15. April 2013

Flimmerkasten: “Der Vorname”

Interessant und vielschichtig

Eigentlich soll es ein netter Abend werden. Elisabeth, genannt Babou, hat marokkanisch gekocht. Gemeinsam mit ihrem Mann Pierre wartet sie nun auf die Gäste: Auf ihren Bruder Vincon, dessen schwangere Freundin Anna und auf ihren langjährigen Freund Claude. Als Vincon erzählt, wie sein Sohn heißen soll, gerät alles außer Kontrolle. Tief verborgene Geheimnisse kommen ans Licht, aufgestaute Dinge werden ausgesprochen. Irgendwann liegt Claude auf dem marokkanischen Büfett –  mit blutender Nase. Weiterlesen »

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8. April 2013

Heimat: “Poetry Slam Lesebühne”

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Poetry Slam Lesebühne “An WOrt und Stelle”

Lyrik, Kurzgeschichten und verdichteter Quatsch: In Karlsruhe gibt es mit der Poetry Slam Lesebühne  „An WOrt und Stelle“ eine neue Veranstaltungsreihe. Die Idee dahinter: „Wir möchten der Poetry Slam-Szene einen Spielraum geben und mit diesem Literatur- und Veranstaltungsformat außerdem ein szenefremdes Publikum gewinnen“, erläutert Veranstalter Stefan Unser. Er steht mit Aaron Schmitt hinter dem Konzept. Beide sind selbst Poetry Slammer. Stefan Unser organisiert unter anderem die Poetry Slam-Veranstaltungen im Kohi mit. Kooperationspartner der Lesebühne ist die Badische Bibliotheksgesellschaft. Die nächste Veranstaltung ist so auch in der Badischen Landesbibliothek am Dienstag, 16. April, Beginn 19 Uhr. Insgesamt sechs Veranstaltungen im Jahr sind geplant. Weiterlesen »

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5. April 2013

Melodien: “Liedermachernacht III im Vanguarde”

Ein Abend mit Alex Mayr und Bischler

Er singt von schlaflosen Nächten und der Angst zu versagen. Sie von ihren Sehnsüchten, der Liebe und davon, aus dem Alltag auszubrechen. Patrick Bischler und Alex Mayr waren zu Gast bei der dritten Liedermachernacht im Vanguarde in Karlsruhe – und verzauberten mit ihren Songs. Weiterlesen »

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3. April 2013

Heimat: “Sarah Hähnle”

Das ist Sarah. Sie hat netterweise alle Bilder zur Verfügung gestellt.

Das ist Sarah. Sie hat auch alle Bilder zur Verfügung gestellt.

Mit der Kamera durch die Welt

Etwa 13 Jahre war Sarah Hähnle alt, als sie von ihrem Vater ihre erste Spiegelreflex-Kamera geschenkt bekam. Aus Interesse wurde schnell Leidenschaft. Urlaube, Spaziergänge, Partys und Ausflüge mit Freunden: „Überall hatte ich die Kamera dabei“, erzählt die 30-Jährige. Klick. Unzählige Male drückte sie auf den Auslöser, ließ die Fotos entwickeln, klebte sie in Alben. Zahlreiche Erinnerungen hielt sie dadurch aufrecht.

Der Zeitvertreib wurde zum Beruf. Seit Anfang Februar hat Sarah Hähnle in der Uhlandstraße 7 in Mannheim ihr eigenes Atelier. „Hinterhaus“ heißt es. Dort bietet sie in regelmäßigen Abständen Workshops an. Die nächsten Kurse zu „Grundlagen und Geschichte der Fotografie“ sind am Samstag, 13., und Sonntag, 21. April. Weiterlesen »

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1. April 2013

Heimat: “Larissa Mantel”

Larissa Mantel

Larissa Mantel

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Es waren bunte Kopffüßler, mit denen Larissa Mantel ihre Zeichenkarriere begann. “Als ich klein war, tobte ich mich hauptsächlich mit Stiften auf Papier aus.”  Stundenlang malte sie mit ihrer Schwester Kreise sowie Kringel.

Kopffüßler malt sie heute keine mehr. Die Leidenschaft für das Zeichnen blieb. Inzwischen studiert Larissa Mantel Kommunikationsdesign an der Hochschule für Gestaltung in Karlsruhe und ist freiberuflich als Illustratorin tätig. Mehr als 60 verschiedene Postkartenmotive hat sie bereits entworfen, außerdem macht sie Kalender, Etikette, kleine Büchlein und verschiedene Auftragsarbeiten.

