18. Juni 2016

Heimat: „Die Künstler beim StadtFenster“

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Schaufenster zur „Generation Look down“

Gewischt, getippt, Mails gecheckt. Das Smartphone steht bei der „Generation Look down“ im Mittelpunkt. Ihr Blick wandert stets nach unten – alle Aufmerksamkeit liegt auf dem Display, auch beim Gehen auf der Straße. Der Karlsruher Künstler Freddy Witz setzt die Smartphone-Junkies nun in den Mittelpunkt seines Projektes „Look up – hear over“. Anlässlich der Aktion „StadtFenster“ gestaltet er das Schaufenster des Hauses des Hörens (Kaiserstraße 190). Zu sehen ist sein Werk von 2. bis 30. Juli.

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Foto: Bernhard Schmitt

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14. März 2016

Heimat: „StadtFenster Karlsruhe“

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Fotos (alle): Christian Ernst

Die Stadt als offene Galerie

Bunte Schriftzüge, Illustrationen und Fotografien: Das Projekt „StadtFenster“ ist nach der gelungenen Premiere im vergangenen Jahr zurück. Von 2. bis 31. Juli erscheinen wieder zahlreiche Schaufenster in der Karlsruher Innenstadt in einem ganz besonderen Look. Derzeit werden noch Kreative gesucht, die Schaufenster zum Thema „Globale Entwicklungen – lokale Auswirkungen“ gestalten möchten. Bewerbungsschluss ist am 17. April.

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21. August 2015

Heimat: „Ein Abend mit zwei KA300-Volunteers“

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Das sind Julia und Marek

 

Von Berlin nach Karlsruhe

Marek Baaß fasste die Entscheidung blitzschnell. Als er im Internet las, dass für den Stadtgeburtstag noch Volunteers gesucht werden, klickte er sich durch die Seiten, bewarb sich, zack, dabei. „Ich wohne seit mehr als 15 Jahren hier, fühle mich wohl und möchte der Stadt nun auf diesem Weg etwas zurückgeben”, sagt er an diesem sonnigen Abend im Schlossgarten. Einen Ka300-Hut hat er auf, dazu ein blaues Volunteers-T-Shirt und ein laminiertes Namensschild baumelt an einem Band vor seiner Brust. Im Vergleich zu seiner Heimatstadt Berlin schätze er vor allem die überschaubare Größe Karlsruhes, die verlässliche Art der Badener und die vielen Grünflächen, sagt der 35-Jährige. Weiterlesen »

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31. Juli 2015

Heimat: „Ein Abend mit Mine im Pavillon“

Mine tritt im Karlsruher Schlossgarten auf

Wie schön! Das war der erste Gedanke, der aufblitze, als ich vor wenigen Tagen las, dass die Sängerin Mine im Pavillon im Schlossgarten ein Konzert geben wird. Wann? Am Samstag, 8. August, ab 20 Uhr.

Nach Konzerten in Mannheim und Stuttgart nun also endlich wieder in Karlsruhe, quasi fast direkt vor der Haustür, mit Open-Air-Feeling.

Songs zum Tanzen, einfach nur zuhören und melancholisch werden: Mine macht unfassbar schöne Musik mit deutschen Texten. Sie spielt dazu Piano, Autoharp und hat außerdem bei den letzten Konzerten immer eine Band mit auf der Bühne gehabt. Nun tritt sie im Pavillon im Duo mit Sängerin und Bassistin Veronika Frisch auf. Ich bin gespannt und freue mich!

 www.minemusik.de

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30. Juli 2015

Heimat: „4 x Happy Birthday, Karlsruhe“

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Melle Munz:

„Happy Birthday, Karlsruhe. Mich hat es 2014 nach sechs schönen Jahren in Mainz wieder zurück in meine Heimatstadt Karlsruhe gezogen. Ich fühlte mich in Mainz zwar immer sehr wohl. Aber gerade weil ich jetzt so lange nicht in Karlsruhe lebte, genieße ich die Rückkehr um so mehr.

Mit diesem Abstand zurückzukommen, hat den Vorteil, dass ich viele Dinge plötzlich viel intensiver wahrnehme. Vor allem auf dem Werderplatz hat sich in den sechs Jahren viel getan. Ich wohne direkt in der Südstadt, arbeite dort auch in einem Atelier und habe es dann zu einem Feierabend-Sekt mit netten Menschen nicht weit.

Wenn ich ein bisschen Abstand zum Stadttrubel brauche, finde ich in meinem Geburtsort Durlach immer ein schönes, ruhiges Plätzchen. Ich liebe den Markt dort. Und die Turmbergbahn erinnert mich immer an meine Kindheit: Für mich ist das der beste Sonntagsausflug.

