Schlagwort: Inhaltsangabe

  • Buchkritik: „Lügen über meine Mutter“ von Daniela Dröscher

    Buchkritik: „Lügen über meine Mutter“ von Daniela Dröscher

    Beim Lesen von „Lügen über meine Mutter“ dachte ich immer wieder: Zum Glück hat sich für Frauen in den vergangenen Jahrzehnten viel verändert. Daniela Dröscher erzählt mit Humor und erschreckender Klarheit von ihrer Mutter, die wegen ihres Körpers klein gehalten wird. Mich hat dieser kluge, kurzweilige Roman gepackt – seit Kurzem ist er auch als Verfilmung im Kino zu sehen.

  • Buchkritik: „Corpus Delicti“ von Juli Zeh

    Buchkritik: „Corpus Delicti“ von Juli Zeh

    Eine Gesundheitsdiktatur, in der Fitnessdaten Pflicht sind und alles Ungesunde verboten ist? Was bei Juli Zeh zunächst nach ferner Science-Fiction klingt, fühlt sich heute erstaunlich nah an. In „Corpus Delicti“ kämpft Mia Holl gegen ein System, das Sicherheit über Freiheit stellt. Der Roman regt zum Nachdenken an und wirft wichtige Fragen auf – inzwischen ist er als Kinofilm zu sehen.

  • Buchkritik: „Gelbe Monster“ von Clara Leinemann

    Buchkritik: „Gelbe Monster“ von Clara Leinemann

    Wie lebt man weiter, wenn Gewalt Teil einer Beziehung war? Clara Leinemanns fesselnder Debütroman „Gelbe Monster“ begleitet die Protagonistin Charlie nach der Trennung aus einer toxischen Partnerschaft direkt ins Antiaggressionstraining. Sprachlich stark und mit enormem Sog verhandelt das Buch eigene Wut, Schuld und Verantwortung. Auch wenn manche Hintergründe etwas knapp bleiben, ist das Buch trotzdem lesenswert. Hier mehr erfahren.

  • Rezension: „Der Gang vor die Hunde“ von Erich Kästner

    Rezension: „Der Gang vor die Hunde“ von Erich Kästner

    Ein arbeitsloser Germanist, das schillernde Berlin der Weimarer Republik und eine Gesellschaft am Abgrund: Erich Kästners „Der Gang vor die Hunde“ wirkt heute erschreckend aktuell. Der Roman erzählt von Moral, Orientierungslosigkeit und dem Aufstieg extremistischer Kräfte. Doch lohnt sich die ungekürzte Originalfassung wirklich? Hier erfahrt ihr, warum dieses Buch bis heute beeindruckt.

  • Buchkritik: „Yesteryear“ von Caro Claire Burke

    Buchkritik: „Yesteryear“ von Caro Claire Burke

    Perfektes Sauerteigbrot, glückliche Kinder und ein idyllisches Farmleben – so präsentiert sich Natalie Millionen Menschen auf Instagram. Doch hinter der makellosen Fassade verbirgt sich eine andere Realität. Als sie plötzlich im Jahr 1855 erwacht, beginnt ein Kampf ums Überleben. Autorin Caro Claire Burke verbindet Gesellschaftskritik, Spannung und Zeitreise. Hier erfahrt ihr, warum „Yesteryear“ trotz seiner starken Idee nicht vollständig überzeugt.

  • Buchkritik: „Fünf Sommer mit dir“ von Carley Fortune 

    Buchkritik: „Fünf Sommer mit dir“ von Carley Fortune 

    „Fünf Sommer mit dir“ von Carley Fortune ist ein leicht lesbarer Liebesroman, der vor allem durch seine sommerliche Atmosphäre und nostalgische Stimmung überzeugt. Die Handlung bleibt zwar vorhersehbar, bietet aber solide Unterhaltung für alle, die eine unkomplizierte Liebesgeschichte mit Happy End suchen. Wer mehr Tiefe und Überraschungen erwartet, wird hier vermutlich weniger fündig.

  • Rezension: „Real Americans“ von Rachel Khong

    Rezension: „Real Americans“ von Rachel Khong

    Drei Generationen, ein schicksalhaftes Geheimnis und Entscheidungen, die ein Leben prägen. Autorin Rachel Khong thematisiert in „Real Americans“ Herkunft, Zugehörigkeit und die Frage, wie sehr Familie das eigene Leben bestimmt. Der Roman wurde international gefeiert und sorgte für viel Aufmerksamkeit. Doch was macht ihn so besonders – und lohnt sich die Lektüre wirklich? Hier erfahrt ihr mehr über „Real Americans“.

  • Buchkritik: „Und alle so still“ von Mareike Fallwickl

    Buchkritik: „Und alle so still“ von Mareike Fallwickl

    Frauen legen sich schweigend auf die Straße und die Welt gerät aus dem Gleichgewicht. Mareike Fallwickls Roman „Und alle so still“ entwirft ein radikales und beklemmendes Gedankenexperiment über Care-Arbeit, Solidarität und gesellschaftliche Macht. Doch überzeugt der viel diskutierte Bestseller auch literarisch? Hier erfahrt ihr mehr über „Und alle so still“ – warum dieser Roman so nachhallt und zum Nachdenken anregt.

  • Buchkritik: „Der Gott des Waldes“ von Liz Moore

    Buchkritik: „Der Gott des Waldes“ von Liz Moore

    Mehr als ein Krimi: Mitten in einem Sommercamp ist ein Mädchen plötzlich spurlos weg. 14 Jahre zuvor ereignete sich an derselben Stelle bereits ein rätselhaftes Familiendrama mit ihrem Bruder. Autorin Liz Moore verbindet in „Der Gott des Waldes“ Spannung mit Familiengeschichte und Gesellschaftskritik. Hier erfahrt ihr, warum der Roman so viele Leserinnen und Leser fesselt und ob er mir gefiel.

  • Buchkritik: „Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke“ von Joachim Meyerhoff

    Buchkritik: „Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke“ von Joachim Meyerhoff

    Was passiert, wenn ein angehender Schauspieler bei seinen exzentrischen Großeltern einzieht? Joachim Meyerhoff erzählt mit viel Witz, Charme und feiner Melancholie von einer prägenden Lebensphase zwischen Schauspielschule, Familienalltag und Selbstfindung. Doch trägt der Humor den Roman bis zum Schluss? Hier lest ihr, warum das Buch „Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke“ mich begeistert hat – trotz so mancher kleiner Schwächen.