Bereits in der Oberstufe fing sie an, ihre ersten Postkarten in einem Secondhand-Laden in Schorndorf (Rems-Murr-Kreis) auszustellen. Etwa 16 Jahre war sie damals alt. Kleine Lebensweisheiten und Zitate standen darauf. “Die Nachfrage war von Anfang an da”, sagt Larissa Mantel mit Blick zurück. Weitere Geschäfte im Stuttgarter Raum kamen dazu. Als sie zum Studieren vor knapp fünf Jahren nach Karlsruhe zog, fand sie außerdem in Karlsruhe im ZKM-Museumsshop und in der Libelle in der Kaiserstraße neue Verkaufsstellen für ihre Postkarten.

Seit rund 18 Monaten besitzt die 24-Jährige außerdem  einen Shop bei Dawanda, bietet dort etwa 50 verschiedene Postkartenmotive an. “Das Sortiment variiert”, erzählt sie.  Neue kommen hinzu, alte fallen weg. Gekauft werden viele. Viel Zeit verbringe sie damit, kleine Päckchen für die Kunden zu packen, diese zur Post zu bringen.

Sehr gefragt sind vor allem die Karten mit Lebensweisheiten. Zum Beispiel die Karte mit “Tipps zum Leben verbessern”: “Hosen flicken” oder “Vögel am Gesang erkennen” steht darauf.  Auch Karten mit Fabelwesen gehörten zu ihrem Sortiment. “Die Idee entstand bei meinem Auslandssemester in Wien, als ich dort für die Oper ein Jahrbuch mitentwarf.”

Eine Schwäche für Schreibwaren: “Mehrere Hundert verschiedene Stifte liegen in meiner Schublade”, erzählt Larissa Mantel mit einem Schmunzeln. Darunter: Bunt- und Kalligraphienstifte, Eddings und ihr Lieblingsstift: ein Fineliner der Marke Muji.

Wie sie ihre Zukunft sieht? “Ich weiß es noch nicht genau”, sagt sie. Ein konkretes Ziel habe sie nicht. Sie könne sich aber vorstellen, in Karlsruhe zu bleiben. “Ich mag die Südstadt und den Werderplatz gerne”, meint Larissa Mantel. “Aber erstmal wolle sie fertig studieren und dann schauen, was kommt.”

Infos unter
www.shop.larissamantel.com
www.larissamantel.com

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28. März 2013

Heimat: “Café Vanguarde”

 

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Nora Braun

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Schnell dreht sich die Mühle in Nora Brauns Hand. Aus den braunen Bohnen wird in Sekundenschnelle feines Pulver. Laut rattert kurz darauf die Kaffeemaschine, die heiße Flüssigkeit schießt in die weiße Porzellantasse, füllt sie aus. Es duftet angenehm im Café Vanguarde.

Wo am Wochenende Hip-Hop und elektronische Klänge ertönen, getanzt wird bis in die frühen Morgenstunden, dort ist seit Mitte März tagsüber auch ein Cafébetrieb. Zwischen 10 und 17 Uhr steht Nora Braun hinter der Theke, bedient die Gäste, sorgt für eine angenehme Atmosphäre. Auch an diesem Tag stehen Tulpen auf den Vintagemöbeln. Ihre Blüten sind orangefarben, rot und weiß. Magazine warten auf Holztischen auf Leser.

Ein Co-Working-Space: Hinter dem Kulturraum Vanguarde steht Jakob Siegmund. Ihm war es bereits bei der Eröffnung im September wichtig, einen Ort zu schaffen, wo junge Kreative und Selbstständige arbeiten und sich austauschen können. So gibt es im Café nun außer Kaffee, Tee und Fritz-Cola auch freies W-Lan. Oben auf der Galerie hängen an den Wänden noch bis zur ersten Aprilwoche die Werke von David Bruchmann.

Zu Essen gibt es bislang noch nichts. “Wir haben keine Küche”, erläutert Nora Braun. Mittelfristig soll es aber Snacks geben. Bis es soweit ist, dürften beispielweise Sachen zum Frühstücken mitgebracht werden. “Ich sorge dann für die Getränke”, meint die Karlsruherin schmunzelnd. Normalerweise ist das Café am Wochenende geschlossen. Eine Ausnahme ist nun über Ostern. “Sowohl am Karfreitag als auch Ostersonntag ist offen”, erzählt Nora Braun. Über zahlreichen Besuch freue sie sich.

Weitere Informationen unter www.vanguar.de

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Werke von David Bruchmann

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28. März 2013

Heimat: “Pâtisserie Ludwig”

 

Miriam Kungl

Das ist Miriam Kungl.

Es ist wie eine Reise in ein kleines französisches Café: Eclairs und Macarons liegen hübsch drapiert in der Glasvitrine, Croissants, Brioches und Pain de Chocolat warten in Körbchen auf Hungrige und Genießer. Am 22.Februar hat Konditormeister Sven Ludwig mit seiner Freundin Miriam Kungl in der Amalienstraße 39 sein kleines Geschäft eröffnet – eine Kombination aus Pâtisserie, Confiserie und Café. (Anmerkung: Inzwischen ist die Patisserie Ludwig in die Waldstraße 85 umgezogen).

