelze“ auf dem alten Schlachthofgelände fand sie inzwischen einen festen Arbeitsplatz außerhalb der HfG und verkauft dort auch ihre Produkte. „Ich habe hier ein tolles Netzwerk.“ Große Unterstützung erfährt sie außerdem von der Berlinerin Saskia Hohengarten, die ihr bei der optischen Gestaltung des Logos, der Flyer und der Visitenkarten half.

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In diesen Tagen beschäftigt sich Sabrina hauptsächlich mit ihrer Diplomarbeit: „Die KULØR-Kollektion wird um Lampen erweitert“, verrät sie. Im Juli wird die Präsentation stattfinden. „Ich bin gespannt, was die nächsten Monate mit sich bringen”, sagt die Designerin. Sie freue sich sehr auf alles, was kommt.

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Weitere Infos und Kontakt unter:
info@kuloer.com
www.kuloer.com
www.schlachtshop.de
https://www.facebook.com/pages/KUL%C3%98R/224825321009207?fref=ts

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Hallo, ich bin Miriam

Stets bin ich auf der Reise: durch Karlsruhe, die Kultur und die Welt. Dabei begegnen mir immer wieder interessante Menschen, Bücher, Filme und anderer Krimskrams. Damit all diese Erfahrungen und Eindrücke nicht einsam in meinem Kopf schwirren, gibt es diesen Blog. Aus Grau wird Kunterbunt.

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