23. Juli 2013

Heimat: Lieblingsmelodien bei “Das Fest'”

Es war der verplante Abgang von Leslie Clio, der mich bei „Das Fest“ am meisten verzückte. „Wo geht ihr denn alle hin?“, fragte sie ihre Bandmitglieder, als diese nach „Told you so“ nacheinander die Bühne verließen. Völlig verdutzt stand sie da, schaute irritiert umher. Ihr Schlagzeuger Max Schröder half ihr grinsend auf die Sprünge: „Leslie, das Konzert ist zu Ende.“

„Oh, achso”, meinte sie dann. „Ok, dann Tschüss.”

Drei Tage lang herrschte in Karlsruhe am Wochenende Ausnahmezustand, mehr als 200 000 Leute waren da und mit Leslie Clio, Bosse und Friska Viljor musizierten einige meiner Lieblingsinterpreten.

Am meisten Freude hatte ich definitv mit Leslie. Die 26-Jährige amüsierte mit ihrer schrägen Show. Ihre Tanzeinlagen: experimentell („die sind ganz neu“), ihr Versuch, bei „I couldn’t care less“ dem Publikum ein Spiel zu erklären: verwirrt. Oder wie sie kurz beim Singen ihr Mikrofon vergisst: upps.

Macht aber alles nix. Im Gegenteil: Nicht nur auf Platte, sondern auch live klingen ihre Retro-Pop-Soul-Songs fabelhaft. Ihre markante Stimme in Kombination mit der Band – das funktioniert hervorragend. Beim Dockville in Hamburg sehe ich sie bald wieder. Toll.

Völlig verquer, aber auch sehr unterhaltsam, das sind die Jungs der schwedischen Band Friska Viljor. Mit ihren weißen Outfits und verzottelten Haaren sahen sie in Karlsruhe aus wie eine Matrosen-Boyband. Sie hatten das Vergnügen am Samstagnachmittag bei hochsommerlichen Temperaturen zu spielen. Trotz der Hitze: Stillstehen kaum möglich. Aber nicht nur Zuhören, sondern auch Zuschauen macht eine Menge Spaß – dank der lustigen Mimik der Bandmitglieder. Immer wieder ziehen sie Grimassen, der Keyboarder grinst quasi das gesamte Konzert durch. Ein Konzert mit den Jungs ist nur zu empfehlen.

Groß war die Freude auch Bosse am Samstagabend auf der Hauptbühne erleben zu dürfen. Ein wenig angespannt wirkte der 33-Jährige. Zig tausend Menschen dürfen aber auch nervös machen. Und Bosse gab alles, erzählte Anekdoten, lustige, politische, tanzte sich in das Publikum, ließ die Fans singen und holte eine Dame auf die Bühne. Am Ende hatte er – auch dank seiner großartigen Band – das „Fest“-Publikum auf seiner Seite.

Neu entdeckt und in mein Musik-Herz geschlossen, habe ich zur späten Stunde am Samstagabend Newton Faulkner. Der Sänger mit den roten Dreadlocks war mir bislang nur durch „Dream catch me“ im Ohr. Eher zufällig bin ich bei dem Konzert gelandet. Ich war begeistert. Was Newton Faulkner mit seiner Gitarre anstellt, das ist großartig.

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21. Juli 2013

Heimat: “Herrenclub”

Vogelgezwitscher, immer wieder der Ausruf „Boah“ und kuriose Tanzeinlagen: Ein wenig irritiert war ich, als ich mir das Herrenclub-Video zu „Raus aus der City“ zum ersten Mal anschaute. „Was steckt denn dahinter?“ Ich wollte mehr wissen und traf mich deshalb vor wenigen Tagen mit Nico Sauer und Vincent Wikström, dem „Herrenclub“.

Essen ist wichtig. Deshalb darf der Ort zum Unterhalten gerne auch ein türkischer Imbiss sein. Das Angebot ist eingeschränkt. „Döner und Pizza stehen heute nicht auf der Karte“, sagt der Mann hinter der Theke. „Macht nix“, sagt Nico. Dann zwei Mal das Tagesgericht – was das genau ist, egal. Der „Herrenclub“ ist offen für Neues.

Das sind Nico (links) und Vincent.

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Was sich schnell zeigt: Die beiden Musiker sind gut vorbereitet. Fragen zu stellen: überflüssig. Nico und Vincent haben welche vorbereitet, die Antworten gleich mit.