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Nur wenige Wochen nach der Eröffnung herrscht bereits ein munteres Treiben in dem kleinen Lädchen. “Die Resonanz ist toll”, sagt Konditorin Miriam Kungl erfreut. Sie kümmert sich an diesem Morgen um den Verkauf und berät die Kunden. An sieben kleinen Tischen ist Platz, um in der Pâtisserie einen Kaffee zu trinken und eine kleine Köstlichkeit zu probieren.
Sven Ludwig steht wenige hundert Meter weiter im Karlshof in der Backstube und sorgt mit Josia Ockert für Nachschub. “Wir machen alles selbst”, betont Miriam Kungl. Von der Schokolade über die Konfitüre bis hin zu leckeren Keksen. Sven Ludwig wurde für seine Arbeit mit dem Titel “Deutscher Meister im Konditorenhandwerk” belohnt.

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Auch die Osterhasen, die im weißen Holzregal stehen, sind selbst kreiert – sowohl von der Optik als auch vom Geschmack. Ein Knickohr und große Kulleraugen machen sie besonders. Neben ihnen liegen Pralinenostereier. “Es gibt sie in verschiedenen Geschmacksrichtungen”, verrät die 23-jährige Konditorin. Unter anderem in Himbeer/Rosé/Litchi und in Passionsfrucht/Karamell.

Keine Mogelpackung: “Der Geschmack ist uns sehr wichtig”, sagt sie. Die Törtchen sollen nicht nur schön aussehen, sondern auch gut sein. Sie arbeiteten viel mit saisonalen Lebensmitteln. “Im Sommer beispielsweise mit Erdbeeren und Himbeeren.” Außerdem wird es selbstgemachtes Eis geben. “Wir bereiten kleine Schächtelchen mit zwei verschiedenen Sorten und Soße vor und bieten sie dann in einem Kühlschrank zum Verkauf an”, erläutert sie.

Kennengelernt haben sich Miriam Kungl und Sven Ludwig bei der Arbeit in Köln. Selbstständig machen wollten sie sich aber in Karlsruhe. “Ich mag die Stadt”, sagt Miriam Kungl. Auch die Nähe zu Frankreich schätze sie sehr.

Wer selbst einmal versuchen möchte, Törtchen, Macarons oder Pralinen zu backen, kann freitagabends bei einem Kurs in der Pâtisserie teilnehmen. Die Dauer beträgt zwischen drei und vier Stunden. Mitgebracht werden muss nichts – außer guter Laune, sagt Miriam Kungl schmunzelnd. Eine Anmeldung ist erforderlich. Auf der Homepage sind außerdem Rezepte abrufbar: www.patisserie-ludwig.de.

Schön, dass es sowas in Karlsruhe gibt. Ein Besuch lohnt!

Die Pâtisserie hat auch am Karfreitag und Ostersonntag von 11 bis 18 Uhr geöffnet.
Ansonsten sind die Öffnungszeiten von dienstags bis samstags von 9 bis 18 Uhr. Sonn- und feiertags von 11 bis 18 Uhr. Montags ist geschlossen.

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27. März 2013

Heimat: “Bento”

Interessanter Artikel von meiner Kollegin Karin.

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9. März 2013

Heimat: “Tatort in der Kurbel”

Kinosessel statt Couch

Noch konkurriert leises Gemurmel mit der Stimme der Tagesschausprecherin. Aber es sind nur wenige Minuten, bis die Lichter im Saal 1 in der “Kurbel” ausgehen und das Tatort-Jingle einsetzt. Dann herrscht Ruhe. Gespannt wandern alle Blicke Richtung Leinwand, Popcorn-Tüten werden fest umklammert.

In der “Kurbel” in Karlsruhe läuft jeden Sonntag der Tatort  – auf der großen Leinwand. Der Eintritt kostet einen Euro und es lohnt sich, die Karten vorher zu reservieren – dann ist der Platz gesichert und man muss nicht kurzfristig wieder nach Hause laufen. Es lohnt sich, denn gemeinsames Mitfiebern und Bangen macht im Kino noch mehr Spaß als daheim auf der Couch.

 

 

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6. März 2013

Melodien: “Nicolas Sturm”

Und seine Musik mag ich sehr gerne (mein BNN-Artikel vom 6. März).

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Hallo, ich bin Miriam

Stets bin ich auf der Reise: durch Karlsruhe, die Kultur und die Welt. Dabei begegnen mir immer wieder interessante Menschen, Bücher, Filme und anderer Krimskrams. Damit all diese Erfahrungen und Eindrücke nicht einsam in meinem Kopf schwirren, gibt es diesen Blog. Aus Grau wird Kunterbunt.

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