18. April 2014

Fernweh: “HK – vom Ritz Carlton in die Bierkneipe”

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Ein Besuch in der höchsten Bar der Welt; im „OZONE“. Das stand an unserem zweiten Abend auf dem Plan. Mit dem Fahrstuhl fuhren wir im Ritz Carlton in den 118. Stock – und zwar so schnell, dass uns der Druck die Ohren zufallen ließ. Schick war der Lift, mit schwarzem Kunstleder und Spiegeln ausgekleidet. Oben angekommen, bestaunten wir die Aussicht über all die beleuchteten Wolkenkratzer. Verrückt. Selten erblickten wir ein solches Lichtermeer.

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Rückblick auf den Tag: Nach unserem Aufstieg in der Bank of China, hatten wir die „Escalators“ in Soho ausprobiert.

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Dahinter verbergen sich insgesamt 800 Meter lange Rolltreppen, die uns den Spaziergang durch den hügeligen Stadtteil erheblich erleichterten. Auch finanziell profitierten wir davon: Zwei Hongkong-Dollar (20 Cent) konnten wir deshalb auf unsere HK-Chipkarte laden – weil wir die öffentlichen Verkehrsmittel nicht beanspruchten.

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Apropos öffentliche Verkehrsmittel:
• Fehlanzeige: Fahrräder. Eine Tour mit dem Drahtesel käme Kamikaze gleich.
• Komfortabel, einfach, günstig: Taxen. Zumindest, wenn der Fahrer ein wenig die englische Sprache beherrscht.
• Ganz schön zeitraubend: Mit der doppelstöckigen Tram durch die Stadt. Sie tuckert vor sich hin, stoppt, fährt langsam weiter. Jedoch: Die Aussicht ist spannend, ein Blick in den Einkaufstrubel der einzelnen Viertel möglich. Mit Distanz, ohne Rempeln.
• Am abenteuerlichsten: der nächtliche Nachhauseweg mit dem Bus. Das ist wie eine Fahrt auf dem Rummel mit der „Wilden Maus“. Übelkeit danach: nicht ausgeschlossen.

Ganz schön ins Staunen brachten uns auch die zahlreichen Straßen, die voll sind mit kleinen Lädchen, in denen es die unterschiedlichsten Tiere getrocknet zu kaufen gibt. Darunter: Schlangen, Seepferdchen, Seesterne, Seegurken und andere kurios ausschauende Dinge.

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Schwein, Rind, Hühnchen, Ente: Ganz schön viel Fleisch essen die Chinesen. Das muss weder jeden Abend noch in experimenteller Form sein. Am Abend trafen wir uns deshalb mit Susi in Kowloon und aßen in einem vegetarischen Restaurant. Dort gab es dann zum Jasmin-Tee unter anderem Fisch aus Süßkartoffelpüree. Das war lecker und ist zu empfehlen.

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Danach stürzten wir uns in den kunterbunten Trubel von Kowloon und landeten auf dem Tempel Night Market. Dort blinkte es überall. „Copy Watch, Copy Bag“ dröhnte uns entgegen. Wir verzichteten dankend. Und fuhren stattdessen ins Ritz Carlton. Nachdem wir in der höchsten Bar der Welt die Aussicht genossen hatten, ging es mit dem Taxi wieder zurück in unser Stadtviertel. Dort zeigte uns Susi noch ihre Lieblingsbierkneipe. Ein rustikales Pub mit jeder Menge Euro-Pop-Trash. Es erklangen Nana, Gareth Gates und Westlife. Und das mitten in Hongkong.

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Hallo, ich bin Miriam

Stets bin ich auf der Reise: durch Karlsruhe, die Kultur und die Welt. Dabei begegnen mir immer wieder interessante Menschen, Bücher, Filme und anderer Krimskrams. Damit all diese Erfahrungen und Eindrücke nicht einsam in meinem Kopf schwirren, gibt es diesen Blog. Aus Grau wird Kunterbunt.

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