5. Juli 2016

Kurioses: “Ismael”

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Wo ist Ismael? Oder: Lost in Translation

Manchmal habe ich das Gefühl, ich bin in einer Soap-Opera gefangen. So wie Truman Burbank in dem Film „Die Truman Show“. Ich stelle mir vor, wie ein betrunkener Regisseur das Drehbuch schrieb. Ein bisschen Comedy mit Romantik mixte und dann noch eine Brise Drama hinzugab. Eine Freundin meinte mal zu mir, „Miriam, dein Leben ist wie die ,Fabelhafte Welt der Amelie’ – nur verfilmt von Tim Burton“. Andere sagen, ich lebe auf Crazy-Island. Dem stimme ich uneingeschränkt zu. Die nun folgende Episode könnte unter dem Sitcom-Genre laufen, etwas Leichtes zum Einstieg sozusagen. Titel: Wo ist Ismael? Oder: Lost in Translation. Weiterlesen »

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29. Juni 2016

Fernweh: “Alleine reisen”

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Ich bin dann mal weg!

Badeanzug, Bücher, Barcelona. Mein Koffer ist gepackt, die Reise kann beginnen. Selten freute ich mich so auf einen Urlaub. Die Spannung ist wohl deshalb so groß, weil ich mal wieder alleine unterwegs bin. Über Airbnb habe ich mich bei Gema, Aaron und ihrem kleinen Sohn Ismael eingemietet, sie wohnen zwischen La Barceloneta und Montjuic. https://www.airbnb.de/rooms/4439189 Weiterlesen »

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21. April 2016

Fernweh: “Wien II – Krimskrams und Kulinarisches”

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Überraschung!

Wien hat mich ganz schön positiv überrascht. Die prächtige Stadt bietet nicht nur wunderschöne Kolosse und Kultur, sondern hat auch richtig viele tolle Läden und Bars. Ins Herz geschlossen habe ich besonders zwei Cafés im Vintage-Stil (“7Stern” und “Burggasse 24”).

“Figar” und “treubleiben Wien”

Wir hatten mit unserer Wohnung in der Neubaugasse den absoluten Glücksgriff. Direkt gegenüber befanden sich zahlreiche tolle gastronomische Angebote – unter anderem das “Figar”. Tagsüber kann man dort frühstücken und Kleinigkeiten essen – rauchfrei. Abends wird das Zigaretten-Verbot aufgehoben, Gin Tonics und Moscow Mules wandern dann über die Theke. Wir waren dort sowohl morgens als auch abends. Besonders das Frühstück ist zu empfehlen: Wir probierten Avocado-Brot mit Spinat und Porridge mit Früchten. Ganz billig ist es jedoch nicht. Aber das war es in Wien eigentlich nirgends. Nur wenige Häuser nebenan ist das “treubleiben Wien”. Dort probierten wir einen “Gurkenspritzer” – eine Weinschorle mit Gurkensirup. Das war äußerst lecker. Weiterlesen »

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2. April 2016

Fernweh: “Wien I – Kolosse und Kultur”

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Verliebt in Wien

Es gibt Urlaube, die sind schön. Und dann gibt es welche, die sind besonders. Der Städtetrip nach Wien gehört definitiv zur letzteren Kategorie. Warum? Beeindruckende Gebäude, Kultur, tolle Cafés: Österreichs Hauptstadt ist facettenreich und sehr attraktiv. Außerdem hatte ich drei Mädels an meiner Seite, die mich teilweise schon länger als 20 Jahre durch mein Leben begleiten – und die ich einfach unfassbar gerne habe. Weiterlesen »

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6. Januar 2016

Fernweh: “7 Tage Portugal – Lissabon II”

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Wunderhübsches Alfama.

Alfama zu Fuß

Genug. Gegen 15 Uhr setze ich mich einfach in Alfama auf eine Bank, schaue die Gasse nach oben und möchte keinen Schritt mehr laufen. “Wir hätten es wie die Senioren machen sollen – mit der Tram hoch und dann hinunter laufen, nicht umgekehrt”, sage ich zu Fabi. Sie ist dank ihres alltäglichen Sportprogramms nach wie vor sehr fit, lächelt aber mitfühlend. Sehr warm ist es an diesem Tag, die Sonne scheint und taucht den mittelalterlichen Teil Lissabons in zauberhafte Farben. Ein perfekter Tag, um die Stadt zu erkunden. Ich hole deshalb kurz tief Luft und reiße mich nochmals zusammen. Weiter geht es.

