18. September 2016

Schmöker: “Literaturtage Karlsruhe 2016”

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Kneipenlesung in der Südstadt

Literatur zwischen illustren Gestalten, Bier und Rauch: Das Pilskarussell in der Rüppurrer Straße 48 verwandelt sich am Mittwoch, 28. September, zu einem ganz besonderen Ort. Anlässlich der Karlsruher Literaturtage ist dort um 21 Uhr eine Kneipenlesung zu Adam Seides „ABC der Lähmungen“.

Dichter, Denker, Junkies, Linke, Geschäftsleute: Adam Seide setzt mit „ABC der Lähmungen“ den Stammgästen in der Hannoveraner Kneipe “Bei Erich” ein Denkmal. „Wir wollten für diese Lesung eine besondere Kneipe mit Charakter – so fiel die Wahl auf das Pilskarussell“, erzählt mir Literaturtage-Organisator Matthias Walz bei unserem Treffen vor wenigen Tagen. Startschuss der einwöchigen Karlsruher Literaturtage ist am Mittwoch, 21. September, mit einem Dead-and-Alive-Slam im Badischen Staatstheater. Das Motto der Literaturtage ist in diesem Jahr „Literatur offensiv“. Weiterlesen »

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26. Dezember 2014

Schmöker: “Flow”

Flow

Auf die „Flow“ stieß ich ganz zufällig. Es war bei der Arbeit, als ich dort den Magazin-Stapel durchstöberte. „Manche Dinge lernt man am besten in der Stille, manche im Sturm“ stand auf dem hübschen Cover des Magazins. Ein Zitat von Willa Cather. Ich wurde neugierig, blätterte mich durch die Seiten und war sofort begeistert. Die „Flow“ ist wunderbar illustriert, bietet gut recherchierte Geschichten sowie tolle Extras, beispielsweise Kalender, ein „Achtsamkeits-Schreibbuch“ oder „27-Mach-dir-keine Sorgen-Karten“. Ein Magazin wie für mich gemacht. Weiterlesen »

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27. Januar 2014

Heimat: “LeechBlock”

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Nur noch kurz auf Facebook die neuesten Urlaubsbilder der Freundin anschauen und ganz schnell den Artikel lesen, den der Arbeitskollege postete – schwupps, wie von Zauberhand sind schon wieder 20 Minuten vergangen. Mit sozialen Netzwerken vertrödele ich besonders am Wochenende und am Feierabend viel Zeit.

Mein Smartphone hat dieses Problem noch verschärft. Da meine Kommunikation mit Freunden hauptsächlich über Facebook und Whatsapp läuft, piepst und vibriert mein Handy ständig, Push-up-Meldungen ploppen auf meinem Display auf. Bei der Arbeit sowie nachts schalte ich mein Handy inzwischen oft auf Flugmodus. Ruhe. Die Reizüberflutung tut mir nicht gut.

Ich bin mit dieser Empfindung nicht alleine. Vor wenigen Tagen schrieb mir Niklas. Er habe im Netz lange nach etwas gesucht, was ihm dabei hilft, seinen Facebook-Konsum zumindest am Rechner zu kontrollieren. Nun sei er auf etwas gestoßen, was passt und auch mich interessieren könnte: das Add-on „LeechBlock“. Den entsprechenden Link hatte Niklas angehängt. https://addons.mozilla.org/de/firefox/addon/leechblock/

Meine Neugierde war geweckt. Blitzschnell hatte ich das Add-on heruntergeladen und installiert. Unter „Einstellungen“ konnte ich unter anderem angeben, welche Seiten ich wann und wie lange blockieren möchte. Kurz bevor mir „LeechBlock“ das weitere Stöbern auf Facebook unterbindet, werde ich freundlicherweise gewarnt. Das ist toll.

Verzichten möchte ich auf die sozialen Netzwerke keineswegs. „LeechBlock“ gibt mir aber die Kontrolle zurück – und mehr Zeit und Ruhe, meinen riesigen Stapel an ungelesenen Büchern abzuarbeiten.

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Hallo, ich bin Miriam

Stets bin ich auf der Reise: durch Karlsruhe, die Kultur und die Welt. Dabei begegnen mir immer wieder interessante Menschen, Bücher, Filme und anderer Krimskrams. Damit all diese Erfahrungen und Eindrücke nicht einsam in meinem Kopf schwirren, gibt es diesen Blog. Aus Grau wird Kunterbunt.

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