Kategorie: Allgemein

  • Buchkritik: „Der Namen“ von Florence Knapp

    Buchkritik: „Der Namen“ von Florence Knapp

    Bear, Julian oder Gordon? Für Cora ist die Wahl des Namens für ihren neugeborenen Sohn mehr als eine Formsache. Denn je nachdem, wie sie sich entscheidet, nimmt das Leben ihrer Familie eine völlig andere Wendung. Florence Knapp erzählt dieselbe Geschichte in drei Varianten und verbindet ein cleveres Gedankenexperiment mit wichtigen Themen: häuslicher Gewalt, Familie und Selbstbestimmung.

  • Buchkritik: „Gelbe Monster“ von Clara Leinemann

    Buchkritik: „Gelbe Monster“ von Clara Leinemann

    Wie lebt man weiter, wenn Gewalt Teil einer Beziehung war? Clara Leinemanns fesselnder Debütroman „Gelbe Monster“ begleitet die Protagonistin Charlie nach der Trennung aus einer toxischen Partnerschaft direkt ins Antiaggressionstraining. Sprachlich stark und mit enormem Sog verhandelt das Buch eigene Wut, Schuld und Verantwortung. Auch wenn manche Hintergründe etwas knapp bleiben, ist das Buch trotzdem lesenswert. Hier mehr erfahren.

  • Rezension: „Der Gang vor die Hunde“ von Erich Kästner

    Rezension: „Der Gang vor die Hunde“ von Erich Kästner

    Ein arbeitsloser Germanist, das schillernde Berlin der Weimarer Republik und eine Gesellschaft am Abgrund: Erich Kästners „Der Gang vor die Hunde“ wirkt heute erschreckend aktuell. Der Roman erzählt von Moral, Orientierungslosigkeit und dem Aufstieg extremistischer Kräfte. Doch lohnt sich die ungekürzte Originalfassung wirklich? Hier erfahrt ihr, warum dieses Buch bis heute beeindruckt.

  • Buchkritik: „Yesteryear“ von Caro Claire Burke

    Buchkritik: „Yesteryear“ von Caro Claire Burke

    Perfektes Sauerteigbrot, glückliche Kinder und ein idyllisches Farmleben – so präsentiert sich Natalie Millionen Menschen auf Instagram. Doch hinter der makellosen Fassade verbirgt sich eine andere Realität. Als sie plötzlich im Jahr 1855 erwacht, beginnt ein Kampf ums Überleben. Autorin Caro Claire Burke verbindet Gesellschaftskritik, Spannung und Zeitreise. Hier erfahrt ihr, warum „Yesteryear“ trotz seiner starken Idee nicht vollständig überzeugt.

  • Buchkritik: „Fünf Sommer mit dir“ von Carley Fortune 

    Buchkritik: „Fünf Sommer mit dir“ von Carley Fortune 

    „Fünf Sommer mit dir“ von Carley Fortune ist ein leicht lesbarer Liebesroman, der vor allem durch seine sommerliche Atmosphäre und nostalgische Stimmung überzeugt. Die Handlung bleibt zwar vorhersehbar, bietet aber solide Unterhaltung für alle, die eine unkomplizierte Liebesgeschichte mit Happy End suchen. Wer mehr Tiefe und Überraschungen erwartet, wird hier vermutlich weniger fündig.

  • Buchkritik: „Hallo, du Schöne“ von Ann Napolitano

    Buchkritik: „Hallo, du Schöne“ von Ann Napolitano

    Nicht jede Familie zerbricht laut. Manchmal genügen ein Geheimnis, eine Entscheidung und Jahre des Schweigens. Ann Napolitano erzählt in „Hallo, du Schöne“ von vier Schwestern, Liebe und der Suche nach Zugehörigkeit. Der Roman begeisterte Millionen Leserinnen und Leser. Doch verdient er den großen Hype wirklich? Hier erfahrt ihr, ob sich die Lektüre lohnt und welche Stärken und Schwächen er hat.

  • Buchkritik: „Und alle so still“ von Mareike Fallwickl

    Buchkritik: „Und alle so still“ von Mareike Fallwickl

    Frauen legen sich schweigend auf die Straße und die Welt gerät aus dem Gleichgewicht. Mareike Fallwickls Roman „Und alle so still“ entwirft ein radikales und beklemmendes Gedankenexperiment über Care-Arbeit, Solidarität und gesellschaftliche Macht. Doch überzeugt der viel diskutierte Bestseller auch literarisch? Hier erfahrt ihr mehr über „Und alle so still“ – warum dieser Roman so nachhallt und zum Nachdenken anregt.

  • Buchkritik: „Allegro Pastell“ von Leif Randt

    Buchkritik: „Allegro Pastell“ von Leif Randt

    Eine Fernbeziehung, perfekte Selbstinszenierung und die leise Angst vor echter Nähe: Autor Leif Randts Buch „Allegro Pastell“ erzählt von Liebe, Sehnsucht und dem Lebensgefühl einer Generation – mit Berlin-Feeling, Wochenendtrips und Zukunftsfragen. Der Roman wurde vielfach gefeiert und gerade als Kinofilm adaptiert. Doch steckt hinter der coolen Oberfläche wirklich große Literatur? Hier erfahrt ihr mehr über den Roman „Allegro Pastell“.

  • Buchkritik: „Liebewesen“ von Caroline Schmitt

    Buchkritik: „Liebewesen“ von Caroline Schmitt

    Eine ungeplante Schwangerschaft, verdrängte Traumata und eine Liebe, die an ihre Grenzen stößt. Caroline Schmitts Buch „Liebewesen“ erzählt schonungslos von Körper, Vergangenheit und dem schwierigen Wunsch nach Nähe. Aber entfaltet der Roman seine emotionale Wucht wirklich? Hier erfahrt ihr mehr über „Liebewesen“. Warum dieses Buch gängige Vorstellungen von Liebe nachhaltig infrage stellt, mich nicht ganz überzeugte und gemische Gefühle hinterließ.

  • Buchkritik: „Der Gott des Waldes“ von Liz Moore

    Buchkritik: „Der Gott des Waldes“ von Liz Moore

    Mehr als ein Krimi: Mitten in einem Sommercamp ist ein Mädchen plötzlich spurlos weg. 14 Jahre zuvor ereignete sich an derselben Stelle bereits ein rätselhaftes Familiendrama mit ihrem Bruder. Autorin Liz Moore verbindet in „Der Gott des Waldes“ Spannung mit Familiengeschichte und Gesellschaftskritik. Hier erfahrt ihr, warum der Roman so viele Leserinnen und Leser fesselt und ob er mir gefiel.