22. Januar 2016

Flimmerkasten: “Anomalisa”

Tiefgründig und detailverliebt

Nach etwa 15 Minuten war ich irritiert. Als Michael Stone, Hauptdarsteller in „Anomalisa“, mit seiner Frau Donna telefoniert, redet eine Männerstimme mit ihm. Ist Donna ein Mann? Nein. Es macht plötzlich klick. Fast alle Figuren in dem Stop-Motion-Film von Charly Kaufman werden von einer Person gesprochen – bis auf Michael selbst und Lisa, der Frau, die ihm in einem Hotel begegnet und sein Leben für eine Nacht gehörig durcheinander wirbelt. „Anomalisa“ ist ein Film der etwas anderen Art, tiefgründig, detailverliebt, ehrlich, aber auch ein wenig verstörend. Zu recht hat der Animationsfilm bereits zahlreiche Preise erhalten.

Weiterlesen »

keine Kommentare

Hallo, ich bin Miriam

Stets bin ich auf der Reise: durch Karlsruhe, die Kultur und die Welt. Dabei begegnen mir immer wieder interessante Menschen, Bücher, Filme und anderer Krimskrams. Damit all diese Erfahrungen und Eindrücke nicht einsam in meinem Kopf schwirren, gibt es diesen Blog. Aus Grau wird Kunterbunt.

Newsletter abonnieren

Etwas verloren?
Vergangenes
Facebook
Instagram
Instagram@miriam_steinbach