8. August 2013

Flimmerkasten: “42”





42: Ein Einblick in die Welt des Baseballs

Mit Baseball hatte ich bislang wenig Berührungspunkte. Wie die Regeln sind, wer wann gewinnt? Keine Ahnung. Auch kannte ich bis vor wenigen Tagen keinen einzigen Baseballsportler mit Namen. Das hat sich durch den Film „42“ nun geändert. Das Werk von Brian Helgeland handelt von dem ersten afroamerikanischen Spieler in der obersten Baseballliga der USA: von Jackie Robinson. Der sehr mitreißende Film führt schonungslos vor Augen, mit wie viel Ablehnung und Provokationen der junge Sportler im Jahr 1947 zu kämpfen hatte – aber trotz aller Widrigkeiten nicht aufgibt. Weiterlesen »

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2. August 2013

Flimmerkasten: “Trance – Gefährliche Erinnerung”





Nervig: „Trance – Gefährliche Erinnerung“

„Trance – Gefährliche Erinnerung“ macht keine Freude. In dem Film von Regisseur Danny Boyle verschwimmen Sein und Schein. Was Realität, was Einbildung ist, das ist irgendwann nicht mehr klar. Verschiedene Ebenen können wie in “Inception” oder “Matrix” spannend sein. In diesem Fall nervt es aber total. Weiterlesen »

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30. Juli 2013

Schmöker: “Ein ganzes halbes Jahr” von Jojo Moyes

Was für ein Kitsch: “Ein ganzes halbes Jahr” von Jojo Moyes

Wochenlang stand „Ein ganzes halbes Jahr“ von Jojo Moyes auf den Bestseller-Listen ganz oben. Trotzdem kam ich nie in Versuchung, mich mit der Geschichte von Lou und Will näher zu beschäftigen. Spätestens seit ich „Die Frau des Zeitreisenden“ gelesen habe, mache ich einen großen Bogen um Bücher, bei denen es offensichtlich primär um das Suchen und Finden der Liebe geht. Für zuviel Romantik und Kitsch bin ich leider nicht empfänglich. Ausnahme ist einzig “Zwei an einem Tag”.

Nun bekam ich jedoch, als ich krank war, den Tipp einer lieben Freundin, mir doch „Ein ganzes halbes Jahr“ zu kaufen. Na gut, dachte ich, gebe ich dem Buch eine Chance. Ich besorgte es mir gleich und begann zu lesen – bis zum bitteren Ende. Zig Male fluchte ich. Weiterlesen »

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24. Juli 2013

Flimmerkasten: “The Company You Keep – Die Akte Grant”





Enttäuschend: „The Company You Keep – Die Akte Grant“

„The Ides Of March“, der „Baader-Meinhof-Komplex” oder auch „Das Leben der Anderen” – ich mag Politthriller sehr gerne. „Argo“ steht seit langem auf meiner DVD-Wunschliste. Nun wurde ich mit „The Company You Keep – Die Akte Grant“ konfrontiert. Regisseur und Hauptdarsteller zugleich ist Robert Redford. An seiner Seite stehen zahlreiche bekannte Hollywood-Schauspieler wie Susan Sarandon oder Shia LaBeouf. Herausgekommen ist ein Film, der spannend beginnt, leider nach 30 Minuten ziemlich nachlässt und am Ende nur noch emotionsüberladenes Popcorn-Kino ist. Sehr schade. Weiterlesen »

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18. Juli 2013

Flimmerkasten: “Gloria”





Der Film “Gloria”: Wo ist die Handlung?

Es ist die Sehnsucht nach Zuneigung und Nähe, die Gloria umtreibt. Gleich zu Beginn schwirrt sie in einem Tanzlokal umher, flirtet heftig, sucht nach einem passenden Mann. Ein eher kompliziertes Unterfangen. Ende 50 ist sie, ihre Ehe gescheitert, ihre Kinder sind groß. Nur eine sehr hässliche Nacktkatze kommt regelmäßig bei ihr vorbei und sucht ihre Gesellschaft. Das ist alles. Mehr passiert in diesem Film eigentlich nicht. Irgendwie wurde bei „Gloria“ völlig die Story vergessen. Weiterlesen »

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16. Juli 2013

Heimat: “Ausstellung von Alex Feuerstein bei Luis Leu”

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Ausstellung von Alex Feuerstein

Es sind eigentlich alltägliche Handlungen, die auf den Gemälden von Alex Feuerstein zu sehen sind. Zwei Personen, die auf einem Fahrrad sitzen, zwei Frauen, die ineinander verschlungen, versuchen, etwas vom Tisch zu holen. Oder Jugendliche, die sich um eine Feuerstelle versammeln. Doch Feuersteins Gemälde und Linolschnitte sind nicht auf den ersten Blick zu erfassen, vielmehr sind die Arbeiten vielschichtig, der Interpretationsspielraum riesig.

