29. Juni 2018

Melodien: “Ein Abend mit Luis Ake und Luca Morte”

 

Ein Song zur WM!

Club Mate. Luca weiß genau, was Luis in diesen Tagen dringend braucht. Luis studiert Grafikdesign an der Hochschule für Gestaltung und ist im Vordiplom-Stress, zahlreiche schlaflose Nächte hat er vor und hinter sich. Trotzdem fand er nun Zeit, in die Fettschmelze zu kommen, um dort gemeinsam mit Luca über den Song zu reden, den sie zur Fussball-Weltmeisterschaft aufgenommen haben.

“Komm spiel den Laufpass zu mir”, heißt ihr Meisterwerk. Ein Song über Liebe, Leidenschaft und Brüderlichkeit, über die ganz großen Themen des Lebens also, eingebettet in treibende Beats. Luca stellt Luis das prickelnde Erfrischungsgetränk hin, dieser nickt dankend, ihr Verständnis untereinander braucht keine Worte. Okay. Das Interview mit mir kann nun losgehen.* Weiterlesen »

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15. August 2016

Heimat: “Ein Abend mit COLA TAXI OKAY”

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Neunanfang für Msallam

Msallam floh mit dem Schiff nach Deutschland. 16 Monate ist das nun her. Bomben und Granaten hatten sein Leben in Damaskus unmöglich gemacht, der Tod war allgegenwärtig. Der Syrer unterbrach sein Wirtschaftsingenieurs-Studium, packte seine wichtigsten Habseligkeiten und begab sich mit seinem Bruder auf eine ungewisse Reise. Sie endete in Karlsruhe. „Als wir hier ankamen, sprach ich kein Wort Deutsch und musste mich erstmal zurechtfinden – außer meinem Bruder kannte ich niemanden“, erinnert sich Msallam. Ganz einfach war das nicht.

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Das ist Msallam.

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8. August 2016

Heimat: “Ein Abend bei Nyta”

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Das sind Johannes Marmon (links) und Johannes Müller.

Nyta: preisgekrönte Lichtmarke

Nicht in Berlin, London oder Paris, sondern in der Karlsruher Weststadt ist das leuchtende Herz von Nyta. In der Lessingstraße sitzen an diesem sommerlichen Abend Johannes Müller, Johannes Marmon und Tina Schmid an ihren Schreibtischen – und koordinieren die Anfragen rund um die preisgekrönte Lichtmarke. Transparent, nur durch eine Glasfront von der Straße getrennt.

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3. April 2016

Heimat: “Kunstfestival ,Transmission'”

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Dreiwöchiges Kunstfestival in der Orgelfabrik

Videos, Fotografien und Installationen: In der Orgelfabrik Durlach findet ab kommenden Freitag, 8. April, zum ersten Mal das multimediale Kunstfestival „Transmission“ statt. Drei Wochen lang verwandelt sich das Gelände in ein lebendiges Kunstspektakel. Auf dem Programm stehen Performances, Lesungen, Konzerte und Workshops, außerdem wird der Videokunstpreis „Die Goldene Pyramide“ zum ersten Mal vergeben, wie mir Medienkünstler David Loscher im Vorfeld verraten hat.

Der Absolvent der Hochschule für Gestaltung (HfG) organisiert das Festival gemeinsam mit Nina Adelajda Olczak (PL), Ursula Schachenhofer (AT) und Karolina Sobel (PL). Eine Kooperation mit der „Contemporary Art Showcase Athens (C.A.S.A.)“ gibt beim Festival außerdem Einblicke in neue Impulse der internationalen Kunstwelt.

Das sind Nina und David.

Das sind Pia und David, auch PiaDavid-tandem.

