17. März 2020

Schmöker: “Der Gang vor die Hunde” von Erich Kästner

“Der Gang vor die Hunde”: ein wunderbares Buch

Arbeitslose Männer auf der Suche nach Sinn, eine pulsierende Berliner Unterwelt und ein erstarkender Rechtsextremismus: Erich Kästner hatte ein unfassbar gutes Gespür für die gesellschaftlichen Verhältnisse, als er Ende der 1920er-Jahre „Der Gang vor die Hunde“ schrieb.

Er zog dabei alle Register und brachte die „anatomische Verschiedenheit der Geschlechter“ so genau auf den Punkt, dass der Verlag den Roman zunächst nur zensiert veröffentlichte – und auch den Titel änderte: Aus „Der Gang vor die Hunde“ wurde „Fabian“. Erich Kästner kommentierte sein Werk mit diesen Worten: „Dieses Buch ist nicht für Konfirmanden, egal wie alt sie sind.“

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Hallo, ich bin Miriam

Stets bin ich auf der Reise: durch Karlsruhe, die Kultur und die Welt. Dabei begegnen mir immer wieder interessante Menschen, Bücher, Filme und anderer Krimskrams. Damit all diese Erfahrungen und Eindrücke nicht einsam in meinem Kopf schwirren, gibt es diesen Blog. Aus Grau wird Kunterbunt.

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