7. Mai 2014

Fernweh: “Berlin – re:publica”

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„Und du gehst nach Berlin, zur re:publica.“ Groß war meine Freude, als mir das mein Chef vor wenigen Wochen verkündete. Ein Kongress mit Vorträgen rund um Blogs, soziale Medien, Journalismus und gesellschaftliche Entwicklungen. Perfekt. So war mein Koffer nach Hongkong kaum ausgepackt, als ich ihn am Sonntag mit meinem Krempel wieder füllte.

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5. Mai 2014

“Melodien: Ein Nachmittag mit Mine”

Was bleibt ist ein wohliges Glücksgefühl. 70 Minuten mit Mine und ihrer Musik verzaubern an diesem sonnigen Nachmittag im “Peer 23“ in Mannheim. Begeistert applaudiert das zahlreich erschiene Publikum am Ende, fordert Zugaben. Mine gibt sie gerne. Covert unter anderem „B-Seite“ von Jan Delay. Als die Sängerin und ihre Band kurz danach die Bühne verlassen, ist einzig der Gedanke übrig: Schade, dass es vorbei ist. Weiterlesen »

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3. Mai 2014

Heimat: “Kunst im Leerstand”

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Es sind ganz schöne viele Bauklötze, aus denen das riesige Skelett in der Ecke besteht. Lange Angelschnüre halten die einzelnen Elemente zusammen. Wer an dem mehr als zwei Meter großen Kunstwerk zieht, sorgt dafür, dass es sich bewegt, zappelt, tanzt. „Dance Macabre“ lautet der Name des imposanten Werkes, Karolina Jarmolinska schuf es. „Meine Fantasie wird vom Tod, dem Gedächtnis und Lebenserinnerungen angeregt“, erläutert sie.

Karolina Jarmolinska ist eine von insgesamt 13 Künstlern, die ab Donnerstag, 8. Mai, ihre Werke in dem ehemaligen Laden “Chez Bariatou” in der Blücherstraße 16 in der Karlsruher Weststadt ausstellen. Anlass ist die Aktion “Kunst im Leerstand”. Dort, wo in diesen Tagen die unterschiedlichen kreativen Arbeiten ihren Platz finden, wurden bis vor geraumer Zeit Haare nach afrikanischer Art geflochten, früher Brötchen verkauft. Eine Thekenbeleuchtung im ehemaligen Verkaufsraum erinnert daran. Und die Leuchtreklame an der Hauswand.

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Hinter der Aktion „Kunst im Leerstand“ steht der Kunst- und Kulturverein “Aktion Analog”. „Es ist unser erstes Projekt“, erzählen Nora Benterbusch und Constanze Heidt vom Vorstand. Im Frühjahr des vergangenen Jahres schlossen sich unterschiedliche Kunstinteressierte aus Karlsruhe zu diesem Verein zusammen. Darunter Studenten von der Kunstakademie, des KITs, Angestellte des Badischen Staatstheaters und des ZKMs. „Unser Ziel ist es, neue Kunstprojekte in Karlsruhe zu initiieren“, sagen Nora und Constanze.

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Nun die Premiere: Einige Monate dauerte es, bis eine Immobilie für „Kunst im Leerstand“ gefunden war. „Wir schrieben insgesamt 25 Eigentümer an – ohne Erfolg“, sagt Nora. Erst im März bekamen sie für die Räume in der Blücherstraße 16 die Zusage von dem Eigentümer und Architekten Bernd Zaruba von BWK-Besser-Wohnen-in-Karlsruhe. „Er stand dem Projekt von Anfang an mit Begeisterung gegenüber“, fügt Constanze hinzu.

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Das ist Constanze. An der schwarzen Wand finden Werke von Alexander Minor ihren Platz.

Malereien, Fotografien, Installationen – auf einer Fläche von knapp 100 Quadratmetern werden von Donnerstag bis Sonntag die unterschiedlichen Werke zu sehen sein. Unterteilt in drei Haupträume, einem Bad und zwei Fluren. Zusätzlich wird es eine Performance und Liveauftritte geben. Unter anderem am Samstag tritt der Sänger Arthur Gepting auf.

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Das ist Wataru Murakami. Er zeigt seine großen Fotografien.

