18. Juli 2013

Flimmerkasten: “Gloria”



Der Film “Gloria”: Wo ist die Handlung?

Es ist die Sehnsucht nach Zuneigung und Nähe, die Gloria umtreibt. Gleich zu Beginn schwirrt sie in einem Tanzlokal umher, flirtet heftig, sucht nach einem passenden Mann. Ein eher kompliziertes Unterfangen. Ende 50 ist sie, ihre Ehe gescheitert, ihre Kinder sind groß. Nur eine sehr hässliche Nacktkatze kommt regelmäßig bei ihr vorbei und sucht ihre Gesellschaft. Das ist alles. Mehr passiert in diesem Film eigentlich nicht. Irgendwie wurde bei „Gloria“ völlig die Story vergessen.

Warum nur diese Auszeichnung?

Hochgelobt wurde der Film bei der Berlinale, Paulina Garcia (Gloria) bekam den silbernen Bären. Und in der Tat, sie spielt auch fabelhaft. Nur der Rest, naja. Leider verstehe ich überhaupt gar nicht, was der Regisseur (in diesem Falle Sebastián Lelio) mir mit diesem Film sagen möchte.

Letztlich geht es in “Gloria” nur eine gewöhnliche Frau, die sich durch das Leben hangelt – wie es so viele andere auch tun. In diesem Fall ist es nur schrecklich eintönig. Einzige Ausnahmen: Glorias wunderbare Brillen. Und die Art, wie sie während des Autofahrens lateinamerikanische Schlager trällert. Das ist schräg und schön zugleich. Ansonsten habe ich mich leider bereits nach 15 Minuten schrecklich gelangweilt.

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Hallo, ich bin Miriam

Stets bin ich auf der Reise: durch Karlsruhe, die Kultur und die Welt. Dabei begegnen mir immer wieder interessante Menschen, Bücher, Filme und anderer Krimskrams. Damit all diese Erfahrungen und Eindrücke nicht einsam in meinem Kopf schwirren, gibt es diesen Blog. Aus Grau wird Kunterbunt.

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