Also die Herren, dann mal los, rollen wir das Feld von hinten auf, die letzte Frage, bitte.

Man hat bei euch immer das Gefühl, dass die Aktionen mit einem gewissen Augenzwinkern versehen sind, aber was mich eigentlich interessiert: Wieviele Frauen kann ein Mann in seinem Leben lieben?

“Herrenclub”: 74 und mehr.

Ah ja. Ok. 74.

Artet das nicht in Stress aus?

„Herrenclub“: Nee, nee. Liebe kann variabel lang sein. Sekunden, Minuten, Tage – alles ist möglich.

Ok. Dann vielleicht doch mal noch kurz zum Grundsätzlichen.
Nico, Vincent: die erste Frage, bitte.

Was und wer verbirgt sich hinter dem „Herrenclub“?

„Herrenclub“: Der Herrenclub ging ursprünglich aus dem Wikström-Sauer-Komplex hervor…

Stopp.

Wikström-Sauer-Komplex? Nähere Erläuterungen, bitte.

„Herrenclub“: Nico ist 26, studiert an der Hochschule für Musik in Karlsruhe, sein Schwerpunkt: Komposition. Vincent ebenfalls.

Ok. Weiter.

Was steckt hinter dem Projekt?

“Herrenclub”: … Der Wikström-Sauer-Komplex wurde erweitert zu einem Kollektiv von Künstlern aus den Bereichen Neue Musik, Geile Beats, Dokumentarfilme, Sensorenfernsteuertechnik. Die Aufnahmebedingungen sind allerdings so unmöglich, dass bisher nur die Gründer Mitglieder sind.

Stopp.

Also ein sehr exklusiver Club?

„Herrenclub“: Nee, wir haben neulich die Aktion “Meet&Greet” gegründet, um Menschen, deren Leben weniger aufregend und krativ sind als die unseren, den Kontakt mit uns zu ermöglichen. Jeder kann sich dafür bewerben. Einfach über Facebook eine Nachricht schreiben.
https://www.facebook.com/herrenclub?ref=ts&fref=ts

Sehr sozial.

Wie sieht so ein Treffen dann aus?

„Herrenclub“: Mit Benedikt Woerner sind wir vor kurzem auf unserem Motorboot über den sonnengefluteten Tegernsee gefahren. Mensch, war das schön!

Toll.

Ihr verwendet oft Parolen und Floskeln wie „Boah“ oder „OK“. Wie kommt ihr darauf?

“Herrenclub”: Die Parolen in unserer Musik sind Fremdkörper, die uns aus unserer Umwelt ins Auge springen oder von selbst auf uns eindringen und dann nach Verarbeitung verlangen. Nichtssagende Floskeln werden solange unvariiert wiederholt – bis sie wieder neu gehört und bewusst verwendet werden können.

Ok.

Bisher kennt man von euch nur “Raus aus der City, boah!” Wann wird mehr zu hören sein?

„Herrenclub“: Wir sind gerade dabei, “Wo ist eigentlich Mom und Dad? hhhhh” fertigzustellen. Im Frühjahr sind wir dann zu Dreharbeiten an der Elfenbeinküste und in Burkina Faso, wo wir “Jetzt wirds aber philosophisch, OK…?!” produzieren. Anschließend steht eine 13000 Kilometer lange Busfahrt nach Japan an, die musikalisch nicht folgenlos bleiben wird.

Spannend.

Vor kurzem hattet ihr im Vanguarde in Karlsruhe einen interessanten Auftritt…

„Herrenclub“: Genau. Mönchgesang eröffnete unser Spontanspektakel. Auf einem kleinen Tisch rührte Nico dazu eine Art Magiertrank – während Vincent unter anderem ruckartige Bewegungen zum Beat und Stöhn-Geräusche hervorzauberte. Die Menge wurde mit Süßigkeiten irritiert, die Nico ihnen zuwarf. Zum Schluss war bei „Wo ist eigentlich Mom und Dad? hhhhh!” Vincents Körper ganz zu Musik geworden. Der Beat gehorchte ihm. Wie eine Boje auf rauher See ließ Sauer dazu seinen Körper kreisen. Eine synthetische Stimme vokalisierte dazu aus dem Off. Als Vincent plötzlich zu Boden fiel und seine Beine anhob, wie ein Käfer auf dem Rücken oder eine Schwangere zur Geburt, war vom geilen Beat nur noch ein fernes Knattern und erstickte Explosionen zu hören.

