24. März 2017

Heimat: “Stadtfenster 2017 in der Karlsruher Innenstadt”

Magdalena Vollmer gestaltete 2016 dieses Schaufenster – und gewann den Jurypreis dafür.

„Stadtfenster“ kehrt zurück

Malerische Kunstwerke, Illustrationen, Schriftzüge: Zahlreiche Schaufenster in der Karlsruher Innenstadt bekommen von 1. bis 23. Juli wieder ein neues Gesicht. Denn zum dritten Mal verwandelt sich durch die Aktion “Stadtfenster” das Zentrum in eine offene Galerie. Thema ist in diesem Jahr „Heimat“.

„Unser Ziel, Kunst und Handel zusammen zu bringen und neue Erlebnisräume zu schaffen, hat sich in den Vorjahren so gut bewährt, dass wir das Format deshalb weiterführen“, erläutert Felicitas Steck, die Verantwortliche der „Stadtfenster“-Aktion. Neu ist in diesem Jahr: Mit einer großen Eröffnungsfeier und Vernissage startet „Stadtfenster“ am 1. Juli. „Bands werden unter anderem spielen, und es gibt Theater sowie Tanz“, verrät Felicitas Steck. Bewerbungsfrist für die Künstler ist der 7. April. (Bewerbungsunterlagen stehen am Ende des Textes zum Download bereit). Weiterlesen »

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4. Dezember 2016

Heimat: “Ein Besuch im Pop Up Store Karlsruhe”

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Ein Pop Up Store für Karlsruhe!

Wo einst die Finanzgeschäfte einer Bank im Mittelpunkt standen, hat sich nun die Kunst breit gemacht. Auf 150 Quadratmetern reihen sich im Pop Up Store Karlsruhe in der Kaiserstraße 58-60 hübsche Dinge nahtlos aneinander. Mützen, Schmuck, Lampen, Taschen. „Wir haben hier Produkte von mehr als 40 verschiedenen Künstlern und Labels“, sagt Pien den Hengst. Sie entwarf gemeinsam mit Nadine Bers das Konzept für den Pop Up Store. Hinter dem temporären Laden, der noch bis 23. Dezember geöffnet hat, stehen das K³ Kultur-und Kreativwirtschaftsbüro und die Wirtschaftsförderung Karlsruhe – unterstützt vom Kulturamt, der Fächer GmbH und der Fettschmelze.

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Das ist Pien.

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14. März 2016

Heimat: “StadtFenster Karlsruhe”

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Fotos (alle): Christian Ernst

Die Stadt als offene Galerie

Bunte Schriftzüge, Illustrationen und Fotografien: Das Projekt „StadtFenster“ ist nach der gelungenen Premiere im vergangenen Jahr zurück. Von 2. bis 31. Juli erscheinen wieder zahlreiche Schaufenster in der Karlsruher Innenstadt in einem ganz besonderen Look. Derzeit werden noch Kreative gesucht, die Schaufenster zum Thema „Globale Entwicklungen – lokale Auswirkungen“ gestalten möchten. Bewerbungsschluss ist am 17. April.

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17. November 2015

Heimat: “Tweet-up zur Ausstellung ,Ich bin hier. Von Rembrandt zum Selfie’”

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“Die Ricotta-Esser” von Vincenzo Campi © Lyon MBA – Foto Alain Basset

 

Selbstporträt mit Freunden

Ein strahlendes Lächeln ist das nicht. Die Zähne der “Ricotta-Esser” sind gelblich verfärbt, ungepflegt, verwahrlost. Aus dem 16. Jahrhundert stammt das Werk von Vincenzo Campi. Er selbst hat sich darauf mit Freunden festgehalten, er ist der Herr neben der einzigen Frau. In vollen Zügen genießen sie den saftigen, weißen Käse. Doch der fröhliche und ausgelassene Schein trügt, der Ricotta-Käse gleicht mit den runden hineingelöffelten Löchern einem Totenschädel, eine Fliege krabbelt außerdem darüber. Carpe Diem paart sich mit Vergänglichkeit. (Quelle: Antenna International)

Rembrandt, Dumas, Ai Weiwei

Das Werk von Vincenzo Campi ist eines von 140 Selbstporträts, die anlässlich der Ausstellung “Ich bin hier. Von Rembrandt zum Selfie” derzeit in der Staatlichen Kunsthalle Karlsruhe zu sehen sind. Sie stammen von 100 Künstlern aus sechs Jahrhunderten. Darunter: Selbst-Darstellungen in alten und neuen Medien – von intimen Zeichnungen bis zum Selfie im Internet. Die Ausstellung ist Teil des trinationalen Kulturereignises “Ich bin hier. Europäische Gesichter”, das die Staatliche Kunsthalle mit Einrichtungen in Lyon und Edinburgh konzipiert hat. Beim “Tweet-up” führte Kurator Alexander Eiling durch die Räume in Karlsruhe. Der komplette Tweet-up ist bei Twitter unter #iamhere nachzulesen. Weiterlesen »

