7. November 2017

Flimmerkasten: “Die Unsichtbaren”

Ein berührender Film!

Sie flitzen. 1943 machen sich 7.000 Juden in Berlin unsichtbar. Sie verlassen ihre Wohnungen, entfernen ihren gelben Stern von den Mänteln, übernachten bei Bekannten oder auf der Straße. 1945 haben 1.500 von ihnen überlebt – vier von ihnen erzählen in dem Film „Die Unsichtbaren“ ihre Geschichte. Das ist unfassbar spannend und bewegend.

Regisseur Claus Räfle schafft es, mit einer Mischung aus Dokumentation und Spielfilm den Blick auf die Mutigen im Dritten Reich zu lenken. Völlig überwältigt sitze ich am Ende in meinem Kinosessel – berührt von all der Menschlichkeit, die es vereinzelt abseits der Linientreue doch noch gab. Weiterlesen »

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21. Juli 2015

Ein denkwürdiges Abendessen

Quelle: Radio Bremen

Quelle: Radio Bremen

Es passierte neulich beim Abendessen. Ich saß mit einer größeren Gruppe zusammen, als eine Bekannte plötzlich im Gespräch mit mir meinte, dass sie es ja in Deutschland eigentlich nicht laut sagen dürfe, aber es nun doch mal raus muss: Sie könne es schon nachvollziehen, dass Flüchtlingsheime angezündet werden. Also natürlich nicht, dass sie es gut findet, dass Menschen dann sterben. Aber sie könne die Beweggründe der Anwohner verstehen.  Wumm. Ich saß wie versteinert da – und kann es bis heute nicht fassen. Ständig kreisen meine Gedanken um diese Aussage.

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Hallo, ich bin Miriam

Stets bin ich auf der Reise: durch Karlsruhe, die Kultur und die Welt. Dabei begegnen mir immer wieder interessante Menschen, Bücher, Filme und anderer Krimskrams. Damit all diese Erfahrungen und Eindrücke nicht einsam in meinem Kopf schwirren, gibt es diesen Blog. Aus Grau wird Kunterbunt.

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