Schlagwort: Inhaltsangabe
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Buchkritik: „Wellness“ von Nathan Hill
Rezension von „Wellness“: ein toller Roman über die Themen unserer Zeit Als ich zum ersten Mal von „Wellness“ hörte, wusste ich sofort: Dieses Buch muss ich haben. Ein Gesellschaftsroman à la Jonathan Franzen, der verschiedene Jahrzehnte erfasst und anhand seiner Protagonist*innen die wichtigen Fragen unserer Zeit verhandelt. Konkret: Wie bleibt die Liebe nach vielen Jahren lebendig, wenn die erste Romantik…
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Buchkritik: „Windstärke 17“ von Caroline Wahl
„Windstärke 17“ von Caroline Wahl: sehr gut zu lesen, aber sehr viel Drama Es ist ein Wiedersehen mit Ida, Tildas kleiner Schwester, die in „22 Bahnen“ noch zehn Jahre alt war, gerne malte und nur bei schlechtem Wetter ins Freibad gehen wollte. Jetzt, ein Jahrzehnt später, ist Ida aus der mitteldeutschen Kleinstadt auf die Insel Rügen gezogen – mit einem…
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Buchkritik: „22 Bahnen von Caroline Wahl“
Rezension von „22 Bahnen“: leise Liebesgeschichte, die auch sprachlich verzaubert An einem verregneten Tag im Freibad sieht Tilda plötzlich Viktor wieder. Jahrelang war er aus der Kleinstadt verschwunden. Nun ist er wieder da. Warum nur? „Unsere Blicke treffen sich, und wir starren uns an. Ich will eigentlich wegschauen, aber wenn er nicht wegschaut, dann darf ich ihn auch weiter anstarren.…
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Buchkritik: „Die Interessanten“ von Meg Wolitzer
Rezension „Die Interessanten“: ein kluges und wärmendes Buch für die Seele! Es ist ein Monat, bevor Robert Nixon von seinem Präsidentenamt zurücktritt, als die Außenseiterin Julie Jacobsen von den „Interessanten“ adoptiert wird – und sich in die humorvolle Jules verwandelt. Die fünf anderen Jugendlichen, mit denen sie an einem lauen Abend beim Sommercamp in einem engen Tipi sitzt, kommen alle…
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Buchkritik: „Im Wasser sind wir schwerelos“ von Tomasz Jedrowski
„Im Wasser sind wir schwerelos“ von Tomasz Jedrowski: eine gefühlvolle Liebesgeschichte mit Tiefgang Schon nach einem Absatz weiß ich, dass ich „Im Wasser sind wir schwerelos“ von Tomasz Jedrowski lieben werde. Es steht da dieser eine Satz, den ich bestimmt fünfmal hintereinander lese, weil ich ihn so toll finde: „Sicher weiß ich nur: Mein Körper ist ausgelaugt wie ein fremdes…
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Buchkritik: „Die Vegetarierin“ von Han Kang
Buchkritik „Die Vegetarierin“ von Han Kang: vom Wunsch, eine Pflanze zu werden Es ist ein blutrünstiger Traum, der Yong-Hye zur Vegetarierin werden lässt. Als sie davon mitten in der Nacht aufwacht, steht sie auf, räumt in ihrem Nachthemd und mit abstehenden Haaren die Gefriertruhe aus. Schweinebauch, Rinderfilet, Tintenfisch. Einen Gefrierbeutel nach dem anderen wirft sie in den Müll. Als ihr…
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Rezension: „Angerichtet“ von Herman Koch
Spannend bis zur letzten Seite: „Angerichtet“ von Herman Koch Selten hat mich ein Buch so nachhaltig beschäftigt wie „Angerichtet“, die Tragikomödie des Niederländers Herman Koch. Zu was sind Eltern in der Lage, um ihre Kinder zu schützen? Das ist die zentrale Frage. Herman Kochs Antwort ist erschütternd.
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Buchkritik: „Amerika“ von Joachim Meyerhoff
Teil 1 der tollen Reihe „Alle Toten fliegen hoch“: „Amerika“ Es ist ungewöhnlich, dass ich bei einer Romanreihe den zweiten Teil vor dem ersten lese. Bei Joachim Meyerhoffs sechsteiligem Zyklus „Alle Toten fliegen hoch“ habe ich das ganz bewusst getan – auf Empfehlung von Leuten, die schon mehrere Bücher des Schauspielers gelesen haben. Der Hintergrund für diese Entscheidung war: Nur…
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Buchkritik: „Unterleuten“ von Juli Zeh
Rezension von „Unterleuten“: Sozialromantik ade! Natur, Ruhe und Zusammenhalt: Geplagte Städter sehnen sich oft ein Leben auf dem Land herbei. Raus aus dem Trubel, rein in die Idylle. Aber Vorsicht. Das Leben im Dorf kann trügerisch sein. Es wird getratscht, beobachtet, analysiert, intrigiert. Welches Auto parkt vor welchem Haus, wer saß bis zuletzt in der Kneipe, wer redete auf der…
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Buchkritik: „I love Dick“ von Chris Kraus
Rezension von „I love Dick“: einfach nur anstrengend Schon nach fünf Seiten kamen mir Zweifel. Das soll das „wichtigste Buch über Frauen und Männer im 20. Jahrhundert“ (The Guardian) sein? Und „mitreißend schön“ (Der Spiegel)? Ich war irritiert. Denn von der ersten Seite an fehlte mir in „I love Dick“ jede Emotion. Im Gegenteil: Chris Kraus‘ Roman liest sich konstruiert…










