29. Dezember 2013

Flimmerkasten: “Only Lovers Left Alive”





Der neue Film von Jim Jarmusch

Zu Jim Jarmusch-Filmen habe ich ein ambivalentes Verhältnis. Während mich „Broken Flowers“, „Coffee and Cigarettes“ oder auch „Night On Earth“ sehr gut unterhielten, war „Dead Man“ eine nicht zu bewältigende Herausforderung. Gleich zwei Mal versuchte ich ihn auf DVD anzuschauen, jedes Mal schlief ich ein.

Nun lief am Donnerstag das neueste Werk von Jim Jarmusch an: „Only Lovers Left Alive“, ein Film über ein Vampir-Ehepaar. Sehr skeptisch war ich, ob mich eine Geschichte mit Blut saugenden Geschöpfen wirklich mitnimmt. Doch jede Sorge war unbegründet – der Film ist äußerst sehenswert, wenn auch der Spannungsbogen gering und es an manchen Stellen ein wenig langatmig ist. Macht am Ende aber nichts. In „Only Lovers Left Alive“ stimmt jedes Detail – sowohl visuell als auch akustisch. Weiterlesen »

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26. Dezember 2013

Heimat: “Ein Abend mit Steffen Weber”

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Das ist Steffen.

Kunstwerke von Steffen Weber

Es war ein Zoobesuch in Hamburg, der Steffen Weber zu seiner Zwischenwelten-Ausstellung inspirierte. Lange stand er vor dem Zebragehege, inspizierte die Tiere genau, nahm seine Kamera aus der Tasche, klick. Wieder zu Hause in Landau ließ der 30-Jährige das Foto im Großformat entwickeln, bearbeitete es mit Pigmenttusche, Acryl- und Ölfarben, modifizierte das Motiv. So entstand das Werk „Frau in Zebraleggins“ – das unter anderem im „Schauraum“ in Karlsruhe sowie im Kulturraum „Vanguarde“ zu sehen war.

Frau in Zebraleggings - Beliebtestes Bild Weiterlesen »

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17. Dezember 2013

Flimmerkasten: “Saving Mr. Banks”





Saving Mr Banks: die Geschichte hinter Mary Poppins

Superkalifragilistischexpiallegetisch – ich liebe Mary Poppins. Schon als Kind begeisterte mich das herzensgute Kindermädchen. Jedes Jahr um die Weihnachtszeit gehört das Filmmusical zum Pflichtprogramm.

Wer Mary Poppins erschuf und wie der Film entstand – darüber machte ich mir trotzdem nie Gedanken. Auch dass es Bücher gibt, war mir nicht bewusst. Das Kindermädchen der Familie Banks war für mich schlichtweg eine unglaublich liebenswerte Filmfigur – nicht mehr und nicht weniger.

Dass Mary Poppins aber soviel mehr als das ist, wurde mir nun gestern Abend dank „Saving Mr. Banks“ klar. Sehr ans Herz ging mir dieser Film, der auf wahren Begebenheiten beruht. Weiterlesen »

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12. Dezember 2013

Flimmerkasten: “Imagine”





Über eine Blindeneinrichtung in Lissabon: Imagine

Er schnipst mit den Fingern, klatscht in die Hände und bahnt sich mithilfe des Echos seinen Weg durch Lissabon. Ian (Edward Hogg) ist blind. Zur Orientierung hat er sich seine ganz eigenen Methoden antrainiert. Auf einen Stock verzichtet er. Stattdessen schätzt er mithilfe von Geräuschen Entfernungen ein und versucht so, Hindernisse zu umgehen. Das gelingt ihm mal mehr, mal weniger. Zahlreiche Schrammen zieren sein Gesicht, Blutkrusten erinnern an Stürze und Kollisionen.

Ian kommt nun an eine private Blindeneinrichtung in Lissabon und soll dort den Kindern bei der Orientierung im Alltag helfen. Doch seine alternativen Methoden geraten an ihre Grenzen und sorgen für Ärger. Weiterlesen »

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8. Dezember 2013

Heimat: “Ein Tee bei hannafaktur in Karlsruhe”

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Ein Besuch im Atelier!