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3. Oktober 2015

Heimat: “Ein Abend mit dem UND#8-Team”

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Das UND#8-Team von links: Jonathan Zacharias, Kaleki Witte, Therese Keßler, Maren Pfeiffer, Betty Dragan und Constanze Zacharias

Kulturfestival in der Dragonerkaserne

Wo einst eine Tankstelle für Druckerpatronen ihr einsames Dasein fristete, ist nun wieder Leben eingekehrt: Das Orga-Team der „UND#8” hat sich in der Fritz-Erler-Straße 7 ein Planungszentrum eingerichtet. Ein langer Zeitplan erstreckt sich in Papierform über die Wand, die gestalteten UND#8-Poster hängen daneben und auf Knopfdruck zeigt sich in einem Teil des Raums weißer Rauch, der sich zu einer Wolke formiert. Hinter der UND#8 steckt eine Plattform für freie Kunst, Karlsruher Kulturinitiativen und internationale Gäste, die sich bei einem Festival von 15.-18 Oktober in der Dragonerkaserne (Kaiserallee 12, Haltestelle Yorckstraße) präsentiert.

 

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26. Juni 2015

Schmöker: “Was ich liebte” von Siri Hustvedt

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Vom netten Roman zum spannenden Thriller

Es beginnt so harmlos. Als ich die ersten Seiten von „Was ich liebte“ zu lesen begann, dachte ich: „Ach, das liest sich aber schön.“ Bei den ersten rund 200 Seiten handelt es sich um einen netten Roman um zwei Künstler-Ehepaare, die in Brooklyn leben. Es geht um Leo und Erica sowie Bill und Violet. Um die gewöhnlichen Irrungen und Wirrungen der Liebe – mit interessanten Exkursen zur Literatur, Kunst und Psychologie. Doch Seite für Seite steigert sich in „Was ich liebte“ die Spannung – auf so subtile Weise, dass ich zunächst kaum bemerkte, wie sehr mich dieser Roman verschlang und Platz in meinem Denken einnahm. Schließlich konnte ich das Buch nicht mehr weglegen. Erzählte Freunden ständig davon. Schönheit, Spannung, Schwieriges: „Was ich liebte“ vereint alles. Siri Hustvedt hat mit diesem Roman ein kleines literarisches Meisterwerk geschaffen. Weiterlesen »

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14. Juni 2015

Heimat: “Ein Abend bei Reinhard Voss”

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Das sind Luisa, Maren und Reinhard.

Ausstellung “Gestern und Häuten” in der Villa Kolb

Der Körper steht im Mittelpunkt – in all seiner Vielfalt und Metamorphose. Welche Rolle spielte er in der Vergangenheit, welche heute? Und wie verhalten sich Individuen im Wechselspiel mit ihrer Umwelt? Zeichnungen, Malerei, Objekt, Fotografie und Performance beschäftigen sich in der Ausstellung „Gestern und Häuten“ mit diesen Aspekten. Auch der künstlerische Prozess wird näher beleuchtet – schließlich kann ein Werk immer wieder aufs Neue bearbeitet werden, um letztlich zum gewünschten Ergebnis zu kommen. Vernissage von „Gestern und Häuten“ ist am Donnerstag, 18. Juni, 20 Uhr, in der Villa Kolb (Gellerstraße 14). Kurator ist Reinhard Voss. Weiterlesen »

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15. Mai 2015

Heimat: “Ein Kaffee im Zwischenraum”

Das sind Katharina (links) und Sophie.

Haar-Utensilien raus, Kunst rein: Studentinnen der Hochschule für Gestaltung (HfG) und die „Kurbel“ haben in der Kaiserpassage in einem leer stehenden Frisörladen den „Zwischenraum“ geschaffen. Bis 7. Juni gibt es dort verschiedene Veranstaltungen rund um das Thema „Kino“. „Neben Filmvorführungen sind Workshops, Konzerte, Diskussionen, Ausstellungen und Performances geplant“, sagt Sophie Burger von der „Kurbel“. Außerdem kann jeder von dienstags bis sonntags zwischen 15 und 19 Uhr zum Arbeiten vorbeikommen, fügt Katharina Küster von der HfG hinzu.

