8. März 2014

Melodien: “Ein Abend mit Arthur Gepting”

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Arthur Gepting: Musik voller Gefühl

Arthur Gepting sah ich im vergangenen Herbst zum ersten Mal beim Songslam im Kulturraum „Kohi“. Ganz in Schwarz gekleidet stand er mit seiner Akustikgitarre auf der Bühne, stimmte im Halbfinale sein Lied „Beaugency“ an. Vom ersten Takt an hatte er meine gesamte Aufmerksamkeit. Melancholisch, voller Gefühl. Sehnsucht. Arthur Gepting berührte mich mit diesem Lied. Er schaffte es ins Finale. Und blieb in meinem Kopf. Als ich vor wenigen Wochen eine Email von ihm in meinem Postfach entdeckte, beschloss ich, mich mit ihm zu treffen. Weiterlesen »

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27. April 2013

Melodien: “Ein Kaffee mit Astra van Nelle”

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Bei Kaffee und Kippen

Das Haar ist leicht zerzaust, der Blick ein wenig müde, ein Lächeln huscht ihm aber übers Gesicht. Astra van Nelle ist glücklich. Am Vorabend ging in Mannheim seine erste Tour zu Ende. „Es ist super gelaufen“, erzählt er an diesem verregneten Samstagnachmittag in einem Café in Heidelberg. Zehn Auftritte in ganz Deutschland standen auf seinem Plan. Von Lübeck bis nach Stuttgart ging die Reise. Über Hamburg und Berlin. „Der Titel der Tour ,Konzerte und Kater‘ war sehr passend“, sagt der 21-Jährige und lacht. In Hamburg stand er bei einer Veranstaltung vor knapp 700 Leuten auf der Bühne. „Das war bislang mein größter Auftritt.“ Eine großartige Erfahrung, meint er und dreht sich eine Kippe. Weiterlesen »

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5. April 2013

Melodien: “Liedermachernacht III im Vanguarde”

Ein Abend mit Alex Mayr und Bischler

Er singt von schlaflosen Nächten und der Angst zu versagen. Sie von ihren Sehnsüchten, der Liebe und davon, aus dem Alltag auszubrechen. Patrick Bischler und Alex Mayr waren zu Gast bei der dritten Liedermachernacht im Vanguarde in Karlsruhe – und verzauberten mit ihren Songs. Weiterlesen »

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16. März 2013

Lieblingslied der Woche: “Doppelleben”

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14. März 2013

Melodien: “Bosse”

Bosse brachte mir bereits vor vielen Jahren ein Freund näher. “Kamikazeherz” lief damals hoch und runter.  Die Beziehung zerbrach, Bosse blieb. Vor allem “Wartesaal” ist eines meiner liebsten Alben überhaupt. Es sind die Texte, die so nahe am Alltag sind, die Melodien, die so schnell ins Ohr gehen, aber auch nach unzähligem Male hören nicht überdrüssig werden. Ich weiß nicht, wie oft mich im Zug auf dem Weg zur Arbeit “Roboterbeine”, “Du federst” oder “Metropole” begleiteten.

Sehr gespannt war ich auf “Kraniche”, das vergangenen Freitag erschien. Es ist ein sehr unbeschwertes Album geworden. Es zündet zwar im Ganzen nicht so schnell wie sein Vorgänger, aber umso häufiger ich es nun hörte, desto mehr hängt mein Herz an den einzelnen Liedern. An dem leicht orientalisch angehauchten “Istanbul”, an “Alter Affe Angst”, an “Vive la danse”, aber ganz besonders an “So oder so”.

Bosse erzählt auf “Kraniche” ganze Geschichten (“Familienfest”), schafft es unglaublich schöne Bilder zu erzeugen (“heulte auf Papier/du warst wie ein Polaroid im Regen), selten hörte ich so genau hin. Für jeden, der die deutsche Sprache und entspannte, eingängige Musik mag, lohnt es sich, zumindest reinzuhören.

“So oder so”:

Das Leben ist bitter und süß wie Feigen
Du musst runterkommen und dich entscheiden
Zwischen hinterher rennen und gelassen
Ich mein’ unverkrampft die Dinge kommen lassen

Denn dein Glück geht tanzen
dein Glück kommt heim

Dinge gehen, Dinge bleiben

Ist nicht gesund, Kampf um Kampf,
weil du es grad nicht ändern kannst

Das Leben beißt, das Leben küsst

Aber was Gutes wird passier’n
und wenns gut ist, bleibts bei dir
Jede Liebe wird irgendwann ans
Licht kommen
Es ist so einfach und nicht schwer
Is nur so, dass es sich nie so anfühlt

Wenn du lebst und lebst und lebst und lebst
(Und Lebst und Lebst und Lebst)

So oder so oder so
So oder so oder so
So

Lalelalela,”lamentier nicht” sagt der Vater zu dem Emo-Mädchen
Unser Herz hängt oft an Dingen,
die schrecklich wehtun und nur austeiln’

Oder eben so für immer bleiben,
weil sie gut tun, passen,heilen und ja
so musst du nicht nur weinen
nur weil irgend ein Idiot gegangen ist

Aber was Gutes wird passier’n
und wenns gut ist, bleibts bei dir
Jede Liebe wird irgendwann ans Licht kommen
Es ist so einfach und nicht schwer
Is nur so, dass es sich nie so anfühlt

Wenn du lebst und lebst und lebst und lebst
(Und Lebst und Lebst und Lebst)

Was Gutes wird passier’n

Wenns gut ist, bleibts hier

Wenn du lebst und lebst und lebst und lebst

Lebst und Lebst und Lebst

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Hallo, ich bin Miriam

Stets bin ich auf der Reise: durch Karlsruhe, die Kultur und die Welt. Dabei begegnen mir immer wieder interessante Menschen, Bücher, Filme und anderer Krimskrams. Damit all diese Erfahrungen und Eindrücke nicht einsam in meinem Kopf schwirren, gibt es diesen Blog. Aus Grau wird Kunterbunt.

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