Schlagwort: Buchkritik
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Buchkritik: „Bienensterben“ von Lisa O’Donnell
Pechschwarzer Humor: „Bienensterben“ von Lisa O’Donnell Es ist eine schöne Bescherung: Ausgerechnet an Heiligabend müssen die 15-jährige Marnie und ihre kleine Schwester Nelly ihre Eltern im Garten begraben. Der Vater liegt tot im Bett, die Mutter erhängte sich in der Garage. Hilfe holen? Das ist keine Option für die beiden Mädchen. Sie haben keine Angehörigen und möchten nicht ins Heim.…
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Buchkritik: „Schilf“ von Juli Zeh
„Schilf“ von Juli Zeh: Lebt Kennedy noch in einem Paralleluniversum? „Alles was möglich sei, könne auch gesehen.“ Bis ich den Krimiroman „Schilf“ von Juli Zeh in den Händen hielt, hatte ich mir noch nie Gedanken über die Vielewelten-Theorie gemacht. Ich hatte ehrlicherweise nicht einmal davon gehört. Als ich dann aber durch die beiden „Schilf“-Protagonisten Oskar und Sebastian, zwei Physiker, damit…
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Buchkritik: „The Girls“ von Emma Cline
„The Girls“: Mehr als ein Psychothriller Suzanne trägt ein schmutziges und sehr kurzes Kittelkleid, als Evi sie zum ersten Mal im Park sieht. Die Faszination ist sofort da. Als sich ihre Blicke treffen, die dunkelhaarige Suzanne lächelt, fängt Evis Herz an zu hüpfen, die Luft fängt an sich zu bewegen. Es ist der Beginn einer Affäre, die Evis eintöniges Leben…
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Schmöker: „Meine geniale Freundin“ von Elena Ferrante
Buchkritik: „Meine geniale Freundin“ – Zurecht so hochgelobt? „So etwas haben Sie noch nie gelesen.“ Wenn der Guardian solche Sätze über ein Buch verliert, werde ich neugierig. Was steckt hinter soviel Lob? Auch zahlreiche andere Medien überschlugen sich mit positiven Kommentaren. „Die Zeit“ war sich sicher, dass der Romanzyklus über zwei Freundinnen in die Literaturgeschichte eingehen wird. Ich wollte es…
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Schmöker: „Der 35. Mai oder Konrad reitet in die Südsee“ von Erich Kästner
Erich Kästners „35. Mai“: Was für ein Spaß! Ein rollschuhlaufendes Pferd, ein verrückter Apotheker und ein aufgeweckter Junge: „Der 35. Mai oder Konrad reitet in die Südsee“ von Erich Kästner ist eine wunderbare Unsinnsgeschichte. Eigentlich für Kinder, doch wer Freude an Quatsch und Unfug hat, wird sie jeden Alters lieben.
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Schmöker: „Unterwegs“ von Jack Kerouac
Unterwegs mit Sex, Drugs ’n’ Jazz – ein literarischer Roadtrip Jack Kerouac hat mich fertig gemacht. In einem berauschenden Tempo sauste ich in „Unterwegs“ mit seinem Protagonisten Sal Paradise durch die USA – von Denver nach San Francisco, nach New Orleans oder nach Mexico. Meist per Anhalter, manchmal auch auf Güterzügen oder mit geklauten Autos. Kritzelte immer wieder mit Bleistift…
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Schmöker: „Unterwerfung“ von Michel Houellebecq
„Unterwerfung“: Spannend, radikal, bereichernd Eine autoritäre muslimische Partei regiert im Jahr 2022 Frankreich. Der Trubel war groß, als „Unterwerfung“ von Michel Houellebecq im Januar 2015 erschien. Besonders da die Veröffentlichung mit dem Attentat auf das Satiremagazin „Charlie Hebdo“ zusammenfiel. Auch ich stand dem Werk lange sehr skeptisch gegenüber – zahlreiche Medien und Personen des öffentlichen Lebens warfen dem derzeit bedeutendsten französischen…
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Schmöker: „Gespräche mit Freunden“ von Sally Rooney
„Gespräche mit Freunden“: Ein Liebesroman der etwas anderen Art Alles beginnt nach einer Poetry-Nacht in Dublin. Dort lernen die beiden jungen Frauen Frances und Bobbi die Fotojournalistin Melissa kennen. Die 37-Jährige nimmt die beiden Studentinnen mit zu sich nach Hause, wo auch ihr Mann Nick wohnt – ein äußerst adretter Schauspieler. Während sich die aufgeweckte Bobbi zu Melissa hingezogen fühlt,…
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Schmöker: „Die geheime Geschichte“ von Donna Tartt
„Die geheime Geschichte“: Gute Dinge brauchen Weile Donna Tartt hat mich mit „Die geheime Geschichte“ vor eine meiner größten Leseherausforderungen überhaupt gestellt. Entweder ich schaffe es bei Büchern zügig über die ersten 100 Seiten hinaus, dann bleibe ich dabei. Wenn sich der Anfang aber schon als schwierig erweist, verschwende ich keine weitere Zeit mit einem Buch. Next. Donna Tartt hat…
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Schmöker: „Zweier ohne“ von Dirk Kurbjuweit
Eine spezielle Schullektüre: „Zweier ohne“ Es ist eine Schullektüre, die für ziemlich viel Wirbel sorgte: Die wenigen, aber doch detaillierten Sexszenen in „Zweier ohne“ von Dirk Kurbjuweit überforderten in diesem Jahr Neuntklässler, brachten Eltern auf. Interessiert verfolgte ich die Diskussion. Berechtigt oder nicht? Ich war neugierig und kaufte mir deshalb die Novelle.










