12. August 2018

Schmöker: “Wer die Nachtigall stört” von Harper Lee

“Wer die Nachtigall stört” von Harper Lee: ein wunderbares Buch!

Bereits nach wenigen Sätzen wusste ich: „Wer die Nachtigall stört“ ist ein Buch, das ich über alles lieben werde, das mich bewegen, berühren und mein Denken beeinflussen wird.

Dieses erste Gefühl täuschte mich nicht. Als ich den Klassiker von Harper Lee am Ende zuschlug, saß ich auf meiner Couch und war einfach nur erfüllt von dieser Schönheit, die in Worten, gedruckt auf Papier, zu mir gefunden hatte. Weiterlesen »

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12. Juli 2018

Schmöker: “Traumsammler” von Khaled Hosseini

Eine neue Geschichte von Khaled Hosseini: Traumsammler

Wunderbare Geschichten aus Afghanistan: Khaled Hosseinis Bücher habe ich bislang mit Begeisterung gelesen. Sowohl „Drachenläufer“ als auch „Tausend strahlende Sonnen“ wuchsen mir ans Herz, brachten mich zum Nachdenken – über das, was da in dem zerrütteten Land alles passiert.

Ich freute mich deshalb sehr, als ich vor Monaten entdeckte, dass es ein neues Werk von ihm gibt: „Traumsammler“. Groß waren meine Erwartungen, enttäuscht bin ich nun. „Traumsammler“ ist sprachlich nett erzählt, aber die Geschichte um die zwei Geschwister Abdullah und Pari überzeugt mich nicht. Weiterlesen »

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22. Mai 2018

Schmöker: Mit Blick aufs Meer” von Elizabeth Strout

“Mit Blick aufs Meer”: Schön, aber nicht kitschig!

Sie ist launisch, streng und ganz schön oft mürrisch – ein Leben an der Seite von Olive ist nicht gerade einfach. Vor allem ihr Ehemann Henry muss mit ihrem ständigen Gezeter leben. Zusammen wohnt das Ehepaar in Crosby, einer kleinen Stadt an der Küste von Maine. Henry ist Apotheker, Olive Lehrerin. Über Jahrzehnte erfahren sie immer wieder, dass das Leben wunderbar, aber auch sehr hart sein kann.

„Mit Blick aufs Meer“ empfahl mir eine Freundin, als ich dringend ein schönes, aber keinesfalls kitschiges Buch zum Lesen suchte. Der Roman von Elisabeth Strout passt perfekt zu diesem Bedürfnis, zurecht wurde die Autorin mit dem Pulitzerpreis dafür ausgezeichnet. Weiterlesen »

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6. Mai 2018

Karl Ove Knausgård: “Lieben”

Karl Ove Knausgård: “Lieben”: der Zauber des Gewöhnlichen

40 Seiten über einen Kindergeburtstag – ohne dass irgendetwas Außergewöhnliches passiert. Kinder spielen miteinander, Erwachsene unterhalten sich am Tisch: über Immobilienpreise, Rentensysteme, die Arbeit. Es gibt Kichererbsen zu essen, Cola Light zu trinken und am Ende eine Süßigkeitentüte für die kleinen Gäste.

Karl Ove Knausgård treibt gleich zu Beginn von „Lieben“ seine Detailversessenheit ins Unendliche. Eine Dramaturgie? Gibt es nicht, vielmehr erzählt Knausgård vom gewöhnlichen Alltag, von seinen Beobachtungen, die er dabei macht und von seinen Gefühlen. Das macht er aber so gut, dass ich wieder komplett in seine Welt eintauchte – dieses Mal in eine leichtere als bei „Sterben“, dem ersten Band seiner sechsteiligen „Min Kamp“-Serie. Weiterlesen »

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2. März 2018

Schmöker: “Katzentisch” von Michael Ondaatje

21 Tage auf dem Ozean: “Katzentisch” von Michael Ondaatje

Es ist eine Reise voller Abenteuer: Der elfjährige Michael fährt mit dem Dampfer „Oronsay“ von Sri Lanka nach England – ganz alleine. Nur seine entfernte Cousine Emily ist zufällig mit an Bord. In London soll ihn am Hafen seine Mutter empfangen. Seit vielen Jahren hat der Junge sie nicht mehr gesehen. 21 Tage auf dem Ozean gilt es bis dahin zu überwinden. Drei Wochen voller interessanter Begegnungen und kuriosen Erlebnissen, die Michael für immer im Gedächtnis bleiben. Weiterlesen »

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29. Januar 2018

Schmöker: “Er ist wieder da” von Timur Vermes

 

“Er ist wieder da”: eine spezielle Satire 

Kann ich über Adolf Hitler lachen? Das fragte ich mich, als ich “Er ist wieder da” von Timur Vermes in der Buchhandlung sah. Eigentlich hatte ich gar kein Interesse daran, mich damit näher auseinanderzusetzen. Aber dann legte es mir mein Arbeitskollege vor wenigen Wochen auf den Schreibtisch – und ich begann zu lesen. Weiterlesen »

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21. Oktober 2017

Schmöker: “Not that kind of girl” von Lena Dunham

“Not that kind of girl!: Lebenstipps von Lena Dunhams Mutter

Lena Dunham hat eine weise Mutter. Deshalb hat sie in ihrem Buch “Not that kind of girl” 15 Lebenstipps ihrer Mum aufgeschrieben. Sie sind im Grunde zwar banal, aber brachten mich beim Lesen doch nochmals ins Nachdenken. Beispiele:

Tipp 4: Wenn dir jemand nicht geheuer ist, halte dich nicht mit Umgangsformen auf, such einfach das Weite.

Tipp 5: Wenn jemand sagt: „Ich werde dir nicht weh tun“ oder „Ich habe nichts Böses im Sinn“, hat er wahrscheinlich genau das vor. Menschen mit gutem Gewissen haben keinen Grund, so etwas zu sagen.

Tipp 11: Respekt ist etwas, das du nicht durch Einschüchterung und intellektuelles Mobbing erreicht. Du verschaffst dir Respekt, indem du ein Leben lang andere Menschen so behandelst, wie du behandelt werden möchtest und dich auf deine Aufgaben konzentrierst.

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24. Juni 2017

Schmöker: “Mir fehlt ein Tag zwischen Sonntag und Montag” von Katrin Bauerfeind

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Startschwierigkeiten mit: “Mir fehlt ein Tag zwischen Sonntag und Montag”

Nach dem ersten Kapitel hätte ich Katrin Bauerfeinds Buch “Mir fehlt ein Tag zwischen Sonntag und Montag” war ich zunächst enttäuscht. Bereits nach den ersten Sätzen fing ich an zu fluchen. Katrin Bauerfeind erzählt von ihrem gescheiterten Versuch Yoga mit der Wii zu machen – völlig konstruiert wirkt die Geschichte. Kein guter Start. Weiterlesen »

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Hallo, ich bin Miriam

Stets bin ich auf der Reise: durch Karlsruhe, die Kultur und die Welt. Dabei begegnen mir immer wieder interessante Menschen, Bücher, Filme und anderer Krimskrams. Damit all diese Erfahrungen und Eindrücke nicht einsam in meinem Kopf schwirren, gibt es diesen Blog. Aus Grau wird Kunterbunt.

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