
„Hallo, du Schöne“-Rezension: toller Familienroman mit kleinem Minuspunkt
Manche Bücher finde ich in Buchhandlungen, andere auf Instagram – und manche auf Barack Obamas Leseliste. Dort begegnete mir auch „Hallo, du Schöne“ von Ann Napolitano. Da mich Obamas Empfehlungen („Der Gott des Waldes“ von Liz Moore und „Intermezzo“ von Sally Rooney beispielsweise) bislang selten enttäuscht haben, wollte ich den Roman unbedingt lesen.
Schon nach wenigen Seiten war klar: Dieses Buch vereint tatsächlich wieder vieles von dem, was ich an Familienromanen liebe. Die Geschichte wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt, erstreckt sich über mehrere Jahrzehnte und begleitet ihre Figuren durch die unterschiedlichsten Lebensphasen. Dadurch entsteht viel Raum für Entwicklungen, Veränderungen und die kleinen wie großen Brüche, die ein Leben prägen. Entsprechend schnell war ich in der Geschichte angekommen – und hatte das Buch nur wenige Tage später bereits ausgelesen. Jedoch gibt es einen kleinen Kritikpunkt, dazu aber später mehr.
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