15. April 2014

Fernweh: “Hongkong, hallo!”

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Geschafft. Wir sind ohne Turbulenzen in Hongkong angekommen. Wenig Schlaf, kaum Platz für die Beine, sehr sparsame Stewardessen: Vergnüglich waren die rund 13 Stunden im Flugzeug keineswegs. Aber es passte, irgendwie. Mit Rotwein, einem wildem Hitmix (Haim, Tom Odell, Jessy J, Eric Clapton) und ein bisschen „Rush“ mit Herrn Brühl zum Einschlafen. Außerdem hatte ich sehr nette und geduldige Sitznachbarinnen, die ich selbst mit panischem Körperkontakt nicht aus der Ruhe brachte.

Großes Memo: bei Flügen mit Air China nur noch vegetarische Menüs. Komische Würstchen zum Frühstück und verkochtes Hühnchenfleisch zum Mittagessen müssen nicht sein. Neidvoll blickten Ann-Sophie und ich auf Sophies Nudeln mit Brokkoli.

Ein herzerweichender Start: In Hongkong gelandet, erlebten wir gleich auf der Flughafen-Toilette den Charme chinesischer Männer. Ein kleiner Junge, etwa fünf Jahre alt, flirtet hinreißend mit Fabi, zwinkerte sie unablässig an.

Mehr Probleme gab es dann auf dem Weg zu unserer Unterkunft mit dem Taxifahrer. Einen Screenshot hatten wir von unserer Airbnb-Wohnung in Kennedy Town angefertigt, die Adresse aufgeschrieben. Leider konnte der chinesische Herr weder englisch sprechen noch lesen. Eine Herausforderung. Wir hatten Glück. Mit viel Mimik und Gestik schaffen wir es, uns zu verständigen – und kamen gut an unser Ziel.

Zwei Unterkünfte buchten wir bereits im Dezember über Airbnb für uns sechs Mädels, teilten uns in Zweier- und Vierergruppen auf. Wir hatten nun Glück und Pech. Die größere Unterkunft ist perfekt, die kleinere eine Zumutung. Katrin und Fabi müssen sich mit Hundehaaren und nur einer einzigen Decke arrangieren, eine Beschwerde bei Airbnb läuft.

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Unser Zimmer-Ausblick

Freudiges Wiedersehen mit atemberaubender Aussicht: Schön war der Besuch bei Susi in ihrer kleinen Wellblechhütte auf einem Wolkenkratzer. Auf ihrer Dachterrasse saßen wir bei sommerlichen Temperaturen noch bis nach Mitternacht und plauderten. Plauderten und plauderten.

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Am nächsten Morgen starteten wir dann unsere Tour durch Sheung Wan, liefen durch zahlreiche Straßen, bestaunten die experimentellen Lebensmittel und fuhren mit dem Fahrstuhl in der „Bank of China“ in den 43. Stock. Und blickten dort über das wundervolle Hongkong.

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Hallo, ich bin Miriam

Stets bin ich auf der Reise: durch Karlsruhe, die Kultur und die Welt. Dabei begegnen mir immer wieder interessante Menschen, Bücher, Filme und anderer Krimskrams. Damit all diese Erfahrungen und Eindrücke nicht einsam in meinem Kopf schwirren, gibt es diesen Blog. Aus Grau wird Kunterbunt.

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