11. Dezember 2016

Heimat: “Ein Abend mit Chris und Manuel von Makeløs”

Das sind Manuel (links) und Chris.

Zwischen Kaffeemaschine und Porzellantassen

Manchmal entstehen im Büro die kreativsten Dinge in der Kaffeepause – zwischen brühender Maschine und weißen Porzellantassen. So war es auch bei der Idee für das Uhrenlabel Makeløs, hinter dem die beiden BWLer Manuel von Gadomski und Chris Wipfler stehen. „Wir unterhielten uns in unserer Pause immer gerne mit einem älteren Kollegen, der eine Leidenschaft für Uhren hat“, sagt mir Manuel bei unserem Treffen. Der Kollege erzählte ihnen von Besonderheiten beim Uhrwerk, von Ziffernblättern und Armbändern. „Unsere Neugierde war geweckt“, sagt Chris. Er setzte sich am Feierabend mit Manuel zusammen, begann zu recherchieren: Was macht eine gute Uhr aus? Wie kann man Style und Qualität zusammenbringen? Makeløs entstand – Schritt für Schritt.

Für Männer und Frauen!

Ein knappes halbes Jahr verging vom ersten Gedanken bis zum Prototyp. „Wir mussten uns zunächst genauer einlesen und auch überlegen, woher das Uhrwerk kommen soll“, erläutert Chris. Sie entschieden sich letztlich für Japan. „Uns war es wichtig, dass die Qualität gut, aber der Preis noch erschwinglich ist“, fügt er hinzu. Außerdem sollte das Modell von Frauen und Männern getragen werden können. Es gibt deshalb nun vier verschiedenfarbige und wechselbare Armbänder sowie zwei Gehäusefarben – roségold und silber.

Skandinavische Einflüsse

Das Typische am Makeløs-Design: Es ist puristisch und klassisch. Ein Hirschgeweih ziert das Ziffernblatt. „Wir mögen das Schlichte und skandinavische Einflüsse“, fasst Manuel zusammen. Deshalb wählten sie auch den Namen Makeløs, was norwegisch ist und soviel wie einzigartig bedeutet.

Foto: Lisa Anderer

Ein Label aus der Fächerstadt

Brainstorming, Foto-Shootings, Marketing: Viel Zeit investierten die beiden Karlsruher in den vergangenen Monaten in ihrer Freizeit in das Label. „Unser Herz hängt sehr daran“, betont Manuel. Die Makeløs-Uhren gibt es inzwischen unter anderem im Unikat Store in Karlsruhe zu kaufen und bei Goldie in Ettlingen. Nun verbringen Manuel und Chris im Dezember ihre Zeit noch auf Messen und haben ihre Uhren im Pop Up Store in Karlsruhe als mögliche Weihnachtsgeschenke drapiert. „Wir wollten mit Makeløs zeigen, dass auch in Karlsruhe stylische Dinge entstehen können“, sagt Manuel. Ihr Ziel: Ein Label aus der Fächerstadt, das auch darüber hinaus bekannt werden soll. „Es wäre schön, wenn unser Konzept funktioniert.“

Weitere Infos zu Makeløs:

https://www.facebook.com/makeloswatches/?fref=ts
http://www.makelos.de

Zum Pop Up Store: 

Heimat: „Ein Besuch im Pop Up Store Karlsruhe“

One thought on “Heimat: “Ein Abend mit Chris und Manuel von Makeløs”

  1. Renato Hertel sagt:

    Zeitgeist, Idee und Umsetzung. Klar und unmissverständlich.Weiter so.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Hallo, ich bin Miriam

Stets bin ich auf der Reise: durch Karlsruhe, die Kultur und die Welt. Dabei begegnen mir immer wieder interessante Menschen, Bücher, Filme und anderer Krimskrams. Damit all diese Erfahrungen und Eindrücke nicht einsam in meinem Kopf schwirren, gibt es diesen Blog. Aus Grau wird Kunterbunt.

Etwas verloren?
Vergangenes
Facebook
Instagram
Instagram@mademoiselle_miriam