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15. Dezember 2014

Heimat: “Karlsruhe-Karte von Larissa und Michelle Mantel”

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Kreative Karlsruhe-Karte
Orientierungsprobleme in Karlsruhe und zuwenig hübsche Dinge an der Wand? Die Schwestern Michelle und Larissa Mantel lösen mit ihren Karlsruhe-Postern gleich beide Probleme. “Wir haben festgestellt, dass in fast jeder WG in Karlsruhe eine Stadtkarte hängt”, erzählen sie. Oft sind diese aber nicht dekorativ. “So kamen wir auf die Idee, ein ansprechendes Karlsruhe-Poster zu gestalten.” Herausgekommen ist ein Stadtplan, der zwar geografisch stimmt, die Häuser sich allerdings in abstrakte Gebilde auflösen. “Aus der Ferne wirkt das fast wie ein Musterteppich”, beschreiben die beiden Schwestern ihr Gemeinschaftswerk. Weiterlesen »

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31. Januar 2014

Heimat: “Ein Nachmittag mit Sabrina Kuhn von KULØR”

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Das ist Sabrina.

Becher, Vasen, Schmuck sowie Lichtschalen in klarer und schlichter Formsprache – der Ursprung von KULØR liegt in Dänemark. Konkret: in Kopenhagen. Sabrina Kuhn hatte im Jahr 2012 die skandinavische Stadt ausgewählt, um dort ihr Auslandssemester zu verbringen. An der Karlsruher Hochschule für Gestaltung (HfG) ist die 25-Jährige seit 2008 in Produktdesign eingeschrieben, arbeitete bereits seit dem ersten Semester  gerne mit Porzellan. „Das Material ist fragil, eigenwillig, zerbrechlich, aber auch hart – typisch feminine Eigenschaften eben“, sagt sie und lacht.  Die Hochschule in Kopenhagen habe sie deshalb besonders gereizt, da dort die Fachrichtung „Keramikdesign“ angeboten wird.

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Die Idee hinter der Kollektion: „Geschirr und kleine Dinge, die den Alltag ein wenig schöner machen, faszinieren mich“, erklärt Sabrina. Bereits mit 14 Jahren kaufte sie auf Flohmärkten billige Teller, zerschlug sie Zuhause und setzte die Stücke neu zusammen. „So entstanden meine ersten selbst gefertigten Gegenstände.“ Große Freude verspüre sie dabei, Dinge mit der Hand herzustellen, ein konkretes Ergebnis zu produzieren.  „Dass ich etwas im kreativen Bereich studieren möchte, war mir früh klar.” So fiel die Entscheidung nach dem Abitur auf die HfG.

Die Design-Hochschule in Kopenhagen erschien ihr als die perfekte Ergänzung zu dem Studium in Karlsruhe. „Ich schickte 2011 die Bewerbung los, zitterte und bangte.“ Die Studentin hatte Glück, wurde angenommen. Sie zog nach Dänemark, lernte die Sprache und  war voller Vorfreude auf die bevorstehenden Erfahrungen.

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Sabrina wurde nicht enttäuscht, die Arbeitsbedingungen waren traumhaft, die Inspiration groß: „In einer großen Keramikwerkstatt experimentiere ich viel, hatte tolle Professoren um mich“, erzählt die gebürtige Ludwigsburgerin. Die Idee für KULØR (zu Deutsch: Farbe) kam auf. „Um zu testen, wie die Sachen ankommen, mietete ich mir einen Stand auf einem Markt in Kopenhagen.“ Die Resonanz war toll gewesen, erinnert sie sich. „Besonders den persönlichen Kontakt mit den Kunden und deren direktes Feedback waren eine wichtige Erfahrung.“

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2013 kam Sabrina wieder zurück nach Deutschland. „Mir fehlte zwar ein wenig die umfangreiche Ausstattung, aber ich wollte meine KULØR-Kollektion unbedingt fortsetzen.”  “Lametta”, “Support The Underground”, “Schöne Bescherung” – auf  verschiedenen Kunsthandwerkermärkten in der Region war die 25-Jährige in den vergangenen Monaten anzutreffen. „Es läuft alles fabelhaft an, vor allem das Weihnachtsgeschäft war gut”, sagt Sabrina glücklich.

