30. Mai 2018

Heimat: “Ein Abend im Neubau der Kunsthalle Mannheim”

„Offen“!

Sie stürzen von der Decke: Elf Krankenhausbettgestelle, die aneinander hängen, schwerelos wirken. Ihr Fall ist eingebettet in anklagende Töne – von Violinen, die einsam an der Wand vor sich hin spielen, angetrieben von kleinen Motoren.
Dieses „Inferno“ von Künstlerin Rebecca Horn regt die Fantasie an und lässt verschiedene Assoziationen entstehen. Ist es ein Sturz oder vielmehr in Kombinaton mit dem Licht, das durch die riesigen Fenster den Raum flutet, doch ein Standhalten? Spielen biblische Motive wie die Auferstehung eine Rolle?

Das expressive Werk von Rebecca Horn ist nur eines von zahlreichen Werken der Ausstellung „Offen“ in der Kunsthalle Mannheim, die mich an diesem Samstagabend beim Rundgang mit der Direktorin der Kunsthalle, Ulrike Lorenz, unglaublich faszinieren. Drei Jahre war das Museum geschlossen, am 1. Juni eröffnet es nun mit insgesamt fünf verschiedenen Ausstellungen wieder. Mein Fazit an diesem Abend: Der Neubau, den die gmp Architekten entwarfen, ist beeindruckend.

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Hallo, ich bin Miriam

Stets bin ich auf der Reise: durch Karlsruhe, die Kultur und die Welt. Dabei begegnen mir immer wieder interessante Menschen, Bücher, Filme und anderer Krimskrams. Damit all diese Erfahrungen und Eindrücke nicht einsam in meinem Kopf schwirren, gibt es diesen Blog. Aus Grau wird Kunterbunt.

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