16. Januar 2018

Kurioses: “Irrungen in Israel – Teil I”

Life is what happens to you while you’re busy making other plans

Manchmal läuft es im Leben kreuz und quer, das ist okay, daran bin ich gewöhnt. Doch nun hat das Chaos meinen Urlaub kräftig durcheinander gewirbelt – so sehr, dass ich irgendwann nur noch dachte: Man man man, was habe ich eigentlich in meinem früheren Leben für unmoralische Dinge angestellt, dass mein Karmakonto so im Minus ist.

„Life is what happens to you while you’re busy making other plans“ – diese weisen Worte von John Lennon ploppten bereits am ersten Tag in Israel auf – und sie blieben bis zum Schluss.

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18. September 2016

Schmöker: “Literaturtage Karlsruhe 2016”

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Kneipenlesung in der Südstadt

Literatur zwischen illustren Gestalten, Bier und Rauch: Das Pilskarussell in der Rüppurrer Straße 48 verwandelt sich am Mittwoch, 28. September, zu einem ganz besonderen Ort. Anlässlich der Karlsruher Literaturtage ist dort um 21 Uhr eine Kneipenlesung zu Adam Seides „ABC der Lähmungen“.

Dichter, Denker, Junkies, Linke, Geschäftsleute: Adam Seide setzt mit „ABC der Lähmungen“ den Stammgästen in der Hannoveraner Kneipe “Bei Erich” ein Denkmal. „Wir wollten für diese Lesung eine besondere Kneipe mit Charakter – so fiel die Wahl auf das Pilskarussell“, erzählt mir Literaturtage-Organisator Matthias Walz bei unserem Treffen vor wenigen Tagen. Startschuss der einwöchigen Karlsruher Literaturtage ist am Mittwoch, 21. September, mit einem Dead-and-Alive-Slam im Badischen Staatstheater. Das Motto der Literaturtage ist in diesem Jahr „Literatur offensiv“. Weiterlesen »

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11. September 2016

Heimat: “Ein Nachmittag mit dem HopOn/HopOff-Bus”

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Mit dem HopOn/HopOff-Bus durch Karlsruhe

Eigentlich kannte ich den roten Doppeldecker nur aus Großstädten. Berlin, London, Istanbul. Wer Sightseeing bequem und gebündelt haben möchte, kann sich in die Busse setzen und bekommt Information in passender Sprache ins Ohr gequasselt. Super easy, wenn auch nicht billig und eben für die Masse gemacht. Insider-Tipps exklusive.

Nun also auch Karlsruhe. Ich muss gestehen, ich war irritiert, als ich davon hörte, verdrehte die Augen und dachte: Was bitte bietet Karlsruhe alles für Stopps für eine zweistündige (!) Rundfahrt?! Ich mag Karlsruhe ja wirklich ganz gerne, aber dieses Projekt fand ich überdimensioniert. Große Sehenswürdigkeiten sind in der Stadt Mangelware, das kann man sich nur begrenzt schön reden. Da helfen auch keine Filter. Nun wollte ich aber nicht lästern, ohne mir selbst ein Bild zu machen. Ich suchte mir eine nette Begleitung, los ging es. Weiterlesen »

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17. November 2015

Heimat: “Tweet-up zur Ausstellung ,Ich bin hier. Von Rembrandt zum Selfie’”

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“Die Ricotta-Esser” von Vincenzo Campi © Lyon MBA – Foto Alain Basset

 

Selbstporträt mit Freunden

Ein strahlendes Lächeln ist das nicht. Die Zähne der “Ricotta-Esser” sind gelblich verfärbt, ungepflegt, verwahrlost. Aus dem 16. Jahrhundert stammt das Werk von Vincenzo Campi. Er selbst hat sich darauf mit Freunden festgehalten, er ist der Herr neben der einzigen Frau. In vollen Zügen genießen sie den saftigen, weißen Käse. Doch der fröhliche und ausgelassene Schein trügt, der Ricotta-Käse gleicht mit den runden hineingelöffelten Löchern einem Totenschädel, eine Fliege krabbelt außerdem darüber. Carpe Diem paart sich mit Vergänglichkeit. (Quelle: Antenna International)

Rembrandt, Dumas, Ai Weiwei

Das Werk von Vincenzo Campi ist eines von 140 Selbstporträts, die anlässlich der Ausstellung “Ich bin hier. Von Rembrandt zum Selfie” derzeit in der Staatlichen Kunsthalle Karlsruhe zu sehen sind. Sie stammen von 100 Künstlern aus sechs Jahrhunderten. Darunter: Selbst-Darstellungen in alten und neuen Medien – von intimen Zeichnungen bis zum Selfie im Internet. Die Ausstellung ist Teil des trinationalen Kulturereignises “Ich bin hier. Europäische Gesichter”, das die Staatliche Kunsthalle mit Einrichtungen in Lyon und Edinburgh konzipiert hat. Beim “Tweet-up” führte Kurator Alexander Eiling durch die Räume in Karlsruhe. Der komplette Tweet-up ist bei Twitter unter #iamhere nachzulesen. Weiterlesen »

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28. Juni 2015

Heimat: “Ka300 – die ersten Tage des Festivalsommers”

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Die Stadt Karlsruhe feiert ihren 300. Geburtstag – mit mehr als 500 Veranstaltungen in 100 Tagen. Viel Skepsis hörte ich in den vergangenen Monaten über das Programm und den extra für den Festivalsommer geschaffenen Pavillon im Schlossgarten. Er sei zu teuer, hässlich, grünflächenraubend. Die Vielzahl an Events sei irritierend und unübersichtlich. Auch die Eröffnungsshow am 20. Juni polarisierte. Während ich noch in Palma weilte, waren Freunde und Bekannte dort. Sie berichteten von „professioneller Show ohne Herz“ bis zu „langen Warteschlangen an den Getränkewagen“. Meine Erwartungen waren dementsprechend gering, als ich mich am Donnerstag zum ersten Mal selbst in den Schlossgarten wagte. Doch: Ich bin positiv überrascht. Weiterlesen »

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Hallo, ich bin Miriam

Stets bin ich auf der Reise: durch Karlsruhe, die Kultur und die Welt. Dabei begegnen mir immer wieder interessante Menschen, Bücher, Filme und anderer Krimskrams. Damit all diese Erfahrungen und Eindrücke nicht einsam in meinem Kopf schwirren, gibt es diesen Blog. Aus Grau wird Kunterbunt.

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