14. Juni 2016

Heimat: Ein Abend mit Hannah Gahlert”

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Das ist Hannah. Von ihr sind auch alle Bilder.


Voller Energie!

Malerei, Mode, Makeup. Es ist unmöglich, Hannah Gahlert in eine Schubalde zu stecken. Sie ist ein Tausendsassa. Seit Ende April hat die 28-Jährige nun ihre erste eigene Ausstellung – bei KULØR, dem Laden von Sabrina Kuhn auf dem Werderplatz. Zu sehen sind etwa 25 Arbeiten: Illustrationen und großflächige Kunstwerke, vereint unter dem Titel „Zwischen Gestern und Gesten“.

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24. März 2016

Heimat: “Ein Abend mit Sabrina Kuhn im KULØR-Laden”

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Das ist Sabrina. (Foto: Barbara von Woellwarth)

Ein Geschenk für Karlsruhe

Raus aus dem Hinterhof, mitten auf den Werderplatz: Sabrina Kuhn von „KULØR“ eröffnet am Samstag, 26. März, in der Werderstraße 29 ihren ersten Laden. Und zwar genau dort, wo bis vor wenigen Monaten noch Planet Velo hippe Fahrräder im Angebot hatte. Auf mehr als 80 Quadratmetern hat die 27-Jährige nun Platz, ihre Keramikprodukte herzustellen, zu lagern und zu verkaufen. „Ich bin sehr glücklich darüber und hoffe, dass die Karlsruher den Laden gut annehmen.” Die „KULØR“-Laden-Eröffnung mit Sekt und Smørrebrød ist am Samstag von 12 bis 18 Uhr.

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Zweite Begegnung!

Sabrina empfängt mich in ihrem Laden wenige Tage vor der Eröffnung. Es ist unsere zweite Begegnung. Vor etwa mehr als zwei Jahren traf ich mich zum ersten Mal mit ihr, als sie kurz vor ihrem Abschluss an der Hochschule für Gestaltung (HfG) Karlsruhe stand. Damals erzählte sie mir, wie es überhaupt zum Label kam: https://dieschreibmaschine.net/2014/01/31/heimat-ein-nachmittag-mit-sabrina-kuhn-von-kulor/ „Viel ist seither passiert“, sagt sie.  Weiterlesen »

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16. September 2014

Heimat: “Ein Besuch beim Family Tree Shop”

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Das sind Mine, Claudi und Dagmar (von links)

Es ist ein kleines Paradies für jeden, der schöne Dinge mag und nach Geschenken sucht: In dem lichtdurchfluteten Laden „wohnstück“ in der Rüppurrer Straße 25 gibt es von nun an allerlei Produkte von jungen Designern aus Karlsruhe und der Umgebung zu kaufen. Unter anderem Postkarten und Poster von Larissa Mantel, Porzellan von Kulør sowie Glasflaschen von Laura Jungmann und Cornelius Réer. Weiterlesen »

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31. Januar 2014

Heimat: “Ein Nachmittag mit Sabrina Kuhn von KULØR”

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Das ist Sabrina.

Becher, Vasen, Schmuck sowie Lichtschalen in klarer und schlichter Formsprache – der Ursprung von KULØR liegt in Dänemark. Konkret: in Kopenhagen. Sabrina Kuhn hatte im Jahr 2012 die skandinavische Stadt ausgewählt, um dort ihr Auslandssemester zu verbringen. An der Karlsruher Hochschule für Gestaltung (HfG) ist die 25-Jährige seit 2008 in Produktdesign eingeschrieben, arbeitete bereits seit dem ersten Semester  gerne mit Porzellan. „Das Material ist fragil, eigenwillig, zerbrechlich, aber auch hart – typisch feminine Eigenschaften eben“, sagt sie und lacht.  Die Hochschule in Kopenhagen habe sie deshalb besonders gereizt, da dort die Fachrichtung „Keramikdesign“ angeboten wird.

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Die Idee hinter der Kollektion: „Geschirr und kleine Dinge, die den Alltag ein wenig schöner machen, faszinieren mich“, erklärt Sabrina. Bereits mit 14 Jahren kaufte sie auf Flohmärkten billige Teller, zerschlug sie Zuhause und setzte die Stücke neu zusammen. „So entstanden meine ersten selbst gefertigten Gegenstände.“ Große Freude verspüre sie dabei, Dinge mit der Hand herzustellen, ein konkretes Ergebnis zu produzieren.  „Dass ich etwas im kreativen Bereich studieren möchte, war mir früh klar.” So fiel die Entscheidung nach dem Abitur auf die HfG.

Die Design-Hochschule in Kopenhagen erschien ihr als die perfekte Ergänzung zu dem Studium in Karlsruhe. „Ich schickte 2011 die Bewerbung los, zitterte und bangte.“ Die Studentin hatte Glück, wurde angenommen. Sie zog nach Dänemark, lernte die Sprache und  war voller Vorfreude auf die bevorstehenden Erfahrungen.