„Schnell, komm herein, es ist so kalt“, sagt Hanna, als ich an diesem eisigen Winterabend vor ihrer Ateliertür in der Morgenstraße stehe. Versteckt ist ihr Arbeitsraum in einem Hinterhof. Stempel, Kalender, Broschen, Postkarten – dort entsteht all das, was sie unter ihrem Label „hannafaktur“ verkauft.

Hanna bringt mir zunächst einen dampfenden Ingwer-Tee. Dann setzt sie sich an einen Tisch, wo bereits rotes und grünes Papier liegt. „Ich mache gerade neue Weihnachtskarten fertig“, erzählt die 31-Jährige und beginnt zu falten. Auf zahlreichen Kunsthandwerk-Weihnachtsmärkten in Deutschland verkauft sie die Karten – unter anderem auch am kommenden Freitag und Samstag (13. + 14. Dezember) bei der Lametta im Tollhaus. Weiterlesen »

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3. Dezember 2013

Flimmerkasten: “Inside Llewyn Davis”

http://www.youtube.com/watch?v=iTZm46HLOJQ

Der neue Film der Coen-Brothers: Inside Llewyn Davis

Ein Film der Coen-Brothers über einen erfolglosen Folkmusiker – seit Wochen freue ich mich schon auf den Kinostart von „Inside Llewyn Davis“. Ungeduldig zählte ich bereits die Tage bis zum 5. Dezember, schaute gefühlte 30-mal den Trailer. Nun wurde meine Wartezeit verkürzt: Der Film flimmerte gestern Abend in der Sneak Preview über die Leinwand. Meine Erwartungen wurden nicht enttäuscht. Es ist ein wunderbarer Film. Die Schauspieler, die Musik, die Bilder, die Dialoge: Es passt einfach alles. Weiterlesen »

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28. November 2013

Schmöker: “Ein Abend mit Denis Scheck in Karlsruhe”

Ein Abend mit Denis Scheck in Karlsruhe

Wenn Denis Scheck mit „Druckfisch“ am späten Sonntagabend im Fernsehen zu sehen ist, schlafe ich meist schon. So freue ich mich immer, wenn er wie am gestrigen Abend in Karlsruhe vorbeischaut.

Romane, Krimis, Sachbücher und Comics: Die unterschiedlichsten Werke hat der Literaturkritiker auf seinem Tisch im Literaturhaus im Prinz Max-Palais drapiert. Dabei betont er gleich zu Beginn: „Niemand muss was gelesen haben.“ Weiterlesen »

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26. November 2013

Fernweh: “Roadtrip durch Dänemark VII: Kopenhagen II”

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Bootsfahrt durch Kopenhagen

Erster Stopp nach dem Frühstück: eine Bootsfahrt. Startpunkt war Nyhavn. Dort wohnten in den bunten Giebelhäuschen direkt am Kanal früher die Kaufleute und Künstler. Zwischen 1845 und 1864 lebte in Nummer 67 auch Hans Christian Andersen. Weiterlesen »

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22. November 2013

Flimmerkasten: “Glaube”





Liebe – Glaube – Hoffnung: die Trilogie von Ulrich Seidl

Der österreichische Regisseur Ulrich Seidl hat mit seiner Paradies-Trilogie drei Filme geschaffen, die provokanter kaum sein könnten und das Maß des Erträglichen mehrmals überschreiten. Trotzdem sind sie sehr empfehlenswert. Weiterlesen »

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17. November 2013

Schmöker: “Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert” von Joel Dicker

Spannend und gut: “Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert”

Eine Mischung aus Gesellschaftsroman, spannendem Krimi und Liebesgeschichte: “Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert” hat mich in den vergangenen Tagen komplett in den Bann gezogen. 

Von der Buchhandlung zuhause angekommen, fing ich direkt an zu lesen und konnte gleich am ersten Abend drei Stunden lang nicht mehr damit aufhören. In kürzester Zeit war ich gedanklich nach Aurora, einer Stadt in New Hampshire, gereist. Dort spielt sich die Geschichte von Joel Dicker zum größten Teil ab. Weiterlesen »

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Hallo, ich bin Miriam

Stets bin ich auf der Reise: durch Karlsruhe, die Kultur und die Welt. Dabei begegnen mir immer wieder interessante Menschen, Bücher, Filme und anderer Krimskrams. Damit all diese Erfahrungen und Eindrücke nicht einsam in meinem Kopf schwirren, gibt es diesen Blog. Aus Grau wird Kunterbunt.

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