6. Januar 2016

Fernweh: “7 Tage Portugal – Lissabon II”

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Wunderhübsches Alfama.

Alfama zu Fuß

Genug. Gegen 15 Uhr setze ich mich einfach in Alfama auf eine Bank, schaue die Gasse nach oben und möchte keinen Schritt mehr laufen. “Wir hätten es wie die Senioren machen sollen – mit der Tram hoch und dann hinunter laufen, nicht umgekehrt”, sage ich zu Fabi. Sie ist dank ihres alltäglichen Sportprogramms nach wie vor sehr fit, lächelt aber mitfühlend. Sehr warm ist es an diesem Tag, die Sonne scheint und taucht den mittelalterlichen Teil Lissabons in zauberhafte Farben. Ein perfekter Tag, um die Stadt zu erkunden. Ich hole deshalb kurz tief Luft und reiße mich nochmals zusammen. Weiter geht es.

Alfama ist ein Labyrinth aus kleinen Gassen, Treppen, Plätzen und imposanten Gebäuden. Zahlreiche Touristen treffen wir deshalb auch dort an, zugleich ist es aber auch ein Arbeiterviertel. Überall wird gehämmert und gewerkelt. Sehr dicht bebaut ist es außerdem dort. Trotzdem macht es unwahrscheinlich viel Freude, sich einfach durch die Straßen treiben zu lassen und alles zu bestaunen. Die Mauren haben in Alfama ihre Spuren hinterlassen.  Weiterlesen »

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3. November 2015

Fernweh: “7 Tage Portugal – Lissabon I”

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Lissabon Tag 1

Fünf Stockwerke. Kein Aufzug. Dafür ein vollgestopfter Koffer und eine Tasche, die gefühlt fünf Kilo wiegt. Den Marsch durch das edle Treppenhaus von Antonios Airbnb-Unterkunft überstehe ich nur fluchend. Da Antonio nicht persönlich kommen kann, legen wir im ersten Stock einen kurzen Zwischenstopp ein, um bei seiner Mutter die Schlüssel für die Loft zu holen. Dann geht es weiter. Eine knarzende Treppenstufe jagt die nächste.
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Als wir endlich ganz oben vor der großen Holztür unter dem Dach stehen, lasse ich vor Erleichterung alles fallen. Da! ABER: nicht drin. Denn leider lässt sich die Tür nicht öffnen. Fabi probiert die unterschiedlichsten Varianten aus, rütteln, ziehen, drücken. Nichts hilft. Die Tür bleibt zu. Da Antonios Mutter die 80 Jahre weit überschritten hat, scheint es uns aussichtslos, dass sie es die vier Stockwerke zu uns hoch schafft. Also rufen wir Antonio an. Doch alle Instruktionen über Handy bringen nichts – die Tür bleibt zu. Verdammt. Weiterlesen »

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24. Oktober 2015

Fernweh: “7 Tage Portugal – Porto II”

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Porto Tag 3

Es ist eine fast unlösbare Aufgabe, in Porto an einem Sonntagmorgen ein schönes Café zum Frühstücken zu finden. Nachdem wir schon am vorherigen Tag zwar billig, aber in eher steriler Atmosphäre aßen, wollen wir nun etwas Hübsches. Zweite Bedingung: Es soll nicht so weit weg sein. Kaffee schnell nach dem Aufstehen ist indiskutabel. Also blättern wir gezielt unseren Reiseführer durch – und stellen erstaunt fest: Alle Cafés, die in 20-Minuten-Fußweg-Umgebung liegen, haben sonntags nicht geöffnet. Schade. So landen wir in der Santa Catarina wieder in einem Laden, der zwar unfassbar billig ist, aber in dem wir ewig warten müssen – und dann auch noch andere Dinge als bestellt bekommen. Aber Hauptsache: endlich Kaffee, Toast und Sandwiches. Weiterlesen »

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17. Oktober 2015

Fernweh: “7 Tage in Portugal – Porto I”

