23. Juni 2013

Heimat: “Ein Besuch in der Kombüse Mannheim”

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Lecker und vegan: die Kombüse in Mannheim

Feiner Duft nach frisch gebackenen Schokoladenkeksen weht aus der Küche. Windet sich durch die Fensterritzen nach draußen, umhüllt die Gäste in und vor der Kombüse. „Der Nachtisch ist fertig“, kommentiert Michael. Er ist einer von zwei Inhabern des vegetarischen und veganen Restaurants im Jungbusch in Mannheim. An diesem lauen Samstagabend sitzt er mit seinem Geschäftspartner Jon draußen auf einer Bierbank.

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Das ist Jon.

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Das ist Michael.

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20. Juni 2013

Flimmerkasten: “Gambit – der Masterplan”





“Gambit – der Masterplan”: eher mittelmäßig

Die Coen-Brothers als Drehbuchautoren, Colin Firth und Cameron Diaz in den Hauptrollen – es gibt wahrlich schlechtere Voraussetzungen für eine Krimikomödie. Bei “Gambit – der Masterplan” funktioniert das trotzdem nicht. Herausgekommen ist ein eher mittelmäßiger Film, der sich höchstens auf DVD lohnt. Mehrere Euros an der Kinokasse dafür zu bezahlen: Verschwendung. Weiterlesen »

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16. Juni 2013

Heimat: „The Walk – Naples to Pompeii and in between“

Bild: Alina Schmuch

Bild: Alina Schmuch

Ausstellung über Neapel in der Hochschule für Gestaltung Karlsruhe

Sie kamen vorbei an malerischen Plätzen, leerstehenden Häusern und brachliegenden Fabrikgebäuden. Neapel war der Startpunkt, Pompeji das Ende. Kameras wurden gezückt, die vielen Eindrücke festgehalten. Das Ergebnis dieser fünftägigen Exkursion haben Studenten der Hochschule für Gestaltung (HfG) nun in einer Ausstellung festgehalten. Der Titel lautet „The Walk – Naples to Pompeii and in between“. Vernissage ist am kommenden Donnerstag, 20. Juni, 19 bis 22 Uhr, in den Lichthöfen der HfG. Weiterlesen »

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13. Juni 2013

Schmöker: “Die hellen Tage” von Zsusa Bánk

Mit holprigem Start: “Die Hellen Tage” von Zsusa Bánk

“Schicksal oder Zufall – was bestimmt unser Leben? Was macht uns zu dem, was wir als Erwachsene sind?” Allein diese zwei Sätze auf dem Buchrücken von “Die hellen Tage” genügten. Gekauft. 

Sehr schwer tat ich mir aber mit dem Anfang. Die Sätze sind lang, verschachtelt. Viel Konzentration war dafür notwendig. Beispiel:

“Wir müssen uns im Sommer begegnet sein, im Sommer, der Aja umgab, als gehöre er ihr, als gehörten sein Licht, sein Staub, seine langen hellen Abende ihr, und durch den sie sich ohne Jacke und Schuhe, mit einem gelben Hut, den sie im Schrank ihrer Mutter gefunden hatte, bewegte wie durch ein großes, lichtes Haus, dessen Zimmer ohne Türen ineinanderliefen.”

Puuh. Aber ich las weiter – und wurde belohnt. Weiterlesen »

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11. Juni 2013

Flimmerkasten: “The Place Beyond The Pines”





Ryan Gosling im Unterhemd: “The Place Beyond The Pines”

Ryan Gosling. Meine Freude war groß, als ich gestern Abend mit seinem neuesten Film “The Place Beyond The Pines” konfrontiert wurde. Ich wurde nicht enttäuscht. Die meiste Zeit ist Ryan Gosling in dem Werk von Derek Cianfrancesin in einem zerfledderten T-Shirt zu sehen.

Er spielt in dem Film den Stuntmann Luke, ist ziemlich heruntergekommen, seine Haare sind gelblich blondiert, er raucht viel und sein Körper ist voller Tätowierungen: Totenköpfe, Buchstaben und mehr Fragmente als richtige Bilder. Gosling spielt einen völlig unberechenbaren Typen, der kaum redet, zum Soziopathen neigt. Allein sein Aussehen spricht Bände.  Weiterlesen »

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7. Juni 2013

Heimat: Daniel Rieck ist “seensüchtig”

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Das ist Daniel (rechts)