„Die Wohnung wird direkt danach kernsaniert“, sagt Nora. Sie und Constanze hoffen, dass die Veranstaltung auf Resonanz stößt und zu einer Reihe ausgebaut werden kann. „Leerstände temporär zu nutzen, bietet neue Chancen für Künstler und Eigentümer“, sagen sie. Die Künstler haben Ausstellungsfläche, die Eigentümer erhalten dadurch eine indirekte Standortaufwertung. „Eine klassische Win-Win-Situation sozusagen.“

Vernissage ist am Donnerstag, 8. Mai, um 19 Uhr (bis ca. 23 Uhr)
Öffnungszeiten der Ausstellung: Freitag, 9. Mai: 17 – 23 Uhr
Samstag, 10 Mai: 11 – 23 Uhr
Sonntag, 11. Mai: 11 – 16 Uhr

Vertretene Künstler und Musiker: Alexander Minor, Arthur Gepting, Daniela Prochaska, Denis Krieg, Janna Banning, Karolina Jarmolinska, Kilian Kretschmer, Mimi Kunz, Simon Pfeffel, Stephanie Franziska Koesling, Wenzel Seibert, Wataru Murakami und andere…

Weitere Infos: www.aktion-analog.de

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26. April 2014

Fernweh: “HK – Ein Tag am Meer”

IMG_7964Raus aus der stressigen Stadt, ab zu einem der schönsten Strände Südostasiens in Sai Kung. Das war nach knapp einer Woche Hongkong ganz dringend nötig. Die schmutzige Luft, das hektische Treiben auf der Straße und der ständige Lärm, der von den unzähligen Baustellen ständig auf uns einprasselte, wirkten wenig entspannend. Natur und Ruhe, bitte schnell. Das war mein einziger Gedanke.

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23. April 2014

Fernweh: “HK – Glücksspiele in ,Venedig'”

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Ka-Ching. Einen Ausflug nach Macao hatten wir wenige Tage nach unserem kulinarischen Desaster geplant. Rund 65 Kilometer ist die Stadt mit dem historischen Zentrum und dem inzwischen weltweit größten Glücksspiel-Paradies von Hongkong entfernt, ein Tagesvisum brauchten wir dafür, die Fähre sollte uns dorthin bringen. Weiterlesen »

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20. April 2014

Fernweh: “HK – ein kulinarisches Desaster”

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Sie kamen vermutlich direkt aus der Hölle: die geräucherten vegetarischen Frühlingsrollen im City Hall Maxims Palace. Gleich mehrere Reiseführer hatten uns das Restaurant direkt am Wasser ans Herz gelegt. Hervorragende Dim Sums gäbe es dort. Von den Einheimischen werde es geliebt. Und in der Tat, das Ambiente war hübsch. Funkelnde Kronleuchter, blitzendes Silberbesteck und feine Tischdecken. Wir freuten uns, waren wir doch sehr hungrig, ein anstrengender Tag lag hinter uns. Weiterlesen »

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19. April 2014

Fernweh: “HK – Party mit Hut, alles wird gut”

IMG_7835Spiel, Spaß und Spannung: Das hatten wir am Mittwochabend auf der Pferderennbahn. Eigentlich sind in Hongkong Glücksspiele verboten – der Hongkong Jockey Club ist aber genehmigt und erfreut sich großer Beliebtheit. Zehn Prozent der Steuereinnahmen Hongkongs gehen auf den Club zurück. Rund 50000 Leute treffen sich wöchentlich an der eindrucksvollen Bahn am Happy Valley. Weiterlesen »

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18. April 2014

Fernweh: “HK – vom Ritz Carlton in die Bierkneipe”

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Ein Besuch in der höchsten Bar der Welt; im „OZONE“. Das stand an unserem zweiten Abend auf dem Plan. Mit dem Fahrstuhl fuhren wir im Ritz Carlton in den 118. Stock – und zwar so schnell, dass uns der Druck die Ohren zufallen ließ. Schick war der Lift, mit schwarzem Kunstleder und Spiegeln ausgekleidet. Oben angekommen, bestaunten wir die Aussicht über all die beleuchteten Weiterlesen »

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15. April 2014

Fernweh: “Hongkong, hallo!”

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Geschafft. Wir sind ohne Turbulenzen in Hongkong angekommen. Wenig Schlaf, kaum Platz für die Beine, sehr sparsame Stewardessen: Vergnüglich waren die rund 13 Stunden im Flugzeug keineswegs. Aber es passte, irgendwie. Mit Rotwein, einem wildem Hitmix (Haim, Tom Odell, Jessy J, Eric Clapton) und ein bisschen „Rush“ mit Herrn Brühl zum Einschlafen. Außerdem hatte ich sehr nette und geduldige Sitznachbarinnen, die ich selbst mit panischem Körperkontakt nicht aus der Ruhe brachte. Weiterlesen »

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Hallo, ich bin Miriam

Stets bin ich auf der Reise: durch Karlsruhe, die Kultur und die Welt. Dabei begegnen mir immer wieder interessante Menschen, Bücher, Filme und anderer Krimskrams. Damit all diese Erfahrungen und Eindrücke nicht einsam in meinem Kopf schwirren, gibt es diesen Blog. Aus Grau wird Kunterbunt.

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