Auch im Nachtleben hat sich in Karlsruhe einiges getan. Mit der ,Venus‘ habe ich ein zweites Wohnzimmer gefunden, in dem auch Schote, Curlyman oder anderer guter Karlsruher Rap aus den Lautsprechern kommt. Denn das mag ich auch an der Fächerstadt: Karlsruher Rap.“

 

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5. Juli 2015

Heimat: „Die Meister-Sammlerin Karoline Luise von Baden“

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Große Landesausstellung anlässlich des Stadtgeburtstags

Ein großes Herz hatte Karoline Luise von Baden für ihre kleine Nervensäge: für das Schosshündchen Bellamina. Jeden Morgen musste sie wegen ihm um 6 Uhr aufstehen und einen Spaziergang machen. „Aber ein süßes Schosshündchen gehört für eine adlige Dame zum eleganten Lebensstil einfach dazu“, schreibt sie in einem ihrer zahlreichen Briefe. Ihren Hofmaler Joseph Melling bat sie um etwa 1770, das „King-Charles-Hündchen“ zu porträtieren. Er kam der Aufforderung nach und verwendete dazu Pastellkreiden. Wie eine Prinzessin thront Bellamina auf ihrem goldbesetzten Kissen, kontrastierend dazu: der leuchtend blaue, samtige Hintergrund (Quelle: Antenna international).

Das Werk „Karoline Luises Schoßhündchen Bellamina“ ist anlässlich der Ausstellung „Die Meister-Sammlerin. Karoline Luise von Baden“ in der Staatlichen Kunsthalle noch bis 6. September zu sehen. Bei der Bloggerreise Karlsruhe – Basel bekam ich einen Einblick in das Kooperationsprojekt der Staatlichen Kunsthalle Karlsruhe, des Landesarchiv Baden-Württemberg, dem Generallandesarchiv, und der Università della Svizzera italiana, das im Rahmen des 300. Stadtgeburtstags ins Leben gerufen wurde.

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28. Juni 2015

Heimat: „Ka300 – die ersten Tage des Festivalsommers“

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Die Stadt Karlsruhe feiert ihren 300. Geburtstag – mit mehr als 500 Veranstaltungen in 100 Tagen. Viel Skepsis hörte ich in den vergangenen Monaten über das Programm und den extra für den Festivalsommer geschaffenen Pavillon im Schlossgarten. Er sei zu teuer, hässlich, grünflächenraubend. Die Vielzahl an Events sei irritierend und unübersichtlich. Auch die Eröffnungsshow am 20. Juni polarisierte. Während ich noch in Palma weilte, waren Freunde und Bekannte dort. Sie berichteten von „professioneller Show ohne Herz“ bis zu „langen Warteschlangen an den Getränkewagen“. Meine Erwartungen waren dementsprechend gering, als ich mich am Donnerstag zum ersten Mal selbst in den Schlossgarten wagte. Doch: Ich bin positiv überrascht. Weiterlesen »

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25. April 2015

Heimat: „Ein Nachmittag bei Marc Ringswald von cårlsrue“

Das ist Marc.

Das ist Marc.

Produktion in den eigenen vier Wänden

Einfarbige Stoffteile stapeln sich an diesem Sonntagnachmittag auf ganz schön vielen Kisten. Weiße T-Shirts, weinrote Pullis und schwarze Turnbeutel – alle neu, alle unbedruckt. Marc Ringswald lässt seinen Blick darüber schweifen und meint: „Heute steht wohl eine Nachtschicht an.“ Der 32-Jährige ist Kopf des Labels „cårlsrue“. In seiner Wohnung ist das Zentrum, dort entstehen die Ideen und werden zur Realität. Marc verziert jedes einzelne Stoffteil selbst mit dem Logo – mithilfe einer Transferpresse, die er sich über Ebay ersteigerte. Das Geschäft läuft: Der KA300-Shop (Kaiserstraße 97) verkauft seine Kleidung sowie „Save our Sole“ in der Erbprinzenstraße 26. In wenigen Tagen öffnet außerdem das Designkaufhaus „Loft“ in der Neuen Messe seine Türen. Dort hat Marc einen Stand und stellt seine Kollektion vor. Die Produktion läuft in diesen Tagen deshalb auf Hochtouren. Weiterlesen »

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Hallo, ich bin Miriam

Stets bin ich auf der Reise: durch Karlsruhe, die Kultur und die Welt. Dabei begegnen mir immer wieder interessante Menschen, Bücher, Filme und anderer Krimskrams. Damit all diese Erfahrungen und Eindrücke nicht einsam in meinem Kopf schwirren, gibt es diesen Blog. Aus Grau wird Kunterbunt.

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