Ahja.
Ok.

Nico, Vincent, danke für das Gespräch. Es war mir ein Vergnügen.

Hier noch ein “Making of” zu “Raus aus der City”. Viel Spaß damit.

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22. Mai 2013

Melodien: Le Grand uff Zaque

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Die Band “Le Grand uff Zaque” möchte sich ihre neue EP über eine Crowdfunding-Aktion finanzieren, davon handelt mein Artikel, der heute in den BNN zu lesen ist:

bnn0000001233844Infos: www.startnext.de/legranduffzaque-ep

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16. Mai 2013

Melodien: “Ein Abend mit Mine”

Es ist stockdunkel, als wir an diesem Abend in den kleinen Saal im Tollhaus hineinlaufen. Nicht zu stolpern: eine Herausforderung. Gespannt bin ich, wen sich Jonathan Kluth für sein Vorprogramm aussuchte.

Es ist Mine. Sie sitzt auf der Bühne, umgeben vom Licht, eine Erscheinung mit ihren langen dunkeln Haaren und ihrer großen Brille. Ihre Musik ist mir bis zu diesem Moment noch unbekannt. Noch.

Ihre Stimme erklingt, ich bin berührt. Es ist bezaubernd, wie sie am Piano sitzt, ihre Lieder singt. Mit ihrer authentischen und sympathischen Art das Publikum unterhält. Mines Musik: Facettenreich, ein Mix aus Folk, Hip-Hop, Elektronik und Jazz. Die Songs sind oft melancholisch, machen nachdenklich. Mine spielt unter anderem Piano und Autoharp.

Mine singt auf Deutsch. Von ihren Erfahrungen, Erlebnissen, dem Leben: „Das Glück ist scheu, es rennt und ich laufe hinterher“. Ihrem Freund habe sie den Song „Du scheinst“ gewidmet, erzählt sie dem Publikum im Tollhaus. Das Lied ist kostenlos auf ihrer Internetseite herunterzuladen.
http://minemusik.de/info/

Rund eine halbe Stunde spielt die Sängerin aus Mainz, erobert das Publikum mühelos. Ans Herz geht vor allem der letzte Song: „Der Mond lacht“. Danach steht für mich fest: Ich möchte Mines EP „Herzverleih“ haben. Sofort. Nach dem Konzert kaufe ich sie mir deshalb bei ihr am Stand – und stelle ein wenig enttäuscht fest: „Der Mond lacht“ fehlt. Schade. Macht aber nix. Auch die anderen Songs sind toll.

Randnotiz:
Unter dem Motto „Popkonzert mit Kammerorchester“ wird Mine am 15. Juni im Mannheimer Capitol singen. Eine Live-DVD wird von dem Konzert entstehen. 48 Musiker sind dabei: Unter anderem Streicher, ihre Band, Lichtkünstler und Gastmusiker. Mittels Crowdfunding bekam Mine die benötigten 10 000 Euro zusammen. Schön.

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1. Mai 2013

Heimat: “Vereinsheim Baldu”

Der Vereinsheim-Vorstand

Pohlmann und Paucker waren bereits da, Laith al Deen ebenso und der Newcomer Jonathan Kluth erhielt beim letzten Mal minutenlang Applaus. Nun öffnet das Vereinsheim Baldu am nächsten Freitag, 10. Mai, im Kulturzentrum “Tempel” wieder seine Türen. Mit dabei sind bei der vierten Auflage Francesco Wilking, Kat Frankie, Gastone, Arthur Braitsch und Dominik Krämer. Sie musizieren gemeinsam mit dem Vereinsheim-Vorstand: mit Tommy Baldu (Schlagzeug), David Maier (Gesang), Nico Schnepf (Tasten), Rouven Eller (Sound) und Haegar (Visuals).

Es ist ein Konzert der besonderen Art: Die Bühne ist mitten im Raums, umringt von den Zuschauern. An den Wänden flimmern die Lichtspiele des Medienkünstlers Haegar. „Wir wollten keine klassische Konzertsituation schaffen”, sagt der Vorsitzende Tommy Baldu. „Eher eine Art Wohnzimmer.” Musiker und Publikum sollen sich dort wohlfühlen; einen besonderen Abend erleben. Das Konzept geht auf: Die drei bisherigen Veranstaltungen von „Vereinsheim Baldu“ waren komplett ausverkauft. Die Stimmung prächtig.

