15. Januar 2017

Heimat: “Ein Abend bei ‘Wie der Soldat das Grammofon repariert'”




“Wie der Soldat das Grammofon repariert” am Badischen Staatstheater

Apathisch sitzt Aynur in einem kargen, grauen Kellerraum, lässt Murmeln über den Rand einer weißen Emaille-Schüssel fahren, dann schaut sie auf, ihr Blick wandert zunächst umher, bleibt dann aber bei mir hängen, verharrt dauerhaft, aus Sekunden wird eine Ewigkeit. Grenzen verschwimmen, Aynur ist mir plötzlich ganz nah, ihr trauriger Blick, ihre Standhaftigkeit, es ist kaum auszuhalten.

Aynur ist eine von sechs Karlsruhern unterschiedlichster kultureller Herkunft, die derzeit in „Wie der Soldat das Grammofon repariert“ am Badischen Staatstheater mitwirken. Basis der inszenierten Rauminstallation ist das Buch des bosnischen Autors Saša Stanišić, der in den 1990er-Jahren aus seiner Heimat nach Deutschland floh und seine Geschichte in einem teils autobiografischen Roman verarbeitete.

Alaa Hudaifa und Aynur Mammadova. Fotocredit: Felix Grünschloß

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30. Oktober 2015

Heimat: “4 x Happy Birthday, Karlsruhe”

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Melle Munz

“Happy Birthday, Karlsruhe. Mich hat es 2014 nach sechs schönen Jahren in Mainz wieder zurück in meine Heimatstadt Karlsruhe gezogen. Ich fühlte mich in Mainz zwar immer sehr wohl. Aber gerade weil ich jetzt so lange nicht in Karlsruhe lebte, genieße ich die Rückkehr um so mehr.

Mit diesem Abstand zurückzukommen, hat den Vorteil, dass ich viele Dinge plötzlich viel intensiver wahrnehme. Vor allem auf dem Werderplatz hat sich in den sechs Jahren viel getan. Ich wohne direkt in der Südstadt, arbeite dort auch in einem Atelier und habe es dann zu einem Feierabend-Sekt mit netten Menschen nicht weit.

Wenn ich ein bisschen Abstand zum Stadttrubel brauche, finde ich in meinem Geburtsort Durlach immer ein schönes, ruhiges Plätzchen. Ich liebe den Markt dort. Und die Turmbergbahn erinnert mich immer an meine Kindheit: Für mich ist das der beste Sonntagsausflug.

Auch im Nachtleben hat sich in Karlsruhe einiges getan. Mit der ,Venus’ habe ich ein zweites Wohnzimmer gefunden, in dem auch Schote, Curlyman oder anderer guter Karlsruher Rap aus den Lautsprechern kommt. Denn das mag ich auch an der Fächerstadt: Karlsruher Rap.”

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14. September 2015

Heimat: “Ein Nachmittag mit Lisa-Maria Seydlitz”

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19 Fragen an Lisa-Maria Seydlitz

Ihren Debütroman „Sommertöchter“ hat Lisa-Maria Seydlitz 2012 bei DuMont veröffentlicht. Eine Geschichte über Verlust, Veränderungen und Freundschaft.

Die 29-Jährige lebt in Mannheim und arbeitet als Redakteurin in Karlsruhe. Wie es war, ihr Buch zum ersten Mal in den Händen zu halten, was sie an der Fächerstadt mag und wer der heimliche Held ihrer Kindheit ist, all das verrät sie hier: Weiterlesen »

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21. August 2015

Heimat: “Ein Abend mit zwei KA300-Volunteers”

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Das sind Julia und Marek

Von Berlin nach Karlsruhe

Marek Baaß fasste die Entscheidung blitzschnell. Als er im Internet las, dass für den Stadtgeburtstag noch Volunteers gesucht werden, klickte er sich durch die Seiten, bewarb sich, zack, dabei. „Ich wohne seit mehr als 15 Jahren hier, fühle mich wohl und möchte der Stadt nun auf diesem Weg etwas zurückgeben”, sagt er an diesem sonnigen Abend im Schlossgarten. Einen Ka300-Hut hat er auf, dazu ein blaues Volunteers-T-Shirt und ein laminiertes Namensschild baumelt an einem Band vor seiner Brust. Im Vergleich zu seiner Heimatstadt Berlin schätze er vor allem die überschaubare Größe Karlsruhes, die verlässliche Art der Badener und die vielen Grünflächen, sagt der 35-Jährige. Weiterlesen »

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Hallo, ich bin Miriam

Stets bin ich auf der Reise: durch Karlsruhe, die Kultur und die Welt. Dabei begegnen mir immer wieder interessante Menschen, Bücher, Filme und anderer Krimskrams. Damit all diese Erfahrungen und Eindrücke nicht einsam in meinem Kopf schwirren, gibt es diesen Blog. Aus Grau wird Kunterbunt.

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