Eine Auswahl von Feuersteins Arbeiten, die im Jahr 2013 entstanden sind, zeigt nun die experimentelle Kunstplattform “Luis Leu”. „keine Installation, keine Performance, keine Neuen Medien“ lautet der Titel der Ausstellung, die noch bis zum 19. Juli in in der Luisenstraße 32 zu sehen ist. Weiterlesen »

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10. Juli 2013

Schmöker: “High Fidelity” von Nick Hornby

“High Fidelity” von Nick Hornby: Toll, toll, toll!

Was geht eigentlich in dem Kopf eines Mannes Mitte 30 vor? Diese Frage habe ich mir aufgrund einiger turbulenter Erfahrungen schon ganz schön oft gestellt. Dank „High Fidelity“ bin ich nun ein wenig schlauer. Ein großartiges Buch!

Schon vom ersten Satz an („Die ewige Top Five meiner unvergesslichsten Trennungen für die einsame Insel in chronologischer Reihenfolge:…“), war mir klar, dass ich diesen Roman von Nick Hornby lieben werde. Die Romanze hielt 315 Seiten bis zum letzten Satz.  Weiterlesen »

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6. Juli 2013

Flimmerkasten: “Lincoln”





“Lincoln”: Kampf gegen die Sklaverei

Bürgerkrieg, Sklaverei und ein Präsident aus dem 19. Jahrhundert, der Barack Obama als Vorbild dient: Schon als ich im Kino das erste Mal den Trailer für „Lincoln“ sah, war mir klar: Diesen Film muss ich sehen. Bin ich doch ein großer Fan von Filmen, Serien und Büchern, die auf wahren Begebenheiten beruhen. Ins Kino schaffte ich es nicht, bestellte mir aber vor Wochen die DVD.

„Lincoln“ spielt im Jahr 1865. Es tobt ein blutiger Kampf zwischen den Rebellen im Süden, die sich im Norden eine Legalisierung der Sklaverei wünschen, und den Neuengländern, die diese ablehnen. Der republikanische Präsident Abraham Lincoln möchte nun einen 13. Verfassungszusatz durchbringen, der die Sklaverei verbietet.

Dabei wird er von verschiedenen Motiven getrieben: Er ist zwar kein Freund dieses menschenverachtenden Handels, primär geht es ihm aber darum, den Krieg zu beenden, auch vor dem Hintergrund, dass sein ältester Sohn Robert zum Militär möchte und Lincolns Frau Molly daran zu zerbrechen droht. So beginnt der Präsident nötige Stimmen bei den Demokraten teils durch Überzeugung zu sammeln, teils durch Bestechung. Weiterlesen »

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26. Juni 2013

Flimmerkasten: “Das Glück der großen Dinge”





Zauberhaft: „Das Glück der großen Dinge” (“What Maisie knew“)

In „What Maisie knew“ (in Deutschland läuft der Film unter: “Das Glück der großen Dinge“) sind es vor allem die kleinen Details, die verzaubern. Ein riesiges Vergnügen: Onata Aprile, die Maisie spielt. Allein wegen ihr ist es schon wert, sich diesen Film anzuschauen.

Zugegeben: Es ist ein sehr langsamer Film, die Handlung wäre ohne Probleme in 20 Minuten erzählt. Mit dabei sind unter anderem Julianne Moore und Steve Coogan. Die Beiden spielen ein egozentrisches New Yorker Paar (Sie: eine in die Jahre gekommene Rock-Sängerin. Er: ein schnöseliger, selbstverliebter Kunsthändler). Sie streiten nur noch, trennen sich. Das Sorgerecht für die sechsjährige Tochter Maisie müssen sie sich teilen. Während die Frau mehr mit sich selbst, ihrer Musikkarriere und Alkohol sowie Zigaretten kämpft, ist er hauptsächlich mit seinem Geschäft beschäftigt.

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23. Juni 2013

Heimat: “Ein Besuch in der Kombüse Mannheim”

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Lecker und vegan: die Kombüse in Mannheim

Feiner Duft nach frisch gebackenen Schokoladenkeksen weht aus der Küche. Windet sich durch die Fensterritzen nach draußen, umhüllt die Gäste in und vor der Kombüse. „Der Nachtisch ist fertig“, kommentiert Michael. Er ist einer von zwei Inhabern des vegetarischen und veganen Restaurants im Jungbusch in Mannheim. An diesem lauen Samstagabend sitzt er mit seinem Geschäftspartner Jon draußen auf einer Bierbank.

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Das ist Jon.

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Das ist Michael.

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Hallo, ich bin Miriam

Stets bin ich auf der Reise: durch Karlsruhe, die Kultur und die Welt. Dabei begegnen mir immer wieder interessante Menschen, Bücher, Filme und anderer Krimskrams. Damit all diese Erfahrungen und Eindrücke nicht einsam in meinem Kopf schwirren, gibt es diesen Blog. Aus Grau wird Kunterbunt.

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