10. März 2014

Flimmerkasten: “Grand Budapest Hotel”





Ein Hit: “Grand Budapest Hotel” von Wes Anderson

An Wes-Anderson-Filmen kann ich mich kaum sattsehen. Ich liebe die farbenfrohen Bilder sowie die unkonventionellen Charaktere, die trotz ihrer Schwere so viel Komik und Liebenswürdigkeit ausstrahlen. Und ich bin begeistert von den verqueren Geschichten rund um dysfunktionale Familien, die spannend, lustig, aber auch tiefgründig sind. Selten wird Gesellschaftskritik so federleicht verpackt. Weiterlesen »

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8. März 2014

Melodien: “Ein Abend mit Arthur Gepting”

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Arthur Gepting: Musik voller Gefühl

Arthur Gepting sah ich im vergangenen Herbst zum ersten Mal beim Songslam im Kulturraum „Kohi“. Ganz in Schwarz gekleidet stand er mit seiner Akustikgitarre auf der Bühne, stimmte im Halbfinale sein Lied „Beaugency“ an. Vom ersten Takt an hatte er meine gesamte Aufmerksamkeit. Melancholisch, voller Gefühl. Sehnsucht. Arthur Gepting berührte mich mit diesem Lied. Er schaffte es ins Finale. Und blieb in meinem Kopf. Als ich vor wenigen Wochen eine Email von ihm in meinem Postfach entdeckte, beschloss ich, mich mit ihm zu treffen. Weiterlesen »

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2. März 2014

Schmöker: “Katzentisch” von Michael Ondaatje

21 Tage auf dem Ozean: “Katzentisch” von Michael Ondaatje

Es ist eine Reise voller Abenteuer: Der elfjährige Michael fährt mit dem Dampfer „Oronsay“ von Sri Lanka nach England – ganz alleine. Nur seine entfernte Cousine Emily ist zufällig mit an Bord. In London soll ihn am Hafen seine Mutter empfangen. Seit vielen Jahren hat der Junge sie nicht mehr gesehen. 21 Tage auf dem Ozean gilt es bis dahin zu überwinden. Drei Wochen voller interessanter Begegnungen und kuriosen Erlebnissen, die Michael für immer im Gedächtnis bleiben. Weiterlesen »

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25. Februar 2014

Flimmerkasten: “Stromberg – der Film”





Wiedersehen im Kino: Stromberg, der Film!

„Lass das mal den Papa machen“ – auf ein Wiedersehen mit Bernd Stromberg auf der Kinoleinwand freute ich mich sehr. Alle fünf Staffeln der Serie stehen bei mir im Wohnzimmer, großes Vergnügen bereiten mir die Bürogeschichten rund um den tyrannischen Schaumschläger. Stromberg pöbelt einfach über alles, über Frauen, Ernie und Ausländer. Grenzen gibt es bei ihm keine – weder in moralischer noch ethischer Hinsicht. Gespannt war ich nun, wie Regisseur Arne Feldhusen das Büro-Ekel ins Kino bringt. Fazit: Ich amüsierte mich herrlich, auch wenn der Film gegen Ende ein wenig gestraffter sein könnte. Weiterlesen »

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15. Februar 2014

Flimmerkasten: “Feuchtgebiete”





Eher mäßig unterhaltsam: “Feuchtgebiete”

Schnurstracks steigt sie die Stufen zur öffentlichen Toilette hinunter, läuft hinein in die braune Brühe, die dort aus dem Klo schwappt; barfuß und mit kurzen Hosen. Helen liebt es schmutzig. Hygiene? Nein, danke. Alle Arten von Körperflüssigkeiten sind der 18-Jährigen herzlich willkommen.

Schon diese ersten Szenen von „Feuchtgebiete“ machten mir keine große Freude. Was soll das alles? Sollen so gesellschaftliche Tabus gebrochen werden? Dieser Gedanke ließ mich bei diesem eher mäßigen Filmvergnügen von Anfang bis zum Ende nicht mehr los. Weiterlesen »

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13. Februar 2014

Heimat: “Ein Abend mit Marlene Breil”

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Das ist Marlene Breil.

