26. Januar 2016

Heimat: “Ein Wiedersehen mit Valentin Hennig”

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Szene aus “The Straw that Broke”

“The Straw that Broke”

Klirrend kalt ist es, als mich Valentin Hennig am Stuttgarter Hauptbahnhof abholt. Es ist unser drittes Aufeinandertreffen. Bereits zweimal schrieb ich über seine Kunst-Projekte: über seinen Kurzfilm “Tiefschluchtengrottenfummel” und die Ausstellung “VIVANT”. Nun geht es um seine neueste Filmproduktion: “The Straw that Broke” lautet der Titel des Science-Fiction-Films, den der 29-Jährige gerade mit einem 16-köpfigen Team in Stuttgart dreht. 80 Minuten soll er lang werden. Basis dafür ist ein Roman des amerikanischen Autors Tom Whalen.

Valentin mit Kamera SW

Das ist Valentin.

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29. März 2014

Heimat: “Vivant”

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Das sind Kan, Flo, Valentin und Vincent (von links)

Es ist ein zweiminütiger Trickfilm, der ganz am Ende des Gangs über einen Monitor flimmert. Sechs Meter müssen vom Eingang bis zu diesem Bildschirm zurückgelegt werden – kriechend. Die Installation „Vivant“, die ab heute, 20 Uhr, bis 19. April in Durlach beim Kunstverein Letschebach (Blumentor 12) zu bestaunen ist, ist eine physische Herausforderung für die Besucher. Sie ohne Anstrengung zu konsumieren – nicht möglich. Der Fokus von „Vivant“ liegt auf Perspektivwechsel. „Wir wollen, dass unsere Kunst bewusst wahrgenommen wird, nicht selbstverständlich erscheint“, erläutert Valentin Hennig. Er steht mit Vincent Wikström, Florian Fischer und Tao Kan Xu hinter dem facettenreichen Erlebnis. Kuratiert wird die Ausstellung von Mareen Wrobel und Andrea Bianchin.

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Auf knapp 40 Quadratmetern Fläche haben die vier Künstler ihr interaktives, multimediales Werk aufgebaut. Unterteilt ist die große Holzkonstruktion in verschiedene Bereiche, in denen der Besucher unterschiedliche Dinge erleben kann. In einem ganz kleinen Raum, links von dem Bildschirm, auf dem der Trickfilm flimmert, steht ein Sessel samt Tischchen. Ein roter Buzzer wartet auf Drückfreudige. Wer darauf haut, kann einer Diskussion zwischen Mann und Frau lauschen. Themenschwerpunkt: Schuhe.
„Die erste Idee zu ,Vivant‘ kam uns vor neun Monaten“, sagt Valentin, der an der Kunstakademie Karlsruhe sein Diplom machte. Gemeinsam mit seinen beiden Kommilitonen Flo und Kan sowie Vincent, der an der Hochschule für Musik studiert, feilte er neun Monate lang an einem Konzept – bis feststand: Das Werk soll Elemente der Videokunst, Architektur, Sensorik und Klanggestaltung kombinieren

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Viel Holz musste für die Konstruktion in den vergangenen Wochen nach Durlach gekarrt werden. Die vorbereitenden Arbeiten waren intensiv. „Deshalb haben wir uns für das Atelier vom Kunstverein Letschebach entschieden“, erläutert Valentin. Dort können die vier Künstler auf dem Gelände einer alten Brauerei 24 Stunden ohne Unterbrechung werkeln. „Unsere Schwerpunkte sind dabei klar unterteilt“, erläutern sie. Kan ist der Koordinator, Flo baute hauptsächlich die Installation, Vincent ist für Sensorik und die Tonarbeiten zuständig und Valentin für die filmischen Aspekte. „Wir ergänzen uns perfekt.“

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Das ist Vincent.

Sophie vom Kunstverein Letschebach leistete den vier Jungs beim Aufbau Gesellschaft, unterstützt sie. Seit 2011 besteht der Letschebach-Zusammenschluss, neun Personen gehören ihm derzeit an. Sie bieten in dem charismatischen Hinterhof Künstlern Ausstellungsfläche. Aber auch Lesungen oder kleinere Konzerte veranstalten sie. „Wir wollten Kreativen so eine Plattform bieten, um sich austauschen und Kontakte knüpfen zu können“, sagt Sophie. Anlässlich der Ausstellung findet am 16. April, 19 Uhr, ein öffentliches Künstlergespräch mit Dr. Laurence Rickels statt, Finissage ist am 19. April, 19 Uhr mit einem Konzert.

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Das sind Sophie und Valentin.

Weitere Infos unter www.vivantvivant.de und https://www.facebook.com/events/496755380436406/?fref=ts

Mehr zu Vincent: http://wp.me/p3915e-tw
Mehr zu Valentin: http://wp.me/p3915e-lq

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11. Mai 2013

Heimat: “Valentin Hennig”

das ist Valentin (Foto: Stefan R.)

Das ist Valentin (Foto: Stefan R.)

Leidenschaft für Stop-Motion

Während andere Kinder draußen tobten, sich auf dem Spielplatz vergnügten, drehten sich bei Valentin Hennig die Gedanken um etwas ganz anderes: Trickfilme. Mit Pappkartons saß der Achtjährige in seinem Zimmer – Klebstoff und Schere immer griffbereit – und bastelte Figuren. Monster, Roboter oder Bäume. Mit einer VHS-Kamera hielt er die Bilder fest. „So entstanden meine ersten Stop-Motion-Filme“, sagt er heute und schmunzelt. 18 Jahre ist das her. Seine Arbeitsbedingungen haben sich inzwischen verändert, die Leidenschaft blieb, der Erfolg kam. Im April durfte der Student der Kunstakademie seinen Animationsfilm „Tiefschluchtengrottenfummel“ beim Internationalen Trickfilmfestival in Stuttgart vorstellen. „350 Zuschauer saßen im Saal, schauten sich meinen Film an – das war aufregend“, sagt der 26-Jährige. Weiterlesen »

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Hallo, ich bin Miriam

Stets bin ich auf der Reise: durch Karlsruhe, die Kultur und die Welt. Dabei begegnen mir immer wieder interessante Menschen, Bücher, Filme und anderer Krimskrams. Damit all diese Erfahrungen und Eindrücke nicht einsam in meinem Kopf schwirren, gibt es diesen Blog. Aus Grau wird Kunterbunt.

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