21. September 2014

Flimmerkasten: “House of Cards”

Er ist zynisch, eiskalt und bitterböse: Kevin Spacey spielt in „House of Cards“ den skrupellosen Politiker Francis Underwood. Die Serie von David Fincher ist eine Wucht. Messerscharfe und brillante Dialoge, überzeugende Schauspieler und eine Handlung, die spannend ist, mitreißt. Ich bin äußerst begeistert. Weiterlesen »

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16. September 2014

Heimat: “Ein Besuch beim Family Tree Shop”

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Das sind Mine, Claudi und Dagmar (von links)

Es ist ein kleines Paradies für jeden, der schöne Dinge mag und nach Geschenken sucht: In dem lichtdurchfluteten Laden „wohnstück“ in der Rüppurrer Straße 25 gibt es von nun an allerlei Produkte von jungen Designern aus Karlsruhe und der Umgebung zu kaufen. Unter anderem Postkarten und Poster von Larissa Mantel, Porzellan von Kulør sowie Glasflaschen von Laura Jungmann und Cornelius Réer. Weiterlesen »

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14. September 2014

Heimat: “Ein Nachmittag mit Lisa-Maria Seydlitz”

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19 Fragen an Lisa-Maria Seydlitz

Und dann gibt es diese Begegnungen, die das Leben verändern, schöner machen. Fräulein Seydlitz trat im Februar in mein Leben. Plötzlich war sie da – und ist geblieben. Die Liebe zur Sprache und zum Schreiben teilen wir. Ebenso wie den sehr regen Austausch über alles, was in unseren Köpfen spukt. Weiterlesen »

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6. September 2014

Flimmerkasten: “Mann/Frau”

Ich mag Christian Ulmen sehr gerne. Vor allem seine Serie „Mein neuer bester Freund“ finde ich großartig. Nur dass er ausgerechnet das „VIVA“-Sternchen Collien Fernandes geheiratet hat, nein, das verstehe ich bis heute nicht. Frau Ulmen-Fernandes ist nun auch in seiner neuen Serie „Mann/Frau“ mit dabei ist. Aber: Das macht letztlich gar nichts. „Mann/Frau“ ist toll und die gelungenste deutsche Serie seit dem „Tatortreiniger“. Weiterlesen »

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5. September 2014

Schmöker: “Sommerhaus mit Swimmingpool” von Herman Koch

Mal wieder ein Thriller

Eigentlich wollte ich keine Thriller mehr lesen. Viel zu viele verschlang ich zu Beginn meiner Studienzeit. John Katzenbach, Tess Gerittsen, Hakan Nesser. In meinen ersten Semesterferien machte ich oft tagelang nichts anderes, als auf dem Sofa zu sitzen und zu lesen. Ich ließ mich von der Spannung völlig in den Bann ziehen. Wer war der Mörder? Wieso, weshalb, warum? Ich fieberte mit, fand oft nur schwer ein Ende. Bis ich 2005 zu Weihnachten „Zusammen ist man weniger alleine“ geschenkt bekam. Beim Lesen des Werks von Anna Gavalda wurde mir wieder bewusst, wie schön es ist, ein Buch in den Händen zu halten, in dem jeder Satz schön ist. Es nicht darum geht, schnell zum Ende zu kommen, sondern jede einzelne Seite zu genießen. Seither meide ich Krimis. Eigentlich. Weiterlesen »

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30. August 2014

Heimat: “alina café im Perfekt Futur”

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Das ist Alina.

Ein eigenes Café mit selbst gebackenen Kuchen, frisch zubereiteten Mittagessen und leckeren Getränken – davon träumte Alina Waltenberger schon lange. „Ich ging aber nicht davon aus, dass es jemals wahr werden könnte.“ So begann die heute 24-Jährige nach der Schule Politik in Heidelberg zu studieren und machte ihren Bachelor-Abschluss. Im Substage jobbte sie währenddessen an der Theke, half beim Band-Catering aus. „Ich bekam in dieser Zeit mit, dass für ein Café in der Container City im Perfekt Futur noch ein Betreiber gesucht wird.“ Die Karlsruherin überlegte kurz, sprach mit ihrer Familie darüber und arbeitete ein Konzept aus. Mit Erfolg. Sie bekam den Zuschlag. Seit April 2013 führt sie nun das alina café. Weiterlesen »

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28. August 2014

Flimmerkasten: “Can a song save your life”

Es gibt kaum einen Film, den ich so sehr liebe wie „Once“. Unzählige Male schaute ich die Low-Budget-Produktion von Regisseur John Carney. Die Geschichte um die beiden Musiker Glen Hansard und Marketa Irglova ist einfach herzreißend schön, der Soundtrack eine Wucht. Deshalb waren die Erwartungen groß, als ich gestern in der Vorpremiere von „Can a song save your life“, dem neuesten Werk von Carney, war.

Große Namen statt markanter Indie-Stars: Keira Knightly, Mark Ruffalo und der Sänger von Maroon 5, Adam Levine, sind in den Hauptrollen zu sehen. Und auch die Nebenrollen sind prominent besetzt (Mos Def, Hailee Steinfeld). Statt im rauen Dublin spielt das Geschehen nun im hippen New York. Die Bilder und die Kulisse sind dabei auf Hochglanz poliert, eine typische US-Produktion entstand. Das ist schade. Der ganze Charme, der in „Once“ so bezaubernd war, fehlt.

