6. September 2014

Flimmerkasten: “Mann/Frau”

Ich mag Christian Ulmen sehr gerne. Vor allem seine Serie „Mein neuer bester Freund“ finde ich großartig. Nur dass er ausgerechnet das „VIVA“-Sternchen Collien Fernandes geheiratet hat, nein, das verstehe ich bis heute nicht. Frau Ulmen-Fernandes ist nun auch in seiner neuen Serie „Mann/Frau“ mit dabei ist. Aber: Das macht letztlich gar nichts. „Mann/Frau“ ist toll und die gelungenste deutsche Serie seit dem „Tatortreiniger“.

Das Besondere: Die einzelnen Folgen sind nur zwischen drei und vier Minuten lang. Im Mittelpunkt stehen Jana und Johann. Sie sind beide Anfang 30, Singles und leben in der Großstadt. Sie berichten nun abwechselnd aus ihrem Leben und das ist einfach herrlich authentisch und aus dem Leben gegriffen.

Während Johann gerade von seiner Freundin verlassen wurde (“völlig zurecht”), ist Jana schon seit längerer Zeit Single. „Ich sehe immer noch aus wie eine Studentin, habe keinen Freund, keine Familie und kein heiles Fahrrad – ich habe mir das alles anders vorgestellt“, klagt sie gleich zu Beginn. Und auch mit dem Job ist es bei ihr ein Chaos. Willkommen im Leben.

Vom Suchen und Finden der Liebe: Die Themen in „Mann/Frau“ sind nicht neu. Aber die Dialoge sind witzig, die Schauspieler (Lore Richter und Mirko Lang) erfrischend und es spiegelt sich das tatsächliche Leben wider. Klischees: Fehlanzeige. So ein WG-Leben kann hart sein und ohne seine besten Freundinnen käme man wohl gar nicht durch das Leben.

Vier Folgen sind bislang online. Ich schaute sie am Donnerstag alle hintereinander und hatte nur einen Gedanken: bitte schnell mehr. Am 12. September geht es weiter. 20 Folgen gibt es insgesamt. Auch der Bayerische Rundfunk zeigt sie immer freitags um 23.15 Uhr. Ich freue mich schon jetzt auf weitere Geschichten von Jana und Johann und ihren Liebes-Katastrophen in der Stadt.
Hier sind die Folgen abrufbar: http://blog.br.de/mannfrau/

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Hallo, ich bin Miriam

Stets bin ich auf der Reise: durch Karlsruhe, die Kultur und die Welt. Dabei begegnen mir immer wieder interessante Menschen, Bücher, Filme und anderer Krimskrams. Damit all diese Erfahrungen und Eindrücke nicht einsam in meinem Kopf schwirren, gibt es diesen Blog. Aus Grau wird Kunterbunt.

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