
Rezension: Warum mich „Der Gott des Waldes“ von Liz Moore positiv überrascht hat
Eine verschwundene 13-Jährige, ein abgeschiedenes Sommercamp, eine reiche Familie mit Vergangenheit. Es sind die klassischen Zutaten eines Krimis – und eigentlich nicht mein bevorzugtes Genre. Dass ich „Der Gott des Waldes“ dennoch gelesen habe, liegt an einer Podcast-Empfehlung von Politikerin Heidi Reichinnek. Und an der leisen Hoffnung, dass hier mehr erzählt wird als nur die Frage: Wer war’s?
Zum Glück wurde diese Hoffnung nicht enttäuscht. Innerhalb kürzester Zeit hatte ich das umfangreiche Buch durch – weil es durchgehend spannend ist, ohne je blutig oder reißerisch zu werden. Liz Moore zeichnet stattdessen das vielschichtige Porträt einer wohlhabenden Familie, in der seit Jahren einiges im Argen liegt. Ganz im Stil von „Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert“ von Joël Dicker, ein Buch, das ich vor vielen Jahren mit großer Begeisterung gelesen habe.
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