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25. Februar 2015

Heimat: “Sketch-Auktion”

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Kreativ-Workshops, Literatur, Musik und eine große Kunst-Versteigerung, bei der Maximilian Williams den Hammer schwingt: In der Fleischmarkthalle auf dem Schlachthofgelände in Karlsruhe findet am Sonntag, 15. März, die ganztägige Veranstaltung „Sketch-Auktion“ statt. „Wir möchten bei dem Event Kunstschaffende und –interessierte zusammenbringen“, sagt Therese Joan Keßler, die mit Alexander und Nathalie Suvorov-Franz hinter der Organisation steht. Dabei richtet sich die Veranstaltung an alle, die Freude an Kunst und Kultur haben – jeglichen Alters. „Wir bieten außer verschiedenen interaktiven Workshops für Erwachsene auch eine Malwerkstatt für Kinder“, erläutert Nathalie Suvorov-Franz. Das Rahmenprogramm beginnt um 11 Uhr. Die Auktion ist ab 18 Uhr, ein 60-minütiges Live-Konzert der „Coconuts“ beendet ab 22 Uhr die Veranstaltung. Weiterlesen »

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26. Dezember 2013

Heimat: Steffen Weber

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Das ist Steffen.

Es war ein Zoobesuch in Hamburg, der Steffen Weber zu seiner Zwischenwelten-Ausstellung inspirierte. Lange stand er vor dem Zebragehege, inspizierte die Tiere genau, nahm seine Kamera aus der Tasche, klick. Wieder zu Hause in Landau ließ der 30-Jährige das Foto im Großformat entwickeln, bearbeitete es mit Pigmenttusche, Acryl- und Ölfarben, modifizierte das Motiv. So entstand das Werk „Frau in Zebraleggins“ – das unter anderem im „Schauraum“ in Karlsruhe sowie im Kulturraum „Vanguarde“ zu sehen war.

Frau in Zebraleggings - Beliebtestes Bild

Früh entdeckte Steffen Weber seine Leidenschaft für die Kunst. „Als Kind malte ich stundenlang“, erzählt er heute. Meist auf einer Minileinwand neben seinem Opa, der auf einer weitaus größeren Fläche mit Ölfarben experimentierte. „Ich war fasziniert von ihm, imitierte die Bewegungsabläufe.“ Jahre später fertigte er Porträts von seinen Schulfreunden an – schenkte sie ihnen zu Geburtstag. „Von Lehrern erstellte ich Karikaturen und Comics.“

Trotzdem entschloss sich Steffen Weber nach dem Abitur zunächst für ein Studium in München mit Schwerpunkt „Deutsch als Fremdsprache“. „Relativ schnell merkte ich aber, dass mich das nicht richtig ausfüllt“, sagt er. Als er eines Tages auf dem Campus an einem Kunstatelier vorbei kam, die Leinwände sah, den Duft von Farbe und Lack roch, stand seine Entscheidung fest: „Ich muss mein Studienfach wechseln“.

Er brach sein Studium in München ab, zog nach Landau, schrieb sich dort für Kunst und Geschichte ein – auf Lehramt. „Es war die richtige Entscheidung“, sagt er heute. „Während meines Studiums begann ich verstärkt mit Fotografien zu arbeiten.“ Außer seinen „Zwischenwelten“-Werken fertigte er bunte Foto-Quilts an.

quilt 2Viel Zeit verbrachte Steffen Weber in den vergangenen Jahren außerdem mit verschiedenen Zeichentechniken, übte stundenlang „Ein Selbstporträt erschuf ich auf verschiedene Weisen – mit der rechten und linken Hand sowie mit geschlossenen Augen.“ Den Arbeitsverschleiß dokumentierte er fotografisch.

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Mehrere Ausstellungen folgten. In Karlsruhe, Landau und Nürnberg. „Bei meinen Werken ist mir wichtig, dass Spielraum für den Betrachter bleibt.“ Welche Informationen kann ich daraus ziehen? Das wolle er nicht restriktiv vorgeben.

Seit September unterrichtet  Steffen Weber an einem Gymnasium in Schifferstadt. „28 Stunden die Woche nur Bildende Kunst, das ist perfekt“, sagt er mit einem Lachen. Das Referendariat im vergangenen Jahr habe ihm viel Zeit und Energie geraubt, fügt er hinzu. “Nun bin ich aber wieder im Schaffensprozess – und auf der Suche nach neuen Locations für Ausstellungen.“
Pienzessin kleinwww.webersteffen.com
https://www.facebook.com/steffenweber.kunst?fref=ts

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Hallo, ich bin Miriam

Stets bin ich auf der Reise: durch Karlsruhe, die Kultur und die Welt. Dabei begegnen mir immer wieder interessante Menschen, Bücher, Filme und anderer Krimskrams. Damit all diese Erfahrungen und Eindrücke nicht einsam in meinem Kopf schwirren, gibt es diesen Blog. Aus Grau wird Kunterbunt.

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