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Sabrina wurde nicht enttäuscht, die Arbeitsbedingungen waren traumhaft, die Inspiration groß: „In einer großen Keramikwerkstatt experimentiere ich viel, hatte tolle Professoren um mich“, erzählt die gebürtige Ludwigsburgerin. Die Idee für KULØR (zu Deutsch: Farbe) kam auf. „Um zu testen, wie die Sachen ankommen, mietete ich mir einen Stand auf einem Markt in Kopenhagen.“ Die Resonanz war toll gewesen, erinnert sie sich. „Besonders den persönlichen Kontakt mit den Kunden und deren direktes Feedback waren eine wichtige Erfahrung.“

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2013 kam Sabrina wieder zurück nach Deutschland. „Mir fehlte zwar ein wenig die umfangreiche Ausstattung, aber ich wollte meine KULØR-Kollektion unbedingt fortsetzen.”  “Lametta”, “Support The Underground”, “Schöne Bescherung” – auf  verschiedenen Kunsthandwerkermärkten in der Region war die 25-Jährige in den vergangenen Monaten anzutreffen. „Es läuft alles fabelhaft an, vor allem das Weihnachtsgeschäft war gut”, sagt Sabrina glücklich.

In dem Gemeinschaftsbüro „Fettschmelze“ auf dem alten Schlachthofgelände fand sie inzwischen einen festen Arbeitsplatz außerhalb der HfG und verkauft dort auch ihre Produkte. „Ich habe hier ein tolles Netzwerk.“ Große Unterstützung erfährt sie außerdem von der Berlinerin Saskia Hohengarten, die ihr bei der optischen Gestaltung des Logos, der Flyer und der Visitenkarten half.

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In diesen Tagen beschäftigt sich Sabrina hauptsächlich mit ihrer Diplomarbeit: „Die KULØR-Kollektion wird um Lampen erweitert“, verrät sie. Im Juli wird die Präsentation stattfinden. „Ich bin gespannt, was die nächsten Monate mit sich bringen”, sagt die Designerin. Sie freue sich sehr auf alles, was kommt.

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Weitere Infos und Kontakt unter:
info@kuloer.com
www.kuloer.com
www.schlachtshop.de
https://www.facebook.com/pages/KUL%C3%98R/224825321009207?fref=ts

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15. Dezember 2013

Heimat: “schlachtshop.de”

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KULØR

Ein Bart aus 380 Süßwasserperlen, ein ganz schön rasanter Salzstreuer und handgefertigte Porzellanvasen – es ist ein breitgefächertes Spektrum an kreativen Objekten, was an diesem Wochenende bei der Ausstellung in der Fettschmelze auf dem Gelände des Alten Schlachthofes in Karlsruhe zu bestaunen ist.

Die Ausstellung ist der Startschuss für die neue Online-Plattform schlachtshop.de, hinter der Christian Klotz und Markus Gläser stehen. „Wir möchten mit unserem Webshop Künstlern aus der Region die Möglichkeit bieten, ihre Produkte zu präsentieren und zum Verkauf anzubieten“, erklären sie die Idee.

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Turnbeutelfraktion Germany

14 verschiedene Labels sind derzeit auf der Internetseite zu finden – von der Turnbeutelfraktion Germany bis hin zu Steckwerk und Maschenware. Mit Bildern und Kurztexten werden die Künstler und ihre Produkte auf schlachtshop.de vorgestellt – ein „Infotainmentshop“ ist dadurch entstanden. „Bislang fehlte in Karlsruhe ein Netzwerk für die Kreativbranche, diese Lücke wollen wir nun durch unser Angebot schließen“, erklärt Markus Gläser.

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Gompf Kehrer

Christian Klotz und Markus Gläser lernten sich bei ihrem Studium für Produktdesign an der Hochschule für Gestaltung (HfG) kennen, arbeiten nun zusammen in dem Gemeinschaftsbüro auf dem Schlachthof-Gelände, haben selbst kreative Projekte, die sie auf ihrer neuen Plattform vorstellen. Christian Klotz rief mit Kristof Knauer das „undergrounddinner“ ins Leben. Markus Gläser steht hinter entenfang.org, konzipierte unter anderem den Fastfood-Salzstreuer.

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Fastfood-Salzstreuer von Markus Gläser

Mit schlachtshop.de soll eine offene Plattform entstehen, die kein eigenes Label wird, sondern Künstlern die Möglichkeit bietet, ihre Produkte direkt verkaufen zu können, erklären die beiden Designer. „Wir sind offen für weitere Labels und freuen uns über Anfragen und Austausch.“

Zur Seite: www.schlachtshop.de

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Hallo, ich bin Miriam

Stets bin ich auf der Reise: durch Karlsruhe, die Kultur und die Welt. Dabei begegnen mir immer wieder interessante Menschen, Bücher, Filme und anderer Krimskrams. Damit all diese Erfahrungen und Eindrücke nicht einsam in meinem Kopf schwirren, gibt es diesen Blog. Aus Grau wird Kunterbunt.

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