24. April 2016

Heimat: “Ein Nachmittag beim Street Food Festival”

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Lecker!

Burger mit Garnelen, hauchdünne Süßkartoffelchips und dazu noch ein Apfelstrudel, der einfach unfassbar lecker war: 31 Stände aus Deutschland, der Schweiz und Dänemark haben am Wochenende am Schlachthof beim Street Food Festival die verschiedensten Leckereien angeboten. Einer der Organisatoren, Vincent, führte mich gemeinsam mit anderen Bloggern und Instagramern durch das kulinarische Paradies. Eingeladen hatte dazu das Stadtmarketing Karlsruhe und die Tourismus GmbH.

Meine Premiere!

Eigentlich mache ich einen großen Bogen um Stadtfeste und verkaufsoffene Sonntage. Zu viele Menschen auf einem Fleck, Stress, Hektik, Gedrücke. Als jedoch die Einladungsemail vom Stadtmarketing kam, sagte ich spontan zu. Seit ich in Berlin quasi versehentlich auf einen Street-Food-Markt stolperte, finde ich solche Veranstaltung doch sehr nett. Bei der Premiere in Karlsruhe im Kesselhaus war ich in Portugal, nun sollte es aber endlich das erste Mal hier in der Fächerstadt klappen.

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“Fest der Sinne”

Bevor es zum Schlachthof ging, machten wir an verschiedenen Stationen am Friedrichsplatz Halt. Dort war das „Fest der Sinne“. Wir durften Forellen aus Baden, Wein-Dressing aus der Pfalz und geräucherter Lachs aus dem Elsass probieren. Außerdem stoppten wir an einem sehr interessanten Stand aus Bruchsal. Dort gab es Craft Beer von der Braxar GmbH. Dahinter steckt ein kleines Team, das in seiner Freizeit Bier braut. Wir probierten verschiedene Sorten – alle sehr lecker.

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Festival war in 15 Städten

Am Schlachthof empfing uns dann Vincent. Er erklärte uns kurz das Konzept zu dem Street-Food-Festival, das er mit Freunden im September 2014 ins Leben rief. „Wir wollten verschiedene Esskulturen zusammenbringen – vom Food-Truck bis hin zum Küchenchef.“ Das Konzept kommt an. Inzwischen fand das Festival in 15 verschiedenen Städten bereits 40mal statt. Außerdem hat das Team ein eigenes Restaurant in Köln. „Laden ein“ heißt es. Alle zwei Wochen wechseln dort der Anbieter und Küche, erzählte Vincent.

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Internationales Essen

Er führte uns dann zu einem Tacos-Stand, wo es Quesadillas gab. Dann ging es weiter zu zwei peruanischen Brüdern aus Pforzheim, die unter anderem sehr leckere Süßkartoffelchips machen. Und zum Abschluss gab es Apfelstrudel deluxe bei Poushe. Das war ein Traum.

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Gutes Essen für Wartezeiten von 20 Minuten

Prinzipiell war ich sehr angetan von dem Festival. Da alles sehr frisch zubereitet wird, sind die Warteschlangen nur teilweise sehr lange und das Gedränge auch groß. Man muss also sowohl Geduld als auch Nerven mitbringen. Aber die leckeren Angebote entschädigen dann entsprechend.

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One thought on “Heimat: “Ein Nachmittag beim Street Food Festival”

  1. Meinen Respekt für das Durchhalten an den Warteschlangen! So standhaft waren wir heute leider nicht. Zum Glück war gestern das Wetter schlechter und die Drängelei somit deutlich zurückhaltener.

    Die Location auf dem Schlachthof wirkte irgendwie entspannter als jene beim Kesselhaus. Warum, kann ich gar nicht sagen, aber: zum Schlachthof passt’s einfach.

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Hallo, ich bin Miriam

Stets bin ich auf der Reise: durch Karlsruhe, die Kultur und die Welt. Dabei begegnen mir immer wieder interessante Menschen, Bücher, Filme und anderer Krimskrams. Damit all diese Erfahrungen und Eindrücke nicht einsam in meinem Kopf schwirren, gibt es diesen Blog. Aus Grau wird Kunterbunt.

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