4. Dezember 2016

Heimat: “Ein Besuch im Pop Up Store Karlsruhe”

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Ein Pop Up Store für Karlsruhe!

Wo einst die Finanzgeschäfte einer Bank im Mittelpunkt standen, hat sich nun die Kunst breit gemacht. Auf 150 Quadratmetern reihen sich im Pop Up Store Karlsruhe in der Kaiserstraße 58-60 hübsche Dinge nahtlos aneinander. Mützen, Schmuck, Lampen, Taschen. „Wir haben hier Produkte von mehr als 40 verschiedenen Künstlern und Labels“, sagt Pien den Hengst. Sie entwarf gemeinsam mit Nadine Bers das Konzept für den Pop Up Store. Hinter dem temporären Laden, der noch bis 23. Dezember geöffnet hat, stehen das K³ Kultur-und Kreativwirtschaftsbüro und die Wirtschaftsförderung Karlsruhe – unterstützt vom Kulturamt, der Fächer GmbH und der Fettschmelze.

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Das ist Pien.

Kreative Impulse!

„Ziel des Pop Up Stores ist es, in der Weihnachtszeit kreative Impulse zu setzen und die Fußgängerzone zu bereichern“, erzählt mir Pien den Hengst, als ich mich am Wochenende im Laden umschaue. Schön ist es dort geworden. Im vorderen Teil gibt es einen gemütlichen Cafe- und Bar-Bereich, wo es sonntags auch Brunch gibt oder Workshops stattfinden. An diesem Abend steht Roman hinter der Theke, macht Heißgetränke und schenkt Sekt aus. Normalerweise arbeitet er in der Fettschmelze an der Bar, nun hilft er über die Weihnachtszeit im Pop Up Store aus, erzählt er mir. Eine nette Abwechslung.

 

Das ist Roman.

Das ist Roman.

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Design, Mode, Upcycling, Fotografie

Über eine schmale Treppe geht es vom Cafebereich in den zweiten Raum: in ein kleines Paradies voller schöner Dinge. Dort liegen Mützen des Labels AH310 neben Taschen von Sommerlaune. Nyta bietet dort Zweite-Wahl-Exemplare ihrer Pendelleuchte an. Die Designerin Laura Jungmann verkauft ihre SameSame Wasserkaraffen, der Family Tree Shop Notizbücher und es gibt Uhren von Makeløs. Außerdem hängen dort Fotografien von Matthias Kapica an der Wand, es ist die erste Ausstellung des Karlsruhers.

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Gin und Stricken

„Die meisten Produkte sind von Künstlern aus der Region“, sagt Pien den Hengst. Das Angebot variiert über die vier Wochen, die der Pop Up Store geöffnet hat. Manche Dinge gibt es über den kompletten Zeitraum, andere sind nur eine Woche da, andere zwei oder drei. „Uns war es wichtig, ein breites Spektrum anzubieten“, betont Pien den Hengst. Auch das Rahmenprogramm bietet Abwechslung: Am 7. und 14. Dezember lädt Jago Schallplatten-Liebhaber zum „Being Broke Record Club“, am 13. Dezember gibt es ein Gin Tasting von Nick & Nora und drei Tage später (16.12.) steht Stricken bei einem Workshop im Mittelpunkt. „Wir freuen uns über jeden, der uns besuchen kommt“, sagt Pien den Hengst.

Weitere Infos:
https://www.facebook.com/PopUpStoreKarlsruhe/?fref=ts

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Hallo, ich bin Miriam

Stets bin ich auf der Reise: durch Karlsruhe, die Kultur und die Welt. Dabei begegnen mir immer wieder interessante Menschen, Bücher, Filme und anderer Krimskrams. Damit all diese Erfahrungen und Eindrücke nicht einsam in meinem Kopf schwirren, gibt es diesen Blog. Aus Grau wird Kunterbunt.

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