Songs mit Seele: „Wir wollten etwas fernab des Mainstreams und der Cover-Musik machen“, sagt Baldu, der aus Jockgrim stammt und in der Fächerstadt seine ersten Schritte als Künstler machte. Verschiedene Musiker bekommen bei „Vereinsheim Baldu“ eine Plattform – bekannte aber auch unbekanntere. „Wir wollen uns gegenseitig helfen“, betont der Produzent. Außer Jonathan Kluth, Laith Al-Deen und Paucker war auch die Sängerin Cäthe zu Besuch.

Nun steht die vierte Auflage an. Am 10. Mai in Karlsruhe, am 11. Mai in Worms. „Wir möchten jedes Mal von Neuem eine künstlerische Insel schaffen“, betont Baldu. Die Resonanz zeigt: Die Seelen in Karlsruhe sind hungrig darauf.

„Vereinsheim Baldu“ ist am Freitag, 10. Mai, 20.30 Uhr, im Kulturzentrum Tempel, Scenario Halle. Tickets online unter www.kulturzentrum-tempel.de oder per Telefon unter (0721) 554174.

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27. April 2013

Melodien: “Ein Kaffee mit Astra van Nelle”

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Bei Kaffee und Kippen

Das Haar ist leicht zerzaust, der Blick ein wenig müde, ein Lächeln huscht ihm aber übers Gesicht. Astra van Nelle ist glücklich. Am Vorabend ging in Mannheim seine erste Tour zu Ende. „Es ist super gelaufen“, erzählt er an diesem verregneten Samstagnachmittag in einem Café in Heidelberg. Zehn Auftritte in ganz Deutschland standen auf seinem Plan. Von Lübeck bis nach Stuttgart ging die Reise. Über Hamburg und Berlin. „Der Titel der Tour ,Konzerte und Kater‘ war sehr passend“, sagt der 21-Jährige und lacht. In Hamburg stand er bei einer Veranstaltung vor knapp 700 Leuten auf der Bühne. „Das war bislang mein größter Auftritt.“ Eine großartige Erfahrung, meint er und dreht sich eine Kippe. Weiterlesen »

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24. April 2013

Flimmerkasten/Heimat: “Ein Abend mit The Broken Circle”

Puuh. Selten hat mich ein Abend in der Schauburg so sprachlos gemacht wie der heutige. Der Grund: Die Vorpremiere von “The Broken Circle”. Bewegende Bilder, überzeugende Akteure, wunderbare Musik. Es war ein schrecklich emotionaler und erfüllender Abend. Das Besondere: Die Schauspieler waren vor Ort, beantworteten nach der Vorstellung Fragen, die Blue Grass Band  spielte auf der Bühne die Songs vom Soundtrack.

“The Broken Circle” ist ein unendlich trauriger Film. So wie mich “My Girl” mit acht Jahren im Kino völlig aus der Bahn warf, ging es mir heute mit dem Drama von Regisseur Felix van Groeningen. Von ihm sah ich bereits “Die Beschissenheit der Dinge” und hatte eine Menge Spaß. Heute das Kontrastprogramm.

Der Blue Grass-Musiker Didier (Johan Heldenbergh) und Tattoo-Künstlerin Elise (Veerle Baetens) lernen sich in ihrem Studio kennen, verlieben sich sofort. Sie sind unendlich glücklich, genießen das Leben. Elise wird schwanger, Maybelle kommt auf die Welt.  Alles scheint perfekt. Bis Maybelle mit sieben Jahren an Krebs erkrankt. Es ist eine harte Belastungsprobe, vom größten Glück zum schlimmsten Schmerz.

“The Broken Circle” ist eigentlich ein Theaterstück, das Hauptdarsteller Johan Heldenbergh schrieb und das in Belgien aufgeführt wurde. Mehrere Monate verbrachte Felix van Groeningen damit, ein Drehbuch aus der Vorlage zu basteln.  Die Struktur wurde ausgelöst, die Handlung ist nicht linear. Zeitlich gibt es zahlreiche Sprünge. Verwirrung entsteht dabei keine. Im Gegenteil. Spannung wird aufgebaut. Der Zuschauer erhält Pausen  – zum Durchatmen. Diese sind dringend notwendig, denn nicht nur ein Mal hatte ich das Gefühl, das Geschehen nicht mehr aushalten, nicht mehr ertragen zu können.