In dem Gemeinschaftsbüro „Fettschmelze“ auf dem alten Schlachthofgelände fand sie inzwischen einen festen Arbeitsplatz außerhalb der HfG und verkauft dort auch ihre Produkte. „Ich habe hier ein tolles Netzwerk.“ Große Unterstützung erfährt sie außerdem von der Berlinerin Saskia Hohengarten, die ihr bei der optischen Gestaltung des Logos, der Flyer und der Visitenkarten half.

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In diesen Tagen beschäftigt sich Sabrina hauptsächlich mit ihrer Diplomarbeit: „Die KULØR-Kollektion wird um Lampen erweitert“, verrät sie. Im Juli wird die Präsentation stattfinden. „Ich bin gespannt, was die nächsten Monate mit sich bringen”, sagt die Designerin. Sie freue sich sehr auf alles, was kommt.

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Weitere Infos und Kontakt unter:
info@kuloer.com
www.kuloer.com
www.schlachtshop.de
https://www.facebook.com/pages/KUL%C3%98R/224825321009207?fref=ts

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15. Dezember 2013

Heimat: “schlachtshop.de”

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KULØR

Ein Bart aus 380 Süßwasserperlen, ein ganz schön rasanter Salzstreuer und handgefertigte Porzellanvasen – es ist ein breitgefächertes Spektrum an kreativen Objekten, was an diesem Wochenende bei der Ausstellung in der Fettschmelze auf dem Gelände des Alten Schlachthofes in Karlsruhe zu bestaunen ist.

Die Ausstellung ist der Startschuss für die neue Online-Plattform schlachtshop.de, hinter der Christian Klotz und Markus Gläser stehen. „Wir möchten mit unserem Webshop Künstlern aus der Region die Möglichkeit bieten, ihre Produkte zu präsentieren und zum Verkauf anzubieten“, erklären sie die Idee.

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Turnbeutelfraktion Germany

14 verschiedene Labels sind derzeit auf der Internetseite zu finden – von der Turnbeutelfraktion Germany bis hin zu Steckwerk und Maschenware. Mit Bildern und Kurztexten werden die Künstler und ihre Produkte auf schlachtshop.de vorgestellt – ein „Infotainmentshop“ ist dadurch entstanden. „Bislang fehlte in Karlsruhe ein Netzwerk für die Kreativbranche, diese Lücke wollen wir nun durch unser Angebot schließen“, erklärt Markus Gläser.

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Gompf Kehrer

Christian Klotz und Markus Gläser lernten sich bei ihrem Studium für Produktdesign an der Hochschule für Gestaltung (HfG) kennen, arbeiten nun zusammen in dem Gemeinschaftsbüro auf dem Schlachthof-Gelände, haben selbst kreative Projekte, die sie auf ihrer neuen Plattform vorstellen. Christian Klotz rief mit Kristof Knauer das „undergrounddinner“ ins Leben. Markus Gläser steht hinter entenfang.org, konzipierte unter anderem den Fastfood-Salzstreuer.

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Fastfood-Salzstreuer von Markus Gläser

Mit schlachtshop.de soll eine offene Plattform entstehen, die kein eigenes Label wird, sondern Künstlern die Möglichkeit bietet, ihre Produkte direkt verkaufen zu können, erklären die beiden Designer. „Wir sind offen für weitere Labels und freuen uns über Anfragen und Austausch.“

Zur Seite: www.schlachtshop.de

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Hallo, ich bin Miriam

Stets bin ich auf der Reise: durch Karlsruhe, die Kultur und die Welt. Dabei begegnen mir immer wieder interessante Menschen, Bücher, Filme und anderer Krimskrams. Damit all diese Erfahrungen und Eindrücke nicht einsam in meinem Kopf schwirren, gibt es diesen Blog. Aus Grau wird Kunterbunt.

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