Alfama ist ein Labyrinth aus kleinen Gassen, Treppen, Plätzen und imposanten Gebäuden. Zahlreiche Touristen treffen wir deshalb auch dort an, zugleich ist es aber auch ein Arbeiterviertel. Überall wird gehämmert und gewerkelt. Sehr dicht bebaut ist es außerdem dort. Trotzdem macht es unwahrscheinlich viel Freude, sich einfach durch die Straßen treiben zu lassen und alles zu bestaunen. Die Mauren haben in Alfama ihre Spuren hinterlassen.  Weiterlesen »

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3. November 2015

Fernweh: “7 Tage Portugal – Lissabon I”

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Lissabon Tag 1

Fünf Stockwerke. Kein Aufzug. Dafür ein vollgestopfter Koffer und eine Tasche, die gefühlt fünf Kilo wiegt. Den Marsch durch das edle Treppenhaus von Antonios Airbnb-Unterkunft überstehe ich nur fluchend. Da Antonio nicht persönlich kommen kann, legen wir im ersten Stock einen kurzen Zwischenstopp ein, um bei seiner Mutter die Schlüssel für die Loft zu holen. Dann geht es weiter. Eine knarzende Treppenstufe jagt die nächste.
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Als wir endlich ganz oben vor der großen Holztür unter dem Dach stehen, lasse ich vor Erleichterung alles fallen. Da! ABER: nicht drin. Denn leider lässt sich die Tür nicht öffnen. Fabi probiert die unterschiedlichsten Varianten aus, rütteln, ziehen, drücken. Nichts hilft. Die Tür bleibt zu. Da Antonios Mutter die 80 Jahre weit überschritten hat, scheint es uns aussichtslos, dass sie es die vier Stockwerke zu uns hoch schafft. Also rufen wir Antonio an. Doch alle Instruktionen über Handy bringen nichts – die Tür bleibt zu. Verdammt. Weiterlesen »

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24. Oktober 2015

Fernweh: “7 Tage Portugal – Porto II”

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Porto Tag 3

Es ist eine fast unlösbare Aufgabe, in Porto an einem Sonntagmorgen ein schönes Café zum Frühstücken zu finden. Nachdem wir schon am vorherigen Tag zwar billig, aber in eher steriler Atmosphäre aßen, wollen wir nun etwas Hübsches. Zweite Bedingung: Es soll nicht so weit weg sein. Kaffee schnell nach dem Aufstehen ist indiskutabel. Also blättern wir gezielt unseren Reiseführer durch – und stellen erstaunt fest: Alle Cafés, die in 20-Minuten-Fußweg-Umgebung liegen, haben sonntags nicht geöffnet. Schade. So landen wir in der Santa Catarina wieder in einem Laden, der zwar unfassbar billig ist, aber in dem wir ewig warten müssen – und dann auch noch andere Dinge als bestellt bekommen. Aber Hauptsache: endlich Kaffee, Toast und Sandwiches. Weiterlesen »

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17. Oktober 2015

Fernweh: “7 Tage in Portugal – Porto I”

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Porto, Tag 1

Regen, Regen, Regen. Es ist ein wenig ungemütlich, als wir am Freitagabend in Porto ankommen. Zum Glück liegt unsere Airbnb-Unterkunft bei Ana nur wenige hundert Meter von der großen Metro-Station “Trindade” entfernt. Ihre Wohnung ist ein großes Einzimmer-Apartment mit Bad – kein Palast, aber zentral, sauber und im typischen Ikea-Stil eingerichtet. Weiterlesen »

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9. August 2015

Fernweh: “Ein Besuch in der Fondation Beyeler in Basel”

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The Painter © Marlene Dumas Foto: Peter Cox, © 2015, ProLitteris, Zürich

Marlene Dumas: The Image as Burden

Sie wirkt verletzlich, aggressiv, schuldig und unschuldig zugleich: “Die Malerin” (The Painter) von Marlene Dumas ist ein kleines nacktes Mädchen. Trotzig sieht ihr Gesichtsausdruck aus, ihr Körper ist bemalt, die Handgelenke in Farbe getaucht. Grenzen verschwimmen – zwischen Painter und Painting.

“The Painter” ist bereits am Anfang der Marlene Dumas Ausstellung “The Image as Burden” in der Fondation Beyeler in Basel zu sehen. Das Modell ist keine reine Fiktion: Die Künstlerin hat darauf 1994 ihre kleine Tochter Helena festgehalten. Es ist eine Momentaufnahme, die über Nacht entstand. Fesselnd und eindrucksvoll. Anlässlich der Bloggerreise Karlsruhe-Basel hatte ich die Möglichkeit, einen genaueren Blick auf die ganze Ausstellung zu werfen – und bin sehr angetan. “The Image as Burden” läuft noch bis zum 6. September.  Weiterlesen »

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23. Juni 2015

Fernweh: “7 Tage Palma – mittendrin”

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Dank eines ganz individuellen Reiseführers (lieben Dank an Petra) bin ich auch im südöstlichen Teil Palmas gelandet. Dort gibt es rund um die Straßen del Socors, Bos und Gerreria quasi ein Open-Air-Museum: Weiterlesen »

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Hallo, ich bin Miriam

Stets bin ich auf der Reise: durch Karlsruhe, die Kultur und die Welt. Dabei begegnen mir immer wieder interessante Menschen, Bücher, Filme und anderer Krimskrams. Damit all diese Erfahrungen und Eindrücke nicht einsam in meinem Kopf schwirren, gibt es diesen Blog. Aus Grau wird Kunterbunt.

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