7. Februar 2015

Heimat: “Utopolis in Bruchsal”

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Zukunftsfestival in Bruchsal

Streetart, Installationen, Schauspiel – anlässlich der Heimattage 2015 findet in der gesamten Bruchsaler Innenstadt das Zukunftsfestival „Utopolis“ statt. Am 11. und 12. April sowie am 16. und 17. Mai werden bei dieser Stadtraum-Inszenierung durch ganz unterschiedliche kulturelle Aktionen Folgen des gesellschaftlichen Fortschritts präsentiert. Unter anderem geht es um die Konsequenzen der demografischen Entwicklung, des Klimawandels, des Auseinanderklaffens der Gesellschaft und des Wohnraummangels. Aktionskünstler unterbrechen dann den Bruchsaler Alltag, Chöre und Bands geben an unterschiedlichen Stellen Konzerte. Tanzgruppen sorgen für sinnliche Bewegung. Hinter der Organisation des Theaterfestivals steht die Badische Landesbühne.

Team-Arbeit mit Judith Kriebl

Noch Platz für Mitwirkende

„Für das Rahmenprogramm unter freiem Himmel suchen wir derzeit weitere Beiträge“, sagt die künstlerische Leiterin von „Utopolis“, Judith Kriebel. Und auch für das Hauptprogramm werden noch 40- bis 60-minütige Beiträge aufgenommen. „Außerdem freuen wir uns über ehrenamtliche Helfer, sogenannte Festival-Scouts, die Künstlergruppen betreuen und bei der Koordination und Information der Besucher aktiv sein möchten.“

Autofreie Straßen und viele Pflanzen
„Wir möchten bei ,Utopolis’ zeigen, wie unser Zusammenleben organisiert sein könnte und was es bedeutet, wenn politische und soziale Visionen verwirklicht werden“, erläutert Judith Kriebel. „Es handelt sich um den Versuch, den gesellschaftlichen Fortschritt zu denken und spielerisch zu gestalten.“ Konkret: Öffentliche Plätze werden zu Grünflächen mit Nutzpflanzen umgewandelt, die Straßen sind autofrei. Auf dem Marktplatz singt ein Chor. Ein eigens für „Utopolis“ gegründetes Bürgertheater präsentiert seine Vision der Stadt und unter die Erde Bruchsals geht es mit „Der Bau von Franz Kafka“. „Außerdem beteiligen sich die Bruchsaler Amateurtheater mit eigenen Inszenierungen“, sagt die künstlerische Leiterin. Abschluss jedes „Utopolis“-Tages wird eine Zukunftsparty auf dem Marktplatz sein.

Mehr als eine Vision
Bereits seit 2012 laufen die Vorbereitungen an „Utopolis“. Mit einer Fotoausstellung, einem inszenierten Stadtspaziergang, Expertengesprächen sowie verschiedenen Workshops wurde die Vergangenheit der Stadt untersucht. Das Ziel: Die Kernideen „Utopolis“ sollen keine Utopie bleiben, sondern sich bestenfalls langfristig durchsetzen. „,Utopolis’ ist eine Idee, wie wir morgen leben wollen“, sagt Judith Kriebel.

Weitere Informationen unter www.utopolis2050.wordpress.com sowie http://www.dieblb.de/spielplan/detail.php?nr=16714&rubric=Aktuelles& und via E-mail an utopolis@dieblb.de

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Hallo, ich bin Miriam

Stets bin ich auf der Reise: durch Karlsruhe, die Kultur und die Welt. Dabei begegnen mir immer wieder interessante Menschen, Bücher, Filme und anderer Krimskrams. Damit all diese Erfahrungen und Eindrücke nicht einsam in meinem Kopf schwirren, gibt es diesen Blog. Aus Grau wird Kunterbunt.

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