Jahr: 2025

  • Serienkritik: „Too Much“ auf Netflix

    Serienkritik: „Too Much“ auf Netflix

    „Too Much“: Die neue Serie von Lena Dunham ist der Kracher! Hach, meine Freude war riesig, als ich vor wenigen Monaten las, dass Lena Dunham mit ihrem Ehemann Luis Felber eine neue Serie für Netflix produziert hat. Erst vor einem Jahr habe ich mir ihren großen Erfolg „Girls“ nochmals angeschaut – und tauchte wieder so tief in die Welt von…

  • Buchkritik: „Frau Komachi empfiehlt ein Buch” von Michiko Aoyama

    Buchkritik: „Frau Komachi empfiehlt ein Buch” von Michiko Aoyama

    „Frau Komachi empfiehlt ein Buch”: ein feiner Roman, der zu neuen Gedanken anregt Bücher mit massentauglichen Lebensweisheiten hatte ich in den vergangenen Jahren einige in der Hand. Darunter waren inspirierende („Dienstags bei Morrie“) und wenig überraschende („Das Café am Rande der Welt“). Als mich dann vor einigen Jahren Krisen durchs Leben schüttelten, lernte ich vor allem japanische Weisheiten zu schätzen…

  • Reisen:“Füssen – zwischen Seen, Bergen und dem Schloss Neuschwanstein“

    Reisen:“Füssen – zwischen Seen, Bergen und dem Schloss Neuschwanstein“

    Füssen hat eigentlich alles, was man sich von einem Ausflug nach Bayern wünscht: Berge, Seen, einen türkisgrünen Fluss und natürlich Schloss Neuschwanstein. Bei einer Radtour durch das Ostallgäu entdeckt man den Lechfall, den Forggensee und den Hopfensee. Klingt perfekt? Ist es auch – allerdings nur, wenn man Menschenmassen und Touristenpreise möglichst vermeiden kann. Hier erfahrt ihr alles Wissenswertes.

  • Buchkritik: „Only Margo“ von Rufi Thorpe

    Buchkritik: „Only Margo“ von Rufi Thorpe

    „Only Margo – sie ist jung und braucht das Geld“: ein unterhaltsamer Booktok-Hit Auf „Only Margo“ von Rufi Thorpe bin ich eigentlich nur wegen des bunten, poppigen Covers gestoßen. Eine junge Frau liegt erschöpft mit dem Bauch auf dem Sofa, ihre linke Hand berührt die Tastatur eines Laptops, der auf dem Boden steht. Neugierig zog ich den Roman aus dem…

  • Buchkritik: „Zwei vernünftige Erwachsene, die sich mal nackt gesehen haben“ von Anika Decker

    Buchkritik: „Zwei vernünftige Erwachsene, die sich mal nackt gesehen haben“ von Anika Decker

    „Zwei vernünftige Erwachsene, die sich mal nackt gesehen haben“: eine perfekte Sommerlektüre Unter normalen Umständen wäre der neueste Roman von Anika Decker komplett an mir vorbeigerauscht. Anika Decker ist mir zwar seit einigen Jahren ein Begriff, weil sie gegen Til Schweiger klagte und „Die Zeit“ darüber berichtete. Der Grund für den Prozess: Anika Decker hat die Drehbücher für „Keinohrhasen“ und…

  • Netflix-Serie: „Ginny & Georgia“

    Netflix-Serie: „Ginny & Georgia“

    Kritik von „Ginny & Georgia“: kaputter als die „Gilmore Girls“ – Staffel 3 ist ein wilder Ritt „Wir sind wie die Gilmore Girls, nur mit größeren Brüsten“, sagt Georgia (Brianne Howey) in der ersten Folge von „Ginny & Georgia“ zu ihrer Tochter Ginny (Antonia Gentry). Für mich ist das nicht der einzige Unterschied: Sie sind rauer, kaputter und dadurch so…

  • Buchkritik: „Geordnete Verhältnisse“ von Lana Lux

    Buchkritik: „Geordnete Verhältnisse“ von Lana Lux

    Buchkritik: „Geordnete Verhältnisse“ von Lana Lux: ein spannender Roman, der einen am Ende umhaut Als ich „Geordnete Verhältnisse“ von Lana Lux zu lesen beginne, ahne ich nicht, was für ein bewegender Thriller dieser Roman ist. Zunächst gehe ich davon aus, dass es sich um eine toxische Freundschaft zwischen zwei instabilen jungen Menschen handelt. Doch der Roman ist weitaus mehr. Das…

  • Buchkritik: „Dunkelgrün fast schwarz“ von Mareike Fallwickl

    Buchkritik: „Dunkelgrün fast schwarz“ von Mareike Fallwickl

    Rezension von „Dunkelgrün fast schwarz“: Spannender Plot trifft auf wunderbare Sprache Coming-of-Age, Freundschaft, Liebe und Verrat: „Dunkelgrün fast schwarz“ hat mich sofort in seinen Bann gezogen. Die spannende Dreiecksgeschichte um Moritz, Raffael und Johanna ist jedoch kein klassischer Krimi oder ein Thriller. Vielmehr ist es ein Roman, der durch das interessante zwischenmenschliche Zusammenspiel eine unglaubliche Dynamik entwickelt – und das…

  • Kritik der norwegischen Serie „Pörni“ auf Netflix

    Serienkritik „Pörni“: Eine alleinerziehende Mutter bricht in Norwegen alle Rekorde Ein Straßenfeger in Norwegen: Als die erste Staffel von „Pørni“ 2021 auf einem skandinavischen Streaming-Anbieter veröffentlicht wurde, avancierte sie innerhalb kürzester Zeit zur meistgesehenen Serie dort. Außerdem bekam sie zahlreiche Preise. Die Kritiker*innen überschlugen sich mit Lob. Inzwischen gibt es alle fünf Staffeln der Serie um die Sozialarbeiterin und alleinerziehende…

  • Serienkritik: „Gilmore Girls“

    Gilmore Girls: eine Wohltat für die Seele Ja, es hat tatsächlich 20 Jahre gedauert, bis ich den Hype um die „Gilmore Girls“ verstanden habe. Als die Serie in den 2000er-Jahren herauskam, hat mich die Geschichte um eine alleinerziehende Mutter und ihre Tochter überhaupt nicht interessiert – mein eigenes Leben war so aufregend. Abitur, Studium, Dates. Da brauchte ich keine übertriebenen…