“seensüchtig” – Baggerseen rund um Karlsruhe

Daniel Riecks Herz schlägt für Baggerseen. „Sie sind natürlicher, weitläufiger und meist abwechslungsreicher als Freibäder“, begründet der 33-Jährige. Seit Jahren verbringt er dort im Sommer viel Zeit mit Freunden. „Dabei stellte sich in der Vergangenheit immer wieder die Frage: Welcher See in der Region passt am besten zu unseren Bedürfnissen?“, erzählt er. Wo ist Volleyballspielen möglich? Wo gibt es saubere Toiletten? Und wo eigentlich ein Kiosk? Daniel Rieck klickte sich durch das Netz, machte sich vor Ort schlau. Die Ergebnisse hielt er schriftlich fest. Herausgekommen ist der Bade- und Baggerseenführer „Seensüchtig“, den es nun in zahlreichen Buchhandlungen in der Region zu kaufen gibt. Weiterlesen »

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4. Juni 2013

Flimmerkasten: “English Vinglish” (Englisch für Anfänger)





Schrill, aber unterhaltsam: “Englisch für Anfänger”

Sie sind bunt, schräg und ziemlich kitschig: An Bollywood-Filme hatte ich mich bislang noch nicht rangewagt. Dass ich daran tatsächlich Gefallen finden könnte – das lag außerhalb meines Vorstellungsvermögen. Nun wurde ich gestern mit der indischen Komödie „English Vinglish“ (deutsch: Englisch für Anfänger) konfrontiert. Ich muss gestehen: Es war unterhaltsam – auch wenn der Film einfach zu viel von allem ist, vorhersehbar und die Witze teilweise schrecklich banal sowie zum Kopfschütteln sind. Aber ich hatte eine Menge Spaß und habe mich keine Sekunde gelangweilt. Manchmal muss Kino nicht mehr sein. Weiterlesen »

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27. Mai 2013

Flimmerkasten: “Before Midnight”





“Before Midnight” hat mich aus dem Kinosaal getrieben

Montag ist mein Sneak-Preview-Tag, seit Jahren. Viele interessante Filme sah ich bereits (Holy Motors, Drive, Nader und Simin, Samsara, Drei-Zimmer-Küche-Bad), aber auch Filme, die eher anstrengend waren (Ein freudiges Ereignis, Nachtlärm). Sie hätte ich mir freiwillig wohl nicht angesehen. Meist hielt ich trotzdem tapfer durch. Vor wenigen Wochen war aber genug. “Charlies Welt” trieb mich förmlich aus dem Kino. Und auch heute musste ich nach knapp einer Stunde aus dem Saal. Der Grund: “Before Midnight”. Weiterlesen »

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14. Mai 2013

Schmöker: “Dienstags bei Morrie” von Mitch Albom

“Dienstags bei Morrie” von Mitch Albom: Gespräche über das Leben!

Mitch Albom ist Journalist und erfährt eines Tages, dass sein alter Soziologie-Professor an der grausamen und unheilbaren Nervenkrankheit ALS erkrankt ist. Albom besucht den damals liebgewonnenen Mentor deshalb zuhause. Ein tiefgründiges Gespräch kommt auf. Bewegt verlässt Albom das Haus, beschließt, nun jeden Dienstag bei Morrie vorbeizugehen und mit ihm über die wirklich wichtigen Dinge im Leben zu reden. Über die Unendlichkeit der Liebe, über Familie, Erfolg, Reue oder Selbstmitleid. Weiterlesen »

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11. Mai 2013

Heimat: “Valentin Hennig”

das ist Valentin (Foto: Stefan R.)

Das ist Valentin (Foto: Stefan R.)

Valentin Hennig: Leidenschaft für Stop-Motion

Während andere Kinder draußen tobten, sich auf dem Spielplatz vergnügten, drehten sich bei Valentin Hennig die Gedanken um etwas ganz anderes: Trickfilme. Mit Pappkartons saß der Achtjährige in seinem Zimmer – Klebstoff und Schere immer griffbereit – und bastelte Figuren. Monster, Roboter oder Bäume. Mit einer VHS-Kamera hielt er die Bilder fest. „So entstanden meine ersten Stop-Motion-Filme“, sagt er heute und schmunzelt.

18 Jahre ist das her. Seine Arbeitsbedingungen haben sich inzwischen verändert, die Leidenschaft blieb, der Erfolg kam. Im April durfte der Student der Kunstakademie Karlsruhe seinen Animationsfilm „Tiefschluchtengrottenfummel“ beim Internationalen Trickfilmfestival in Stuttgart vorstellen. „350 Zuschauer saßen im Saal, schauten sich meinen Film an – das war aufregend“, sagt der 26-Jährige. Weiterlesen »

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Hallo, ich bin Miriam

Stets bin ich auf der Reise: durch Karlsruhe, die Kultur und die Welt. Dabei begegnen mir immer wieder interessante Menschen, Bücher, Filme und anderer Krimskrams. Damit all diese Erfahrungen und Eindrücke nicht einsam in meinem Kopf schwirren, gibt es diesen Blog. Aus Grau wird Kunterbunt.

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