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Porto, Tag 1

Regen, Regen, Regen. Es ist ein wenig ungemütlich, als wir am Freitagabend in Porto ankommen. Zum Glück liegt unsere Airbnb-Unterkunft bei Ana nur wenige hundert Meter von der großen Metro-Station “Trindade” entfernt. Ihre Wohnung ist ein großes Einzimmer-Apartment mit Bad – kein Palast, aber zentral, sauber und im typischen Ikea-Stil eingerichtet. Weiterlesen »

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9. August 2015

Fernweh: “Ein Besuch in der Fondation Beyeler in Basel”

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The Painter © Marlene Dumas Foto: Peter Cox, © 2015, ProLitteris, Zürich

Marlene Dumas: The Image as Burden

Sie wirkt verletzlich, aggressiv, schuldig und unschuldig zugleich: “Die Malerin” (The Painter) von Marlene Dumas ist ein kleines nacktes Mädchen. Trotzig sieht ihr Gesichtsausdruck aus, ihr Körper ist bemalt, die Handgelenke in Farbe getaucht. Grenzen verschwimmen – zwischen Painter und Painting.

“The Painter” ist bereits am Anfang der Marlene Dumas Ausstellung “The Image as Burden” in der Fondation Beyeler in Basel zu sehen. Das Modell ist keine reine Fiktion: Die Künstlerin hat darauf 1994 ihre kleine Tochter Helena festgehalten. Es ist eine Momentaufnahme, die über Nacht entstand. Fesselnd und eindrucksvoll. Anlässlich der Bloggerreise Karlsruhe-Basel hatte ich die Möglichkeit, einen genaueren Blick auf die ganze Ausstellung zu werfen – und bin sehr angetan. “The Image as Burden” läuft noch bis zum 6. September.  Weiterlesen »

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23. Juni 2015

Fernweh: “7 Tage Palma – mittendrin”

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Dank eines ganz individuellen Reiseführers (lieben Dank an Petra) bin ich auch im südöstlichen Teil Palmas gelandet. Dort gibt es rund um die Straßen del Socors, Bos und Gerreria quasi ein Open-Air-Museum: Weiterlesen »

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21. Juni 2015

Fernweh: “7 Tage Palma – der Anfang”

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Ausschlafen, lesen, schreiben – in der Sonne. Das ist der Plan für sieben Tage Palma. Zum ersten Mal bin ich alleine verreist, der Alltagstrubel machte es dringend notwendig. Weiterlesen »

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9. April 2015

Fernweh: Dublin

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Wunderbares Irland

Guiness, Georg und Gefängnis: Drei sehr kurzweilige Tage verbrachten wir in Dublin. Vor allem der Ausflug zur malerischen Halbinsel Howth südöstlich der irischen Hauptstadt war die Reise wert.  Weiterlesen »

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30. November 2014

Fernweh: “Herbsttage in Konstanz”

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Nebel am Bodensee
Raus aus dem Alltagstrubel: Ruhe. Vier Tage in Konstanz erfüllten diesen Wunsch. Einzig die vielen unaufmerksamen Menschen in Gastronomie und Einzelhandel trübten ein wenig diesen wunderbaren Kurzurlaub. Weiterlesen »

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17. Mai 2014

Fernweh: “Berlin – Kaffee, Kuchen, Kleider II”

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Kreuzberg, Friedrichshain. Prenzlauer Berg. Auch am zweiten Berlin-Vergnügungstag waren wir vorrangig mit Einkaufen und kulinarischen Köstlichkeiten beschäftigt. Weiterlesen »

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Hallo, ich bin Miriam

Stets bin ich auf der Reise: durch Karlsruhe, die Kultur und die Welt. Dabei begegnen mir immer wieder interessante Menschen, Bücher, Filme und anderer Krimskrams. Damit all diese Erfahrungen und Eindrücke nicht einsam in meinem Kopf schwirren, gibt es diesen Blog. Aus Grau wird Kunterbunt.

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