Auch dieses Mal geht es wieder um Musik und die Liebe. Der ehemals erfolgreiche Produzent Dan (Mark Ruffalo) entdeckt Sängerin Gretta (Keira Knightley) in einer Bar. Dort singt sie eigentlich nur widerwillig einen ihrer Songs. Gerade wurde sie von ihrem berühmten Freund Dave Kohl (Adam Levine) verlassen, Liebeskummer hat sie. Als der Produzent sie auf der Bühne sieht, ist er von ihrem Talent sofort überzeugt und möchte mit ihr ein Album aufnehmen. Da es aber an Geld fehlt, wird er erfinderisch. Eine ganz besondere Band trommelt er zusammen. Und statt im Tonstudio spielen sie an verschiedenen Plätzen in New York die Songs ein.

Der Film ist ohne Frage nett und kurzweilig. Auch der Aufbau der Handlung ist interessant, einige Szenen sind sehr originell. Aber insgesamt ist alles beliebig. Die Dialoge bleiben an der Oberfläche und die Geschichte berührt nicht wirklich. Im Vergleich zu Glen Hansard und Marketa Irglova sind Keira Knightley und Adam Levine ein schrecklich langweiliges Paar. Auch Keira Knightleys Singversuche sind völlig belanglos. Wer „Once“ nicht gesehen hat oder es schafft, die beiden Filme nicht zu vergleichen, wird sicherlich seine Freude an „Can a song save your life“ haben. Ich bin enttäuscht.

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26. August 2014

Schmöker: “Zweier ohne” von Dirk Kurbjuweit

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Es ist eine Schullektüre, die für ziemlich viel Wirbel sorgte: Die wenigen, aber doch detaillierten Sexszenen in „Zweier ohne“ überforderten in diesem Jahr Neuntklässler, brachten Eltern auf. Interessiert verfolgte ich die Diskussion. Berechtigt oder nicht? Ich war neugierig und kaufte mir deshalb die Novelle von Dirk Kurbjuweit. Weiterlesen »

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22. August 2014

Flimmerkasten: “Das Mädchen Wadjda”

Sie trägt Chucks sowie Jeans unter ihrem Schleier und vertickt Mixtapes: Wadjda ist elf Jahre alt und weiß genau, wie sie am besten Geschäfte macht. Sie ist lebenslustig und voller Energie. Ihr größter Traum: Ein grünes Fahrrad, mit dem sie ein Rennen mit dem Nachbarsjungen fahren kann. Das große Problem: Wadjda lebt in Saudi-Arabien, dort ist das für ein Mädchen quasi unmöglich. Statt mit Rädern durch die Gegend zu flitzen, tragen bereits kleine Damen einen Schleier und müssen brav und anständig sein. Wadjda ist aber eine Kämpferin und gibt ihren Traum nicht so schnell auf.

Der Spielfilm der saudi-arabischen Regisseurin Haifaa Al Mansour ist der erste abendfüllende Streifen einer saudi-arabischen Regisseurin. Mit zahlreichen Preisen wurde der Film ausgezeichnet. Er lässt einen Blick in das alltägliche Leben des patriarchalisch-geprägten Saudi-Arabiens zu. Das ist ziemlich ernüchternd. Frauen werden ständig überwacht, dürfen selbst kein Auto fahren und sind von einem Mann abhängig.

Da Wadjdas Mutter keinen Sohn bekommt, sucht sich ihr Vater eine Zweitfrau. Die Familie bricht auseinander. Wadjda lässt sich aber nicht unterkriegen. Um an Geld für ihr Fahrrad zu kommen, meldet sie sich für einen Religions-Wettbewerb an und setzt sich erstmals mit dem Koran auseinander. Es bleibt dabei offen, ob es nur Mittel zum Zweck ist, um an ihr Fahrrad zu kommen, oder ob die Religion tatsächlich einen größeren Stellenwert für sie bekommt.

Da die Elfjährige unendlich viel Lebensfreude ausstrahlt, ist das Werk von Haifaa Al Mansour keineswegs schwer oder anstrengend. Vielmehr ist es ein Film, der sehr interessant und unwahrscheinlich kurzweilig ist.

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19. August 2014

Schmöker: “Der Schwimmer” von Zsuzsa Bánk

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Tief bewegende Geschichte

Es ist das Ende von „Der Schwimmer“, das mich regelrecht erschütterte und nachhaltig mitnahm. Selten saß ich nach der letzten Seite eines Buches einfach nur da und dachte: „Oh nein.“ Die Geschichte um die beiden Geschwister Kata und Isti hat mich tief berührt. Weiterlesen »

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Hallo, ich bin Miriam

Stets bin ich auf der Reise: durch Karlsruhe, die Kultur und die Welt. Dabei begegnen mir immer wieder interessante Menschen, Bücher, Filme und anderer Krimskrams. Damit all diese Erfahrungen und Eindrücke nicht einsam in meinem Kopf schwirren, gibt es diesen Blog. Aus Grau wird Kunterbunt.

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