Heldenbergh erklärte am heutigen Abend in Karlsruhe, dass er eine traurige Geschichte schreiben wollte. Seine kritische Haltung zur Religion spielt eine große Rolle. Die “weißen Gospels” sind ein gegenläufiger Aspekt. Didier ist Atheist, Elise religiös. Beide gehen sie mit ihrem Schmerz und ihrer Ohnmacht über das, was geschieht, unterschiedlich um. Auch die ethische Diskussion um die embryonale Stammzellenforschung nimmt Raum ein. Es ist ein facettenreicher Film, so nah dran am Leben.

“The Broken Circle” gewann bei der Berlinale den Zuschauerpreis. Es ist kein Film, der das Leben beschönigt. Vielmehr zeigt er auch die grausamen Seiten. Das ist keine leichte Unterhaltung, sondern weit weg vom Popcorn-Kino. Aber Felix van Groeningen schafft es immer wieder, mit tollen Bildern, tragi-komischen Dialogen und einfühlsamer Musik für ein wenig Erholung zu sorgen.  “Es war so schön, aber das Leben ist nicht großzügig”, meint Elise. “The Broken Circle” wird mich wohl noch lange verfolgen. Ein Film, der zu Tränen rührt und ganz nah geht.

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12. April 2013

Melodien: “Ein Abend mit Bosse”

Verschwitzt im Jazzhaus

Bereits nach dem dritten Lied ist Bosse klatschnass. Voller Energie hüpft er auf der Bühne im Jazzhaus Freiburg umher und animiert das Publikum zum Tanzen, Singen und Spaß haben. Seine gute Laune schwappt über. Das rund zweistündige Konzert ist eine große Party.

Das Konzert beginnt noch relativ ruhig mit “Kraniche”, dem Titelsong seines neuen Albums. Bosse singt auf dieser Platte von der Angst vor dem Älterwerden (Alter Affe Angst), “Familienfesten”, aber auch seiner Zuneigung zu “Istanbul”. Mehrere Monate lebte er dort, um an seinem Album zu arbeiten, erzählt er dem Publikum in Freiburg. Seine Eindrücke setzte er musikalisch um. Vor allem “So oder so” sowie “Vive la Danse” machen live großen Spaß. Weiterlesen »

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8. April 2013

Heimat: “Poetry Slam Lesebühne”

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Poetry Slam Lesebühne “An WOrt und Stelle”

Lyrik, Kurzgeschichten und verdichteter Quatsch: In Karlsruhe gibt es mit der Poetry Slam Lesebühne  „An WOrt und Stelle“ eine neue Veranstaltungsreihe. Die Idee dahinter: „Wir möchten der Poetry Slam-Szene einen Spielraum geben und mit diesem Literatur- und Veranstaltungsformat außerdem ein szenefremdes Publikum gewinnen“, erläutert Veranstalter Stefan Unser. Er steht mit Aaron Schmitt hinter dem Konzept. Beide sind selbst Poetry Slammer. Stefan Unser organisiert unter anderem die Poetry Slam-Veranstaltungen im Kohi mit. Kooperationspartner der Lesebühne ist die Badische Bibliotheksgesellschaft. Die nächste Veranstaltung ist so auch in der Badischen Landesbibliothek am Dienstag, 16. April, Beginn 19 Uhr. Insgesamt sechs Veranstaltungen im Jahr sind geplant. Weiterlesen »

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5. April 2013

Melodien: “Liedermachernacht III im Vanguarde”

Ein Abend mit Alex Mayr und Bischler

Er singt von schlaflosen Nächten und der Angst zu versagen. Sie von ihren Sehnsüchten, der Liebe und davon, aus dem Alltag auszubrechen. Patrick Bischler und Alex Mayr waren zu Gast bei der dritten Liedermachernacht im Vanguarde in Karlsruhe – und verzauberten mit ihren Songs. Weiterlesen »

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Hallo, ich bin Miriam

Stets bin ich auf der Reise: durch Karlsruhe, die Kultur und die Welt. Dabei begegnen mir immer wieder interessante Menschen, Bücher, Filme und anderer Krimskrams. Damit all diese Erfahrungen und Eindrücke nicht einsam in meinem Kopf schwirren, gibt es diesen Blog. Aus Grau wird Kunterbunt.

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