“A Kind Of Jackthing“ – Schmuck von Marlene Breil

Zangen, Scheren sowie Cinch- und Klinkenstecker – wenn Marlene Breil abends in ihrer WG am Küchentisch sitzt, hat sie ein ganzes Sammelsurium an Bastelutensilien um sich herum verstreut. Sie klebt und fügt die Einzelteile zusammen; alles in Handarbeit. Die 27-Jährige entwirft Ohrringe, Ketten sowie Ringe für die Finger. Etwa 40 verschiedene Modelle gehören derzeit zu ihrer „A Kind Of Jackthing“-Kollektion. Eine Auswahl davon bietet sie in Karlsruhe bei „Kopf und Kragen“ an. Weiterlesen »

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11. Februar 2014

Heimat: “American Baking mit Cynthia Barcomi”

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Backen mit Cynthia Barcomi

Backen, Bücher, Blog – das sind meine drei Vorhaben für diese Urlaubswoche. Nachdem mich vor wenigen Tagen ein amerikanischer Käsekuchen von Jamie Oliver vor große Herausforderungen stellte bestellte ich mir nun das Backbuch von Cynthia Barcomi. Gleich zwei Freundinnen schwärmten mir von den Rezepten der Amerikanerin vor, erzählten mir von ihrem Café in Berlin. Weiterlesen »

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7. Februar 2014

Flimmerkasten: “The Wolf Of Wall Street”





“The Wolf Of Wall Street”: Leider viel zu eindimensional

Triebgesteuert. Jordan Belforts Leben ist geprägt von Geld, Sex und Drogen. In „The Wolf Of Wall Street“ greift Martin Scorsese die Biografie des amerikanischen Brokers auf und gewährt einen Blick hinter die Kulissen dieser verrückten Finanz-Welt. Sehenswert, aber leider viel zu eindimensional. Weiterlesen »

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5. Februar 2014

Schmöker: “Die Entdeckung des Himmels” von Harry Mulisch

Eine Grenzerfahrung: “Die Entdeckung des Himmels”

„Die Entdeckung des Himmels“ hat mich an meine Grenzen geführt. Religion, Physik, Philosophie, Mystik und noch vieles mehr – Harry Mulisch packt die unterschiedlichsten Disziplinen in das knapp 900 Seiten lange Werk. Ausführlich und detailliert beschreibt er wissenschaftliche Phänomene, Entdeckungen und geschichtliche Zusammenhänge.

Solche Dinge mal kurz in der Mittagspause oder in der Bahn zu lesen, das ist anstrengend und keine Erholung. Mehrmals legte ich deshalb „Die Entdeckung des Himmels“ zur Seite, begann mit anderen  Büchern, griff dann aber doch immer wieder zurück, konnte es letztlich nicht lassen, wollte wissen, wo die Geschichte hinführt. Es hat sich gelohnt, trotz aller Mühen ist „Die Entdeckung des Himmels“ ein unwahrscheinlich beeindruckendes und bereicherndes Buch. Weiterlesen »

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3. Februar 2014

Flimmerkasten: “Frances Ha”





Was für ein toller Film: Frances Ha!

Im Leben läuft nicht immer alles nach Plan. Das bekommt Frances (Greta Gerwig) deutlich zu spüren. Ihre beste Freundin Sophie zieht aus der gemeinsamen Wohnung aus, lässt sie im Stich. Damit nicht genug: Ihre Karriere als Tänzerin hakt, das Geld ist knapp. Ein passender Mann: nicht in Sicht. Aber die 27-Jährige lässt sich nicht unterkriegen, läuft durch die Straßen, stürzt, steht wieder auf, läuft weiter. Weiterlesen »

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Hallo, ich bin Miriam

Stets bin ich auf der Reise: durch Karlsruhe, die Kultur und die Welt. Dabei begegnen mir immer wieder interessante Menschen, Bücher, Filme und anderer Krimskrams. Damit all diese Erfahrungen und Eindrücke nicht einsam in meinem Kopf schwirren, gibt es diesen Blog. Aus Grau wird Kunterbunt.

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